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Der junge Vater

Leopold Schefer und die Sorben

Von Bernd-Ingo Friedrich


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In den 1930er und 40er Jahren veröffentlichte der Stollberger Professor Ota Wićaz in verschiedenen Zeitungen einige Beiträge über den Muskauer Dichter und Komponisten Leopold Schefer.1 Darin weist er auf Schefers sorbische Vorfahren hin, ohne jedoch Belege dafür zu nennen. Vermutlich lagen ihm auch keine vor, aber die Tatsache schien noch genügend im Gedächtnis verankert zu sein, wurden doch gegen Ende des 19. Jahrhunderts sogar einige Würdigungen anläßlich des 100. Geburtstages Schefers veröffentlicht, in denen Zeitgenossen Schefers zu Wort kamen.

Desgleichen geht eine neuere Arbeit ganz selbstverständlich von Schefers sorbischen Wurzeln aus: „Zu klären wäre, inwieweit heute in Vergessenheit geratene Lausitzer Komponisten ihrer wendischen Provenienz schöpferisch Tribut zollten. Ein Beispiel hierfür ist der Dichter und Musikschöpfer Leopold Schefer.“ 2

Merkwürdig ist allerdings, daß Schefer selbst nirgends seine sorbischen Wurzeln erwähnt. War Schefer sich ihrer nicht bewusst? Erschienen sie dem Kosmopoliten nicht nennenswert? Oder fand er es möglicherweise nicht opportun?

Für Schefers sorbische Herkunft gäbe es einige Indizien. Schon bei Lüdemann, dem ersten Biographen Schefers, finden sich Hinweise. So schreibt er, die Mutter war „[...] aus der Kirche gekommen, und hatte, nach Hause angelangt, ein wunderliches wendisches Lied mit ihrer weichen Stimme angestimmt [...]“. 3 Daß Schefer sich sorbisch verständigen konnte, läßt der Umstand vermuten, daß er sich während der Abwesenheit Pücklers als General-Inspektor um die Dörfer so verdient machte, daß die Sorben ihn „junger Vater“ nannten - unvorstellbar bei jemandem, der ihre Sprache nicht sprach.4 Schefer selbst berichtet von einer Dorfanlage, die zu einer solchen Ehrung beigetragen haben könnte.

„Und leider erlaubte die dem Fürsten übrigens so kostspielige nachhaltig=nachtheilige Separation, die auf einmal durchgeführt ihn und seine Leute dem Ruin nahegebracht haben würde, sie erlaubte ihm noch mehre tausend Morgen Landes von drei ja vier um Muskau liegenden Dörfern, die ihm für große Einbußen als freies Eigenthum zugefallen, dem Parke anzuschließen. Die Dörfer sind Berg, Krauschwitz, Keula, Braunsdorf und Gobelin, das nach dem gänzlichen Abbrande desselben, von mir für alle Bedürfnisse junger mittler und alter Bauern ganz neu aufgebaut, nunmehr als sogenanntes „verlornes Dorf“ auf die linke Seite der Neiße weggebaut ward bis auf einen Besitzer, der sein Eigenthum auch bis heut noch so liebt, wie der Fürst das seine.“5 Das an anderer Stelle als „wendischer Flecken“ bezeichnete Dorf ist auf dem Parkplan A zu Pücklers Andeutungen über Landschaftsgärtnerei verzeichnet.6 ( S. Abb. 1) Schefers Bericht ist somit belegt.

Ein Brief des Schleifer Pfarrers Jan Wehlan (sic!) von 1840, gerichtet „An Herrn General-Inspektor Schefer“ enthält ein Gedicht auf die Wiederkehr des Fürsten Pückler aus Afrika in sorbischer Sprache, und auch das Anschreiben ist sorbisch verfasst.


