Alle bisherigen Kommentare
Helga Heinze schrieb am Wed Nov 20 11:47:54 2013:
Mir ist noch eingefallen: Ich hatte gelesen, dass ein Jacob Christian Schäfer, Superintendent in Regensburg, auch eine Holzartensammlung aufgebaut hat. Ob es die wohl noch gibt? Quelle: Ernst-Heinz Lemper, Adolf Traugott von Gersdorf (1744–1807), Berlin 1974.
[Artikel 150] | [Kommentare zu 150] biF schrieb am Sat Nov 2 06:02:58 2013:
Nota bene: „P.S. Zum x-ten Geburtstag der Dichterin“ auf: http://www.kulturpixel.de/artikel/51_Kempner_Kerr_Gedichte_Lyrik_Humor_Komik_Schlesien
[Artikel 51] | [Kommentare zu 51] biF schrieb am Fri Nov 1 23:00:17 2013:
„Johanna gewappnet mit bannendem Blick“ (München 1964): 1836; ADB / NDB (11/1977; s. Wikipedia-Artikel / Literatur, Pkt. 1): 1836; „Das Leben ist ein Gedichte“ (Leipzig 1979): 1836; „Dichterleben, Himmelsgabe“ (Berlin 1989): 1836; Bertelsmann Universallexikon (Gütersloh 9/1990): 1836. – Die Jahreszahl 1828 stammt vermutlich aus der Broschüre „Fryderyka Kempner“ (Wroclaw 1993; s. Wikipedia-Artikel / Literatur, Pkt. 3).
[Artikel all] | [Kommentare zu all] Georg Simon schrieb am Fri Nov 1 12:40:57 2013:
Laut Wikipedia nicht 1836 sondern 1828: „Friederike Kempner (* 25. Juni 1828 in Opatów, Provinz Posen;“ ?
[Artikel 51] | [Kommentare zu 51] Anonymus schrieb am Mon Oct 14 23:06:20 2013:
Was manche „Experten“ hier hinterlassen haben, spottet ja jeder Beschreibung. Der Kulturpixelautor kann einem wirklich leid tun, wie überhaupt die ganze Gegend. Man brauchte viel mehr solche intelligenten Seiten wie die Kulturpixel. Meine Hochachtung. db.
[Artikel all] | [Kommentare zu all] Dr. Detlef Proske schrieb am Wed Sep 25 20:01:45 2013:
Die „Leopold -Schefer-Literaturgesellschaft der Lausitz e.V.“ wurde per Beschluß des Amtsgerichts Cottbus vom 11.05.2007 gemäß Paragraph 74 Abs. 1 BGB die Rechtsfähigkeit entzogen. Neben Bernd Warchold waren Detlef Franke und Dr. Detlef Proske Gründer des genannten Vereins. Die stürmische Wendezeit verhinderte ein normales Arbeiten diesbezüglich. Die Lenensläufe aller Beteiligten nahmen neue, vorher nie gekannte Richtungen ein. Der Autor dieser Zeilen, Muskauer wie Schefer, kann auch jetzt nicht von diesem Meister der zweiten Reihe lassen. Und wer weis, eines Tages spricht Leopold Schefer wieder… zu einer neuen Generation Leser.
[Artikel 173] | [Kommentare zu 173] Markus P. schrieb am Fri Apr 19 22:20:59 2013:
Interessanter Artikel und interessante Website! Beim Lesen des Wikipediaartikels über Foraminiferen stieß ich auf J.J.Scheuchzer, gelangte weiter zum „Homo diluvii testis“ und zur „Kupfer-Bibel“, und über die Suchmaschine (weil nicht hervorging, ob das nun ein spezieller oder eindeutiger Begriff sei) zu Ihnen. Nun steht „Der Krieg der Molche“ zum Kauf an. Das Inter-Netz…
[Artikel 66] | [Kommentare zu 66] Erhard Maroschek schrieb am Fri Dec 7 07:49:19 2012:
Lieber BIF, zwischen 6. und 10. Dezember ist wegen Umrüstung überhaupt kein email aus oder ein meeglich, sorry, Moshacker z.L.i.T.
