Bibliophil? Biblioman? Bibliophag?
Fürst Pückler und die Bücher
Von Bernd-Ingo Friedrich
Der heutige Bibliophile versteht sich als Wahrer einer Buchkultur, die auf Johannes Gensfleisch zurück geht und mit den traurigen Produkten der Verramschung ihrer Errungenschaften im Gefolge ungehemmter Gewerbe- und sonstiger Freiheiten nichts zu tun hat. Er sammelt seltene alte Bücher, Erstausgaben, illustrierte oder Künstlerbücher, Kinderbücher, Lehrbücher, Handschriften oder Wiegendrucke – kurzum, alles, was er für wertvoll hält. Er tut sich mit der Definition seiner Liebhaberei meist etwas schwer, weil er den Ruch des Spekulativen vermeiden und lieber als ein Idealist gelten möchte, der die Bücher aus „edleren“ Motiven, wie zur Bewahrung kultureller Werte, sammelt, auch wenn niemand mehr so recht weiß, um welche Werte es sich dabei handeln soll. Man spricht zwar heute immerzu von „Bücherschätzen“, meint damit aber in den seltensten Fällen ihren Inhalt, der bis weit in das 18. Jahrhundert hinein sowieso überwiegend fremdsprachig, nämlich griechisch, lateinisch oder französisch daherkam. Moderne Druckerzeugnisse spielen eine rückläufige Rolle, denn eine „demokratische Buchkultur“ gibt es nicht mehr.
Der Begriff „Bibliophilie“ bedeutete ursprünglich nur die „Liebe zum Buch“, so wie die Philosophie ja auch ursprünglich nur die „Liebe zur Weisheit“ beinhaltete und weit entfernt von jener Hirnakrobatik à la Sloterdijk war, die sich gegenwärtig zur Rechfertigung der asozialen Umstrukturierungsversuche der modernen Gesellschaft durch neoliberale Hardliner mißbrauchen läßt und sich auch schon für Schlimmeres hergab; man denke da beispielsweise nur an die Zeiten deutscher Rassenhygiene. Die Lexika nehmen – kurz gefaßt – folgende Differenzierung der Bücherliebhaberei(en) vor:
Bibliophile sind Menschen, die kostbare Bücher lieben,
Bibliomanen sind Menschen, die von Büchern besessen sind,
und Bibliophagen sind Menschen, die Bücher „fressen“.
Im gewissen Sinne sind alle drei Bibliophile, also Bücherliebhaber, nur daß es ersteren auf Klasse, zweiteren auf Masse und letzteren lediglich auf den Inhalt ankommt, einerlei ob sie die Bücher besitzen oder nicht. Natürlich kann ein Bibliomane auch bibliophil sein oder ein Bibliophage ein Bibliomane und so weiter. Der (oder die) Bibliophobe ist etwas ganz anderes und dem Bibliophilen verhaßt, denn er (oder sie) haßt Bücher.

Pückler war kein Bibliophiler im heutigen Sinne, sondern er war einfach in der glücklichen Lage, sich nach Lust und Laune Bücher, die ihn interessierten, oder Zeitschriften wie die „Gartenlaube“ kaufen zu können und nicht übertrieben aufwendig, aber gediegen und geschmackvoll binden zu lassen. Am ehesten wäre er vielleicht noch ein Bibliophage, ein Bücherfresser oder -wurm zu nennen, denn er las viel, meist zum Zeitvertreib.
Dennoch hat er der bibliophilen Welt ein Werk beschert, das jedes Sammlerherz (einige 10.000 Euro) höher schlagen läßt. Um nicht in den Fehler der Tourismusbranche zu verfallen, die selbst alles nur lose mit dem Fürsten Zusammenhängende ausschließlich ihm zuschreibt, füge ich dem Fürsten, als dem Autor, den Maler Schirmer, den Verleger Hallberger und einige Mitarbeiter wie Bettina von Arnim, den Gärtner Rehder, den Architekten Schinkel, Lucie von Pückler und den Jugendfreund Schefer hinzu.