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Zu Schefers Beschäftigung mit den Sorben und ihrer Geschichte, speziell dem sorbischen Volkslied, sei an dieser Stelle lediglich auf den grundlegenden Beitrag „Hanka ty sy moja“ von Ernst-Jürgen Dreyer in den Lêtopis verwiesen.7 Aus ihm geht hervor, daß Leopold Schefer während seiner Gymnasialzeit zu komponieren begann und sich erste Volkslieder notierte. Zu „Hanka ty sy moja“ schuf er einen Variationenzyklus für Klavier mit dem Titel „Hanka ty sy moja/ Zeni zana druha!/ Du bist meine, Hannel/ Niemals eine andre!/ Ein ächt wendisches Volkslied;/ verändert/ u. dem Dudelsacke/ des Bergschen Hans/ gewidmet/ v./ Leopold Schefer/ (am 6 Dec 1803)/ (Vormittags)“. Der sorbische Text (zwei Zeilen des Textanfangs) ist orthographisch exakt wiedergegeben. Das genannte Lied notierte er im Jahre 1803; er begann seine leider verschollenen Aufzeichnungen also weit vor dem Erscheinen der Haupt/ Smoler’schen Volksliederausgabe von 1843.8 Das von Schefer aufgezeichnete Lied ist bis auf das Tongeschlecht (bei Haupt/ Smoler in Dur, bei Schefer in Moll und damit sicherlich ursprungsnäher) identisch mit dem darin befindlichen.9

Auch in Schefers Novellen finden sich Spuren seiner Kenntnis sorbischer Überlieferungen. Als Beispiel sei hier ein Dialog aus Der heimliche König der Armenier zitiert:

„Es ist bei uns – nur ohne das schönste Glück – ungefähr wie bei Ihnen: nur der ganz ausgezeichnet Gute und ausgezeichnet Schlechte lernt seinen König kennen durch Belohnungen oder Strafe; allen Uebrigen ist er so gut wie unsichtbar; und die unmittelbare Sichtbarkeit gehört selbst nicht zum Wesen Gottes, der doch der gewaltigste König ist, den jeder glaubt, und glücklich ist, wenn er seinen Willen thut. Der Mond, ohne glänzend, noch voll zu erscheinen, bewirk eben so gut Ebbe und Fluth, und ist doch der Mond; und was wir von der Sonne sehen, ist ihr Geringstes. Ihre Kraft besteht in ihrem verborgenen Wirken. Ein Reich ist überall ein Geisterreich; und der Drang und das Bewußtsein, zu einem gewissen, in Gedanken, nie sichtbar darzulegenden Ganzen zu gehören, macht ein Volk. So sind wir Armenier; so haben wir ein Reich, einen König.“
„Möglich!“ sprach ich.
„Gewiß“, sprach er. „Die Natur hat das schon ähnlich. Der Weisel der Bienen kommt selten und nie aus seinem Stocke, die Bienen selbst bedecken ihn und halten ihn warm. Er giebt dem Volk die Stimme. Er kann nicht reden, er hat die Blumen da draußen vielleicht nie gesehen – und als wenn er es geheißen, fliegen die Arbeitsbienen und Wasserträger hinaus und haben ihren eigenen Verstand und gebrauchen ihn selbst, wie sie ihre geschickten Füße zu Händen gebrauchen. Und so, doch nur so geht Alles – sie wissen und sehen – alle arbeiten selber im Stock eines fremden Herrn für sich, sie nähren sich, sie pflanzen sich fort; und sie sind nur leidend, wenn sie nicht arbeiten können und keinen König haben.“ 10

In dieser Parabel auf den Glauben der Armenier an einen heimlichen König findet sich auch der Glaube der Sorben an einen in den Wäldern verborgenen, sich auf seine Rückkehr zu seinem Volk vorbereitenden König wieder. 11


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Märchen und Sagen der Lausitz, illustriert von Meinhard Bärmich


Einen Beleg, der die Ahnenreihe Schefers zunächst ein weiteres Stück näher an das Sorbische anschließt, enthält die Schrift Kurzer Entwurf einer Oberlausitz-wendischen Kirchenhistorie etc., im folgenden kurz "Entwurf" genannt. 12 Darin sind alle Mitglieder der Lausitzer wendischen Predigergesellschaft aufgeführt. Auf Seite 92 findet sich der folgende Eintrag:

„14.) Christoph Schumann, Lübbenau Lus. inf., geb. den 13. Nov. 1678. Ward 1711 Diac. in Triebel; dann 1718 Pastor in Guttau, und den 12. Oct. 1731 allhier. Starb den 1. Dec. 1748æt. 70 Jahr, 2 Wochen, 4 Tage.“
Er ergänzt die unvollständigen Angaben der Tafel „Leopold Schefer - Vorfahren und Nachkommen (?-1945)“ in der Leopold-Schefer-Soziobiographie von Bettina und Lars Clausen: „NN. Schumann *? +? Pfarrer in Triebel.“ 13
Daran schließt sich der auf Seite 119 des Entwurfs ebenfalls als Mitglied der Lausitzer wendischen Predigergesellschaft genannte Großvater Schefers mütterlicherseits an: „15.) Johann Gottlieb Schumann, geboren 1717 in Triebel, gestorben 21.7.1763 in Triebel, dort Pfarrer ab 1746.“ 14