[Artikel all] | [Kommentare zu all] Mondrian Graf v. Lüttichau schrieb am Thu Jul 19 17:05:12 2012:
Hallo Herr Friedirch, wiedermal eine seltsame Koinzidenz. – Vor einiger Zeit hatten wir Kontakt wegen des Fotos von Sarah Austin (die Nachtragsdokumentation zu Ida v. Lüttichau, in die ich es aufgenommen habe, erscheint bald als kostenloses eBook!). – Jetzt stoße ich beim Googeln auf diesen Artikel. Michael Brinks Buch vom Deutschen Ritterorden. – Derzeit bereite ich zwei Neuveröffentlchungen von Büchern des völlig vergessenen jungen katholischen Denkers Michael Brink vor (nicht dieses eine!). Bei den Recherchen fand ich, daß er wohl im Untergrund keine unwichtige Rolle gespielt hat innerhalb der Widerstandsbewegung, sowohl bei der Weißen Rose als auch im Zusammenhang mit anderen Gruppen, zwischen denen er als Vermittler auftat. – Er starb 1947 an den Folgen der KZ-Gefangenschaft. Ich grüße sie! Mondrian Graf Lüttichau (Berlin)
[Artikel 45] | [Kommentare zu 45] Anonymus schrieb am Thu Jun 14 09:53:26 2012:
Ebenfalls „möglicherweise“ (!): Der Name des Flusses „Œlêza“ beziehungsweise des Berges „Œlê¿a“ (auch „Sobótka“, deutsch „Zobten“ genannt) und damit Schlesiens geht auf das Wort „œlêg“ oder „œl¹g“ zurück, was nasses, mooriges Terrain, Sumpfgebiet bedeutet.
[Artikel all] | [Kommentare zu all] Günter Sparwasser schrieb am Thu Jun 14 09:13:24 2012:
Die Silingen oder auch Silinger (lat. Silingae) waren ein ostgermanischer Teilstamm der Vandalen, der östlich der Oder auf dem Gebiet des heutigen Schlesien siedelte. Möglicherweise leitet sich der Name Schlesien von den Silingen ab. Gemeinsam mit den vandalischen Asdingen fielen die Silingen 406 in Gallien ein. Sie zogen weiter nach Spanien und ließen sich dort in der Provinz Baetica (etwa das heutige Andalusien) nieder. Nach entscheidenden Niederlagen in Kämpfen mit den Westgoten unterstellten sich die verbliebenen Reste der Silingen den Königen der Asdingen. Unter Führung Geiserichs zogen sie gemeinsam mit Asdingen und Alanen nach Afrika und errichteten dort das bis 533 bestehende Reich der Vandalen.
[Artikel all] | [Kommentare zu all] Luis Schöpfwasser schrieb am Wed Jun 13 15:49:04 2012:
Manchmal wenn ich an den Talhängen der Männerstadt an der Neiße ausschnaufe und den Blick gen Osten schweifen lasse… wenn auch die Nebel der Sonne weichen… dann dünkt es mir, den Zoptenberg in weiter Ferne ahnend wahrzunehmen! Oder war’s die Schneekoppe? „Aus dem breiten, fruchtbaren Oderthale erhebt sich steil die mächtige Pyramide des Zoptenberges… Ältere Urkunden nennen ihn den Berg Zlens und die an einem östlichen Fuße hinfließende Lohe Zlenza den Schlesierfluß, sowie das ganze Gebiet den Schlesiergau…“ Dieser Berg wurde noch im 12. und 13. Jahrhundert „Mons Silencii“ bezeichnet – so wären wir bei den Silingern, dem Stamm der Vandalen, dem Schlesien seinen Namen verdankt. Und das Übrige ist schnell erzählt: über Spanien, Vandalusien, drangen die gefürchteten Krieger nach Nordafrika vor um dann auch noch Sizilien und Süditalien zu „kultivieren“ – wahrscheinlich sind sie dann wieder dort gelandet, von wo sie einst aufgebrochen… Skandinavien! Doch ob sie am weißen Wasser waren, von diesem gar getrunken … wer weis das schon? Vielleicht Dein Lieblings-Heimatforscher! Also ich lese hier: „Die erste urkundliche Erwähnung erfolgte 1351 als Wyzzenwasser. Der Ortsname bezeichnet den Ort am hellen, klaren (weißen) Bach…“ (Reisehandbuch Lausitz, Leipzig 1985, S. 401). Herr St. war im Religionsunterricht vielleicht etwas besser als im Rechnen! Oder er meint White Water in Nordamerika, ein dortiger Immobilienskandal brachte einen gewissen Mr. Clinton in arge Verlegenheit… aber das ist wohl jetzt alles wie weggeblasen, nich Moni!?
[Artikel all] | [Kommentare zu all] Harald Türke, Aglaja Hertling schrieb am Sun Feb 26 19:10:02 2012:
Wir danken Bernd-Ingo Friedrich ganz herzlich für seine ausführliche Forschung über Xylotheken! Dadurch hat uns der MDR gefunden und wird einen kleinen Beitrag über Holzbibliotheken – unsere eingeschlossen – senden. (im MDR am 28.2.2012, 15.30Uhr, am 4.3.2012, 9.20Uhr, in 1Plus am 1.3.2012 um 19.30Uhr, die Sendung ist dann für 12 Monate in der MDR Mediathek abrufbar.) Eine Bereicherung für uns und die Welt, wir freuen uns! Herzliche Grüße aus Jesseritz von Harald Türke und Aglaja Hertling.