Von dem überaus seltenen Werk liegen inzwischen mehrere Nachdrucke in den verschiedensten Formen und seit 1986 der opulente Faksimiledruck eines vollständig erhaltenen handkolorierten Exemplars, das sich in der Sammlung des Fürst-Pückler-Museums Park und Schloß Branitz befindet, aus der Edition Leipzig vor.1 (Es beschert dem staunenden Leser ein weiteres Beispiel für die Vereinnahmung lukrativen ostdeutschen Terrains durch Westdeutsche: Nach der Verschleuderung des Verlags Edition Leipzig an die DVA2 ist auf den Titelblättern der Edition ein ominöser „Herausgeber“ aufgetaucht, dessen Beitrag an dem Werk in reiner Anmaßung besteht, denn die Stuttgarter Ausgabe ist völlig identisch mit der Leipziger. Es gibt halt viele Wege, es zu Verdiensten zu bringen ...)
Die Andeutungen gehören zu jenen Bücherschätzen, die dem Bibliophilen nicht wenig Kummer bereiten, denn zu seinem Leidwesen muß sich der Bücherfreund oft entscheiden, ein Buch einer bestimmten Kategorie zuzuordnen, obwohl es in eine andere genauso gut gepaßt hätte. Bei den Andeutungen über Landschaftsgärtnerei handelt es sich um einen solchen Fall, denn es ließe sich in einem Regal mit Gartenliteratur ebenso gut plazieren wie in der Buchkunst, der Literatur, der Fürst-Pückler-Biographie, den Mappenwerken oder der – dem unter Raumnot leidenden Bibliophilen aufgezwungenen – Abteilung „Sondergrößen“. Ich kenne einen Bücher-Verrückten, der sich solche Bücher unter Umständen doppelt kauft, was außerdem den Vorteil hat, daß er immer ein Exemplar zum Verborgen hat. Der Bibliomane Richard Heber (1773-1833) empfahl den Gentlemen sogar, drei Exemplare eines Buches anzuschaffen: Eins zum „Archivieren“, eins zum Selberlesen und eins zum Verleihen.3 Gesetzt die Mittel, würde ich mich im Falle der Andeutungen wohl auch für mindestens ein Zweitexemplar entscheiden, schon um mit den Lithographien eines Exemplars ein paar Wände schmücken zu können.

Fürst Pücklers erste Veröffentlichungen waren handwerklich solide hergestellt, doch alles andere als bibliophil. Die Briefe eines Verstorbenen4 erschienen 1831 bis 1832 im Verlag von Louis Hallberger, der am 1. Juni 1831 erst gegründet worden war. Es folgten die Jugend-Wanderungen5 und Semilassos vorletzter Weltgang.6 Wohl eher zufällig steht die Qualität der Drucke in Relation zur literarischen Qualität der Werke, denn während die Illustrationen, die den Briefen eines Verstorbenen beigegeben wurden, von recht ordentlicher künstlerischer und graphischer Qualität sind, sind die nach den Andeutungen erschienenen schwächeren Werke Jugend-Wanderungen und Semilassos vorletzter Weltgang mit merkwürdig dilettantischen Radierungen ausgestattet. Anders dagegen die Andeutungen über Landschaftsgärtnerei, über deren Entstehungsgeschichte der Katalog Parktraum – Traumpark,7 erschienen anläßlich einer Sonderausstellung von August Wilhelm Schirmers Zeichnungen und Aquarellen zu Pücklers Gartenwerk, erschöpfend Auskunft gibt.
August Wilhelm Schirmer und Johann Wilhelm Schirmer werden der Ähnlichkeit ihrer Namen und Lebensdaten oft miteinander verwechselt, aber sie waren – kurios genug – nicht einmal miteinander verwandt. Ihre Bilder sind es.
Johann Wilhelm Schirmer (1807-1863), der sich in seinem Alterswerk bereits dem Impressionismus näherte, war einer der Mitbegründer der Düsseldorfer Schule der Landschaftsmalerei.

Unser Schirmer, der etwas romantischere August Wilhelm Ferdinand Schirmer (1802-1866), wurde am 6. Mai 1802 in Berlin geboren. Er begann seine Laufbahn als Blumenmaler und war bis 1823 bei der Königlichen Porzellan-Manufaktur Berlin beschäftigt. Anschließend widmete er sich der Landschaftsmalerei und war an der Umgestaltung von Park und Schloss Glienicke beteiligt, wo er mit Peter Joseph Lenné zusammenarbeitete. Die Jahre von 1827 bis 1831 verbrachte er in Italien. Nach seiner Rückkehr ließ er sich in Berlin nieder. In diese Zeit fällt die Zusammenarbeit mit Fürst Hermann von Pückler-Muskau für die Illustrationen in dessen Andeutungen über Landschaftsgärtnerei. Ab 1839 unterrichtete er Landschaftsmalerei an der Berliner Akademie und wurde 1843 Professor. Er starb am 8. Juni 1866 in Nyon am Genfersee auf der Heimkehr von einer Reise nach Italien.