Jedoch: Das Kapitel IV des Entwurfs widmet sich ausführlich der Geschichte des Leipziger Predigerseminars. Es enthält die Angabe, daß die Oberlausitz bei Gründung der Gesellschaft noch 56 evangelische Parochien hatte, in denen 65 Pfarrer in sorbischer Sprache predigten. Selbst der aufgeklärte Muskauer Standesherr Hermann von Callenberg fand es noch sinnvoll, das Sorbische zu erlernen. Ohne seine Kenntnis war keine Verständigung mit seinen Untertanen möglich, denn der Schulunterricht - obwohl offiziell stets eine Assimlilierung der Sorben gewünscht bzw. gefordert wurde - vermittelte ihnen keine ausreichende Kenntnis der deutschen Sprache. Das Bedürfnis der Sorben sowie die Notwendigkeit für Nichtsorben, in sorbisch besiedelten Gebieten die sorbische Sprache zu pflegen, führte 1716 zum Zusammenschluß von sechs Studiosi der Theologie zu einer Gesellschaft zur Pflege der Muttersprache mit dem Namen „Lausitzer wendische Predigergesellschaft“ ("Societas Lusatorum Sorabica"), aus der sich, kurz gefasst, in der Folge eine studentische Verbindung entwickelte, die sogar über eine eigene Bibliothek mit 2000 Bänden verfügte.

„[...] die Reguln dieser Gesellschaft“ begannen mit der Forderung:
„I. Diese Gesellschaft soll allein aus solchen Mitgliedern bestehen, welche der Oberlausitz-wendischen Sprache kundig sind, oder sich doch in der That befleißigen, solche zu erlernen.“ 15

Carl August Jentsch interpretierte diesen Passus wohl etwas großzügig, indem er in seiner Festschrift zum 150jährigen Bestehen der Gesellschaft folgerte:

„Da aber im Jahre 1755 [Änderung der Statuten, Änderung des Namens in „Orden der Freundschaft“ – Anm. d. Verf.] noch alle in der Gesellschaft angestellten Uebungen nur solche in der wendischen Sprache waren, so konnten auch die ersten von ihr aufgenommenen außerordentlichen Mitglieder [...] nur wendische Studenten sein.“ 16

Dies ist ein allerdings etwas kühner Schluß, denn die Formulierung des Statuts setzt lediglich Sprachkenntnis voraus bzw. die Absicht, solche zu erwerben. Zudem hatte die Gesellschaft aus verschiedenen Gründen bereits um die Mitte des 18. Jahrhunderts herum große Attraktivität für Studenten anderer Fakultäten entwickelt, so daß nach erfolgter Änderung der Statuten 1755 eine erste Aufnahme von Nicht-Theologen erfolgte. Auch hinsichtlich der sorbischen Sprache begann die Gesellschaft bald Ausnahmen zuzulassen, denn man fand es ratsam, beispielsweise Juristen ohne die erforderlichen Sprachkenntnisse aufzunehmen, weil sie der Gesellschaft nützen konnten. Dieses Vorgehen und der bereits erwähnte §1 des Statuts relativieren natürlich die Voraussetzung, die Mitglieder des Predigerseminars müssten Sorben gewesen sein oder die sorbische Sprache beherrscht haben.

Spätestens jetzt stellt sich die Frage nach Kriterien für eine bestimmte Volkszugehörigkeit. Auch Leopold Schefer hat sich Gedanken in dieser Richtung gemacht.