[Artikel 150] | [Kommentare zu 150] biF schrieb am Sun Feb 5 10:51:04 2012:
Zum Kommentar vom 30. Januar: Auf das grundsätzliche Problem bei der Identifizierung „sorbischer Wurzeln“ weisen die letzten Absätze des auch in den Jahresschrift 2009 des Wendischen Museums Cottbus veröffentlichten Artikels „Der junge Vater – Leopold Schefer und die Sorben“ auf der Webseite kulturpixel.de und der in der Jahresschrift 2008 abgedruckte Artikel „Herbstlied – Musik von Herrn Schefer, Text von Herrn Wehlam“ auf schefer.kulturpixel.de hin. Auf die ambivalente Rolle von „Abstammungen“ oder „Blutsbanden“ in der deutschen und Nationalismen in der Geschichte überhaupt sollte man insbesondere in Deutschland eigentlich nicht mehr hinweisen müssen …
[Artikel all] | [Kommentare zu all] herbi schrieb am Tue Jan 31 13:38:19 2012:
Aber Frau Haraszin, was kennen Sie denn für Leute?! Luther ein Kommunist? Man glaubt’s ja kaum!
[Artikel all] | [Kommentare zu all] Brigitte Haraszin schrieb am Mon Jan 30 22:48:42 2012:
Sehr geehrter Herr Friedrich, Danke für die wohlwollende Rezension unserer viersprachigen Broschüre „Auf Spurensuche nach sorbisch-wendischen Wurzeln im Kirchspiel Muskau“. Dass die „Unter-Überschrift“ eine Art Erklärung sein sollte, nun aber doch keine eindeutig Aussage darstellt, bedauere ich. So möchte ich es auf diese Weise nachholen. Ein großes Thema unseres Nachdenkens im Verein „Forum und Projekt Lausitz e.V.“ ist „Geschichte erlebbar machen“ und zwar für Einheimische und Besucher unserer Region. Wir haben aus diesem Grund seit 2008 ein „Club Geschichte und Geschichten“ aktiviert, wo wir Lichtbilder zu geschichtlichen Themen zeigen und Zeitzeugen gewinnen wollen. Im Bad Muskauer Ortsteil Köbeln haben wir mit Hilfe dieser Zeitzeugen Geschichtstafel entwickelt und aufgestellt – auch vier- bzw. fünfsprachig. Beim letzten Thema „Sorben/Wenden im Kirchspiel Muskau“ haben geschichtsinteressierte Polen jenseits der Neiße mitmachen wollen. Ich könnte jetzt sagen, wenn wir auf den Spuren unserer Ahnen weit genug in die Jahrhunderte/Jahrtausende zurückgehen, sind wir alle miteinander verwandt – egal, ob in China oder Australien!? Nein, das haben wir nicht gemeint. Sondern, die sorbischen Wurzeln diesseits und jenseits der Neiße, bilden die gemeinsame Plattform, die wir zusammen mit Polen und Deutschen erforschen wollen: unsere gemeinsamen sorbischen Wurzeln. Deutsche Sprache – schwere Sprache! Dass wir in dem Jahr vor allem Lichtbildervorträge zum Thema erarbeitet haben, kann man auf unserer Homepage anschauen: http://www.buerger-badmuskau.de/index.php?menuid=127de Kennen Sie den? Es ist kein Witz – eher ein tragisch-komischer Zeitzeugenbericht: „Mein Bekannter Bernd-Ingolf T. aus Weißwasser fragte mich, als nach der Wende so viele Straßennamen umbenannte wurde: „Sag mal, warum wird denn die Luther-Straße nicht umbenannt, das war doch auch so’n Kommunist?“ Passt wohl nicht zum Thema? Schade. Brigitte Haraszin
[Artikel 197] | [Kommentare zu 197] Brigitte Haraszin schrieb am Mon Jan 30 20:21:54 2012:
Sehr geehrter Herr Wonneberger, (was für ein schöner Name, er innert mich an meine Kindheit), weshalb schelten Sie mit mir? Weshalb setzen Sie sich so vehement für A. Hosemannn ein? Bevor Sie so ungehörig und taktlos auf mir herum hacken, sollten Sie sich selbst im Internet informieren. Ich maße mir nicht an, mich als Historikerin zu bezeichnen. Und doch habe ich das Recht, öffentlich meine Meinung zu äußern. Mit meinem Artikel wollte auf Abraham Hosemann aufmerksam machen. Auch ich habe diesen Namen eher zufällig in einem Reprint des Weltbildverlags von 1993 entdeckt: Schlesien, Band 1, von Dr. Franz Schroller. Ich berufe mich auf Historiker mit Bekanntheitsgrad. Für Sie, Herr Wonneberger