Auch Pückler zog es während seiner „Jugend-Wanderungen“ in „das Land, wo die Zitronen blüh'n“. Die Eindrücke aus dem sonnigen Süden – die heitere Landschaft, die ausgedehnten Parks der vornehmen Villen, die intimeren Gärten der zahlreichen, von Künstlern bevölkerten Vorläufer der deutschen Ferienhäuser in Italien – verdichteten sich mit jenen aus dem rauhen Norden allmählich zu dem Wunsch, ähnliches in Deutschland zu schaffen, und nicht Goethe war es, der ihn darin bestärkte, sondern sein Jugendfreund Leopold Schefer; allerdings ahnte der nicht, welch gewaltige Lawine er damit lostrat. Aufmerksame Beobachtung und eigene, teils leidvolle Erfahrung schlugen sich in Pücklers gewaltigem Buchwerk zur Landschaftskunst nieder, das noch immer (Muskauer) Schule macht.

Pückler war mit dem Blick des Dilettanten für das Wesentliche eine leicht faßliche Darstellung der Landschaftsgärtnerei in ihrer Vollendung gelungen. Wie in der Malerei geht es dabei ja „nur“ um ein paar Grundbegriffe und deren Umsetzung in die künstlerische Praxis: Hier darum, die Grundfarben und ihre Mischungen auf einer Leinwand möglichst perspektivisch zu einem Bilde zu ordnen; da - allerdings weit mehr als die Malerei auch eine Geldfrage - Landschaft (Land, Gewässer, Wege), Gewächse (Bäume, Sträucher, Blumen, Gräser) und Architektur (Schloß, Zweckbauten und „Nippes“) gefällig zu arrangieren. Die hinsichtlich des Umfangs dieser Darstellung und im Vergleich mit anderen Werken Pücklers relativ lange Entstehungsdauer war dem Umstand geschuldet, daß Anregungen von verschiedenen Seiten in das Werk einflossen (weiter oben wurden bereits einige Mitarbeiter aufgezählt), die zu einer allmählichen Ausweitung der von Pückler ursprünglich als Broschüre geplanten Arbeit führten. Insbesondere Schinkels Idee, dem Text der Andeutungen „Beispiele ihrer praktischen Anwendung in Muskau“ beizugeben, hatten eine Reihe von zusätzlichen Anstrengungen erfordert, wie sie vielen Autoren vor Pückler schon „plötzlich und unerwartet“ zugewachsen waren; ein Paradebeispiel dafür wäre Johann Jakob Scheuchzers berühmte „Kupferbibel“. (S. „Nachtrag“.)
Gefälliges Arrangement ist nicht nur für die Buchgestaltung, sondern – zum Beispiel – auch für die Landschaftsarchitektur oder die das „landscape gardening“ akzentuierende Architektur von Gebäuden eine wichtige Grundregel. Pückler schuf mit seinen alle diese Bereiche berührenden Andeutungen über Landschaftsgärtnerei ein wichtiges Standardwerk. Seine Helfer hatten dabei die selbe Funktion wie heute Ideenfinder beziehungsweise Buchlektoren. Pückler machte die Erfahrung Vieler vor und nach ihm, mit etwas Kleinem zu beginnen und schließlich einen umfangreichen Wälzer abzuschließen. Die bescheidene Idee eines Einzelnen entwickelt sich dabei zum Werkstück von vielen. Wenn etwas Gutes dabei herauskommt, nimmt der Schreibende dieses Phänomen gerne in Kauf; in ökonomisch vertretbarem Rahmen natürlich auch sein Verleger ...
Nach rund zwei Jahren Vorarbeit aller Beteiligten machte Louis Hallberger, eine der großen Verlegerpersönlichkeiten des 19. Jahrhunderts, dem sich eine Festschrift ausführlich widmet,8 das Ganze schließlich zu einem Schmuckstück.