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Zum ausgesprochenen Lieder-Sammler wurde Schefer auf seiner Weltreise 1816-1820. Er sammelte zu den Volksliedern aus der Muskauer Umgebung nun vor allem Lieder der von ihm besuchten Länder. Im Wiener Tagebuch von 1816 versucht er, den Charakter des Volkslieds zu bestimmen. „Mehrfach in seinem Versuch wagt Schefer weitausholende Definitionen des Volkes, wobei er [...] Trennendes schon nah an der Wurzel, ja im Gen des Stammescharakters ansetzt. ‚Ob das, was Religion, Mythus, Gestalt des Lebens ist, nothwendig von einem allesüberschauenden Gotte zuvor jedem Volke bestimmt ist, und in den Tagen des Lebens ihm zu seinem Daseyn zur gehörigen Zeit hinzukommt, (wie ich glaube) oder ob jedes Volk jeder Anschauung der Natur fähig sey, und die Verbindung einer Religion und eines Volkes etwas zufälliges sey, das hat bis jetzt noch kein Weiser entschieden.’ Hier dringt heimlich eine Grundüberzeugung Schefers durch: daß nämlich die Christianisierung der Deutschen [mithin der Sorben usw. – Anm. d. Verf.] ein Verhängnis war – eben weil zwischen der Urreligion eines Volkes und diesem eine prästabilierte Harmonie waltet.“ 17 Daß Relikte der alten sorbischen Stammesreligion zur Zeit Schefers den Zusammenhalt der Sorben noch befestigten, steht außer Frage.

Die Begriffsbestimmung ist nicht nur für das Wesen des Volksliedes wichtig, sondern – und deshalb hier auch zitiert - birgt in sich auch bereits Kriterien für die Zugehörigkeit des Einzelnen zu einem Volk. Schefers Ansicht, daß der Zusammenhalt eines Volkes die Gemeinsamkeit in Sprache, Glauben und Ritualen braucht, drückt sich auch in seinem Grundsatz für die Partnerwahl: aus „Das beste Weib ist und bleibt, das unsere Sprache spricht und unsere Götter glaubt“.

In diesem Sinne spricht mehr für Schefers sorbische Abstimmung als dagegen, aber – das Zünglein an der Waage fehlt. Die Zugehörigkeit zu einem Volk oder einer Nation erlangte erst im Zusammenhang mit der Entstehung des Nationalstaates eine solche Bedeutung, daß ihre amtliche Feststellung verfügt wurde. Eindeutige Belege für eine Volkszugehörigkeit vor dieser Zeit sind tatsächlich nicht zu erbringen.

Und so wäre es nach alle dem wissenschaftlich zumindest unseriös, Schefers nachgewiesene Vorfahren als Sorben zu bezeichnen – wenn auch durch unser Buch „Mit Begeisterung und nicht für Geld geschrieben“ ein solcher Eindruck entstehen könnte. 18 Sie hießen recht deutsch väterlicherseits „Schefer“ und mütterlicherseits „Schumann“, waren Beamte, Ärzte oder evangelische Geistliche, und es ist wenig wahrscheinlich, daß sie Sorben gewesen seien. Daß Schefer von sorbischen Vorfahren abstammt, ist allerdings nach wie vor weder anzunehmen noch auszuschließen.

Schefer selbst verstand sich immer als Weltbürger, er hatte eine Vorliebe für alles Orientalische, achtete die Türken hoch, verehrte insbesondere die Griechen und liebte seine Landsleute, die Sorben. Seine Sympathie für die von ihm „Witzen oder Wenden“ Genannten geht aus zahlreichen seiner Äußerungen hervor. Ihre Volkslieder nannte er „herrlich“; sie entsprachen seinem Naturell. Ein als Mensch wie als Dichter so lauterer Charakter wie Schefer, der an das Gute im Menschen glaubte, gehört wohl Allen ein bißchen, mithin also auch den Sorben. Ich denke, er hätte nichts dagegen gehabt, ein Sorbe genannt zu werden.

(17.5.2007. In: Sorbische Kostbarkeiten/ Serbske drogotki. Hrsg. Wendisches Museum/ Serbski muzej. Cottbus/ Chozebuz 2009; S. 101-110. Edition Wendisches Museum 3.)


