Ein feiner Herr ...
Vom Bücher Stehlen
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"Joschka Fischer soll Anfang der siebziger Jahre in seiner Buchhandlung in der Schmalen
Straße mehrmals größere Mengen wertvoller Bücher gestohlen haben. Diese habe Fischer
dann vor der Mensa der Frankfurter Johann Wolfgang von Goethe-Universität auf als
'Antiquariat' deklarierten Büchertischen angeboten und verkauft. Daß Fischer eine Zeit
lang seinen Lebensunterhalt aus dem Verkauf geklauter Bücher bestritten hat, ist für
Kenner seiner Biographie nicht neu. Verraten habe dies ein ehemaliger Kampfgenosse und
persönlicher Freund Fischers; weiter meinte er: 'Der Joschka hat geklaut. Wenn es darum
ging, die Bücher selbst zu lesen, haben wir das gutgeheißen. Aber wir haben mehrfach und
heftig darüber diskutiert, ob es gerade beim linken Niedlich sein muß. Doch der Joschka
sah das ganz locker.' Schließlich habe Fischer gemeinsam mit ein paar Kumpanen
begonnen, große Mengen wertvoller Bücher 'für den Lebensunterhalt' zu klauen. Als
diese neuen Diebestouren zur Routine wurden und von Frankfurt aus 'ein regelrechter
Raubzug durch Süddeutschland' veranstaltet wurde, habe er sich endgültig von Fischer
distanziert. Buchhändler Wendelin Niedlich will Fischer nicht verzeihen: 'Ich war mit
meiner Buchhandlung verheiratet, und dann fällt mir dieser Herr in den Rücken.' Seine
Buchhandlung hat er inzwischen aus Altersgründen aufgegeben, aber sein Zorn auf
Joschka Fischer ist noch längst nicht verraucht: 'Dieser Herr war ein ziemlich gemeiner
Dieb!'"
(Junge Freiheit 16.3.2001/ www.bibliomaniac.de)
Der andere Grüne, der Cohn-Bendit (Cohn-Bandit, Clohn-Bendit - ein Name, der zum Spielen verführt) war – natürlich nicht nur – im August 2008 mehrere Tage lang im Fernsehen; auf „arte“. Er gab dort in mehreren Folgen einer offenbar schon etwas älteren, anläßlich des 40. Jahrestages der glorreichen intellektuellen, sexuellen und vieler anderer 68er Revolutionen wiederholten Serie einige vermutlich lehrreiche Statements ab, von denen man jedoch nicht viel mitbekam, weil an ihrer Stelle regelmäßig der Bildschirm gebläut und die Information „Kein Signal“ eingeblendet wurde. Manche Sendungen danach – zum Beispiel „Die Ausgeflippten“ mit Gérard Depardieu, Patrick Dewaere und Miou-Miou – hätten ein paar solcher Aussetzer durchaus vertragen können, aber die hatten keine ... - Zensur in Deutschland? Aber wir doch nicht!
(06.08.2008)
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