Ludwig Wilhelm Friedrich „Louis“ Hallberger, geboren am 16. November 1796 in Plochingen, „erlernte die Handlung“ und reiste danach einige Jahre lang für eine Seidenfabrik. Später heiratete er die Tochter seines Lehrherrn, des Stuttgarter Wolle-, Baumwolle- und Leinwandhändlers und Fabrikanten Georg Friedrich Barrier und wurde auch dessen Geschäftsteilhaber. Nach dem Tod seiner Ehefrau nach nur vier Jahren Ehe gab Hallberger seine Anteile am Geschäft zurück und gründete eine eigene Textilgroßhandlung. 1827 erwarb er eine Beteiligung an der Brodhag’schen Buchhandlung, in der auch der Verlag der unternehmungslustigen Brüder Franckh aufgegangen war. Drei Jahre später trat er auch aus diesem Unternehmen wieder aus, um die allerdings nur kurzlebige „Stuttgarter Allgemeine Zeitung“ herauszugeben. Bald darauf – im Juni 1831 – gründete er seinen ersten eigenen Verlag, in den er einige interessante Bestände und Rechte des Verlags der Gebrüder Franckh einbrachte, und baute ihn innerhalb weniger Jahre zu einem der bedeutendsten deutschen Verlage seiner Zeit aus. Die für das Verlagswesen notwendigen Kenntnisse hatte er sich während einer vorangegangenen zweijährigen Mitarbeit im Sortiment seines Freundes Paul Neff erarbeitet. Am 9. Juni starb Louis Hallberger in Stuttgart und sein Sohn, Eduard von Hallberger, führte die väterlichen Geschäfte erfolgreich weiter.

„[...] schon mit seinem zweiten Bestsellerautor, dem Fürsten Hermann von Pückler-Muskau, ging der Jungverleger in die deutsche Literatur- und Kulturgeschichte ein: Die ‚Briefe eines Verstorbenen’ (1830[sic!]/32), die der exzentrische Fürst erst dem nach München übergesiedelten Friedrich Gottlob Franckh und dann Hallberger anvertraut hatte, fanden sofort reißenden Absatz; englische und französische Ausgaben ließen nicht lange auf sich warten, und auch in der Neuen Welt setzte sich das Buch durch, das Pückler den Ruf einbrachte, neben Heine und Börne der stilistisch brillanteste Reiseschriftsteller deutscher Sprache zu sein. Goethe hatte darüber in einer Rezension geschrieben: ‚Ein für Deutschlands Literatur bedeutendes Werk.’
Pückler blieb dem Verlag treu, auch seine anderen Werke erschienen hier, und an Hallberger dachte er sogar am Vorabend seines Duells mit dem Obersten Kurssel, das durch eine Anspielung in seinem zweiten Bestseller ‚Tutti Frutti’ (1834) provoziert worden war: ‚Es ist dies der letzte Brief’, schrieb der Fürst an den Verleger, ‚den Sie von mir erhalten. Man hat den Verstorbenen beim Wort genommen.’ Pücklers Pessimismus war unbegründet, er obsiegte, und im selben Jahr kamen in Stuttgart seine ‚Andeutungen über Landschaftsgärtnerei heraus, die ihn, der in Muskau ein großartiges Beispiel eines englischen Parks geschaffen hatte, nun auch in der Theorie als einen der bedeutendsten Landschaftsgestalter und Gartenkünstler nicht nur seiner Zeit auswiesen; heute ist dieses Werk das älteste lieferbare Buch der Deutschen Verlags-Anstalt. Es wurde nicht allein wegen des Themas nicht so populär wie Pücklers andere Bücher – es war auch für eine weite Verbreitung zu teuer: Ein koloriertes Exemplar kostete wegen der vielen Bildtafeln 80 Taler, ein einfaches 50 Taler. Seine bekannteren Bücher brachten dem fürstlichen Schriftsteller höhere Honorare ein als jedem anderen deutschen Autor in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts, Goethe ausgenommen. Den literarischen Weltreisenden selbst amüsierte, ‚daß ich für meine bisherigen Scharteken zwischen 30 bis 40.000 Taler bezogen habe, ich und in Deutschland, wo es Schiller und Herder und Jean Paul, selbst Vulpius nie so weit gebracht haben, und Goethe erst am Ende seiner Laufbahn.’“

„Dis sey genug von ti ri di“, denn wie gesagt – ein gleichwie gearteter Bibliophiler war der Fürst Pückler nicht. Offen gestanden habe ich ihn – nicht anders als die Vertreter der Tourismusbranche – hier, an dieser Stelle, nur dazu benutzt, eine (hoffentlich) elegante Brücke zu bauen, in diesem Falle zu einer ganzen Reihe von Artikeln auf den Webseiten „Fürst Pückler-Muskau“ und „Leopold Schefer, Muskau“, die mir wichtiger sind als – nun ja, der banausische Pückler-Tourismus.