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Anmerkungen
1 Wićaz, Ota: „Poslednje hody stareje serbskeje faraŕki“. In: Předźenak. 83. lĕtnik / 1937(1936); Ders.: „Škleńčana harmonika a serbski spěw“. In: Serbske Nowiny 95(24.12.1936)300; Ders.: „Łužiski basnik Leopold Šefer a jeho serbska mać a serbska wowka“. In: Nowa Łužica 1(1947)5 u. 2(1948)1.
2 Kobjela, Detlef: „Die Entwicklung der sorbischen Musik“. In: Die Sorben in Deutschland. Sieben Kapitel Kulturgeschichte. Hrsg. Dietrich Scholze. Bautzen: Lusatia Verlag 1993; S. 208. Inzwischen erschienen: Dreyer, Ernst-Jürgen/ Friedrich, Bernd-Ingo: „Mit Begeisterung und nicht für Geld geschrieben“. Das musikalische Werk des Dichters Leopold Schefer. Görlitz: Verlag Gunter Oettel 2006.
3 Lüdemann, Wilhelm von: „Leopold Schefer’s Leben und Werke“. In: Leopold Schefer’s ausgewählte Werke. Neue Ausgabe. Berlin: Verlag von Veit und Comp. 1857; Eilfter Theil, S. XXXVIIf.
4 Ebenda, S. LXIV.
5 Schefer, Leopold: „Der Park von Muskau“. In: Illustrirte Zeitung. Leipzig: Verlag von J. J. Weber; Nr. 319, den 28. Juli 1849, S. 90.
6 Karte A in: Pückler-Muskau, Hermann Fürst von: Andeutungen über Landschaftsgärtnerei, verbunden mit der Beschreibung ihrer praktischen Anwendung in Muskau. Stuttgart: Hallberger’sche Verlagshandlung 1834.
7 S. auch Friedrich, Bernd-Ingo: „’Musik von Herrn Schefer, Text von Herrn Wehlam.’ Ein Herbstlied und die Metamorphosen eines Namens.“ (Dto. sorbisch.) In: Sorbische Kostbarkeiten/ Serbske drogotki. Hrsg. Wendisches Museum/ Serbski muzej. Cottbus/ Chozebuz 2008. S. 77-92. (Edition Wendisches Museum 2.)
8 Dreyer, Ernst-Jürgen: „Hanka ty sy moja - Leopold Schefer und das Volkslied“. in: Lětopis 42 (1995) 2, Bautzen 1995; S. 68-86. Inzwischen erschienen: Leopold Schefer (1784-1864). Klaviermusik – „Hanka ty sy moja“ und andere kleine Stücke. Hrsg. Ernst-Jürgen Dreyer. Bautzen: ENA-Musikverlag 2007. Eine Verzeichnis sämtlicher Veröffentlichungen E.-J. Dreyers zur Musik Leopold Schefers bietet www.kulturpixel.de.
9 Haupt, Leopold und Smoler, Arnošt: Volkslieder der Sorben und Wenden in der Ober- und Niederlausitz./ Pĕsnički hornich a delnich Łužiskich Serbow. Fotomechanischer Neudruck mit einem Vorwort von Jan Raupp. Bautzen: VEB Domowina-Verlag 1984; Theil II, S. 102.
10 S. Dreyer/ Friedrich, S. 164 und Faksimiles S. 13f. u. 42.
11 Schefer, Leopold: „Der heimliche König der Armenier“ In: Leopold Schefer’s ausgewählte Werke. Berlin: Veit & Comp. 1846; Neunter Theil, S. 209f. Das Zitat ist auch enthalten in: Später Abend mit goldenem Rand. Die besten Seiten von Leopold Schefer. Ausgewählt und mit Anmerkungen versehen von Bernd-Ingo Friedrich. Hrsg. Freundeskreis „Historica“ Bad Muskau. Bad Muskau: Verlag Quint.Media 2006; S. 29.
12 S. dazu auch Clausen, Bettina u. Lars: Zu allem fähig. Versuch einer Soziobiographie zum Verständnis des Dichters Leopold Schefer. 2 Bde. Frankfurt am Main: Bangert & Metzler 1985; Bd. 1, S. 13.
13 Kurzer Entwurf einer Oberlausitz-wendischen Kirchenhistorie, abgefaßt von einigen Oberl.wendischen evangel. Predigern. Budißin, zu finden in sel. David Richters Buchhandlung 1767; III. Kap. Purschwitz, S. 92. Diesen Hinweis gab mir dankenswerterweise Herr Mĕrko Šołta-Scholze, Bautzen.
14 Clausen/Clausen Bd.1, S. 164.
16 Entwurf, IV. Kap., S. 138ff.
17 Geschichte der Lausitzer Predigergesellschaft zu Leipzig und Verzeichnis aller ihrer Mitglieder vom Jahre 1716-1866. Zu dem, im Monate Juli 1867 in Leipzig festlich zu begehenden 150jährigen Jubelfeste ihrer Stiftung, im Auftrage der Gesellschaft nach den Acten und andern Nachrichten zusammengestellt und herausgegeben von Carl August Jentsch, Pfarrer in Pohla und Ehrenmitglied der Gesellschaft. Budissin 1867. In Commission bei Schmaler & Pech; S. 4.
18 Nach Dreyer, Hanka; S. 77f.
19 Dreyer/ Friedrich S. 10.


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