Um Fürst Pücklers Bücher geht es aber noch einmal im Artikel „Die Bibliothek des Fürsten Pückler“.
Eine exquisite Zimelie derselben waren „Les 4 Livres de Froissart Chronique de France“.
„Die Englisch-Fibel des Fürsten Pückler“ war etwas unscheinbar, aber nützlich.
Auf der Website „Das Fürst-Pückler-Kochbuch“ geht es um ein paar ganz spezielle Bücher Pücklers.
In „Hermann Fürst von Pückler-Muskau als Schriftsteller in Ägypten“ von Peter Milan Jahn (sehr interessant!) wird der Fürst als Schriftsteller inspiziert,
und auf der Website „Leopold Schefer, Muskau“ findet man den Fürsten als pars inter pares im „Muskauer Dichterkreis“ wieder.
(10.04.2010.)
Nachtrag
Zu den Kosten, die das Werk dem Fürsten Pückler verursachte, hat Leopold Schefer eine beeindruckende Zahl mitgeteilt; siehe dazu den Artikel „Fürst Pückler und das liebe Geld (2) - Leopold Schefers Ehrenpension“ auf der Webseite pueckler.kulturpixel.de.
(01.02.2012)
Anmerkungen
1 Gemeint ist hiermit die prächtige Leinenkassette der Edition Leipzig: Andeutungen über Landschaftsgärtnerei. Vom Fürsten von Pückler-Muskau. Mit 45 Ansichten und 4 Grundplänen sowie einem Kommentarband von Anne Schäfer und Steffi Wendel. Faksimile-Druck. Leipzig: Edition Leipzig 1986.
2 Links, Christoph: Das Schicksal der DDR-Verlage. Die Privatisierung und ihre Konsequenzen. Berlin: Christoph Links Verlag 2009; S. 66-69. Das mit (ost-) deutscher Gründlichkeit recherchierte Buch ist die erschütternde Dokumentation eines beispiellosen, kalkulierten kulturellen Kahlschlags unter dem Deckmantel der deutschen Wiedervereinigung. Unbedingt zu empfehlen!
3 S. auch Marginalien. Zeitschrift für Buchkunst und Bibliophilie [...] Heft 197 (1.2010); S. 85.
4 Pückler-Muskau, Hermann von: Briefe eines Verstorbenen. Ein fragmentarisches Tagebuch [Bd. 1 u. 2:] aus England, Wales, Irland und Frankreich, geschrieben in den Jahren 1828 und 1829 [Bd. 3. u. 4:] aus Deutschland, Holland und England, geschrieben in den Jahren 1826, 1827 und 1828. 4 Bde. Stuttgart: Hallberger’sche Verlagshandlung 1831/32. Daraus die Abb.: „Punch erschlägt seine Frau“.
5 Pückler-Muskau, Hermann von: Jugend-Wanderungen. Aus meinen Tagebüchern. Für mich und Andere. Vom Verfasser der Briefe eines Verstorbenen. Stuttgart: Hallberger’sche Verlagshandlung 1835. Daraus das Frontispiz: „Ein Ritt durchs Gebirge“.
6 Pückler-Muskau, Hermann von: Vorletzter Weltgang von Semilasso. Traum und Wachen. Aus den Papieren des Verstorbenen. 3 Bde. Stuttgart: Hallberger’sche Verlagshandlung 1835.
7 Parktraum – Traumpark. A. W. Schirmer. Aquarelle und Zeichnungen zu Pücklers „Andeutungen über Landschaftsgärtnerei“ . Hrsg. Fürst-Pückler-Museum Park und Schloß Branitz. Cottbus 1993. (Katalog zur gleichnamigen Ausstellung im Marstall des Fürst-Pückler-Museums 1993/94.)
8 Berner, Felix: Louis und Eduard Hallberger. Die Gründer der Deutschen Verlagsanstalt. Stuttgart: Deutsche Verlagsanstalt vormals Hallberger’sche Verlagshandlung (1985).
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