noch einmal zur Erklärung: Schlimm ist für jede Heimatforschung, wenn vor Jahrhunderten schon nachgewiesen wurde, dass ein Abraham Hosemann ein „Lügenschmied“ ist (Grünhagen, Colmar, „Hosemann, Abraham“, in: Allgemeine Deutsche Biographie 13 (1881), S. 179-180 [Onlinefassung]; URL: http://www.deutsche-biographie.de/pnd124373089.html) und doch immer wieder nachfolgende Chronisten, Heimatforscher etc. – aus Unwissenheit und anderen Gründen – verfälschte „Hosemann-Daten“ auferstehen lassen. Ich habe über den Chronisten J. Moerbe nicht den Stab gebrochen. Im Gegenteil bin ich Moerbe dankbar, dass er erwähnt hat, von wem diese zweifelhaften Geschichtsdaten stammten. Mir scheint es, als hätten Sie meinen Artikel nicht richtig gelesen oder verstanden? Ich muss Ihnen widersprechen, dass ich an irgendeiner Stelle des Artikels mich über die Muskauer Stadtväter erhoben habe [Zitat von Ihnen: „Warum wollen Sie den alten Muskauer Stadtvätern, der damaligen Zeit, den nötigen Verstand dafür absprechen und behaupten, Sie wären weiser als diese?“, und andere noch schärfere Sätze von Ihnen]. Ich finde solche beleidigenden Sätze nicht dienlich für einen Disput über irgendein Thema – und sei es über die Unsterblichkeit der Ameisen. Mit freundlichen Grüßen
[Artikel all] | [Kommentare zu all] svenni schrieb am Fri Jan 27 15:24:19 2012:
Leider erst jetzt darauf gestoßen, lese mehr die Artikel zur Muskauer Keramik. Köstlich jedenfalls die kompakte Berichtigung, da steh ich nun mit großen Augen vor dem immensen Zugewinn an enziklopädischem Wissen. Danke
[Artikel 184] | [Kommentare zu 184] Petra Frerichs schrieb am Fri Jan 6 10:58:23 2012:
Das Beste, das ich seit Anfang der 70er Jahre (z.B. Heydorn) über Bildung und Kultur gelesen habe. Verbindlichen Dank!
[Artikel 148] | [Kommentare zu 148] Marianne Steglich schrieb am Wed Dec 21 10:52:35 2011:
Lieber Herr Friedrich, zufällig bin ich eben auf Ihre wunderbare Homepage gestossen. Der Dichter Josef Wilms hat Ihren Artikel wirklich verdient. Auch ich habe über Freunde ein paar seiner „GPK’s“ bekommen und werde mir das Buch jetzt kaufen. So lange mußte der Herr Wilms darauf warten! Danke für ihre amüsant angerichteten Informationen. Ein besinnliches Weihnachtsfest wünscht Ihnen Marianne St. Hochkirchen
[Artikel 194] | [Kommentare zu 194] Herbert Wonneberger schrieb am Wed Dec 21 10:37:47 2011:
Werter Herr Friedrich, da Sie den von mir hier behandelten Artikel aus der SZ in Ihren Aufsätzen erwähnten und Sie mit Frau Haraszin sicher in gutem Einvernehmen stehen, bitte ich Sie Frau Haraszin zu informieren. Danke dafür und ein frohes Weihnachtsfest. Werte Frau Haraszin, mir ist beim durchstöbern alter Zeitungen Ihr Artikel vom 22.10.2009 in die Hände gefallen. Ich muss zugeben ich wurde nach dem Lesen recht ärgerlich über ihre Zeilen. Nicht weil Sie Kritik übten, nein, weil Sie dazu nichts Besseres nannten, sicher auch nichts wussten, ganz im Stil ihres Muskauer Geschichtsforscherkollegen, den „großen Literaten“ B. Friedrich. Da gibt es wieder einmal jemanden, der sich um die Veröffentlichung der Muskauer Stadtgeschichte bemüht und da kommt einer daher, der es auch hätte machen können, es aber lieber gelassen hat und macht ihn in mieser sarkastischer Art herunter. Im Stil eines Lehrers, aber ohne Begründung, das wäre auch gar nicht möglich, weil eben diesem Klugsch… die Kenntnisse massiv fehlen, was Letzterem, seiner Selbstherrlichkeit wegen, gar nicht auffällt. Werte Frau Haraszin, was machte Sie da so sicher, dass ein Abraham-Hosemann-Virus durch Muskaus Stadtchronik geistert? Welche Beweise haben Sie dafür? Mutmaßungen sind keine Beweises, nur warme Luft. Sie erwecken den Eindruck, oder wollen es, dass Sie davon etwas verstünden. Als Experten-Analyse kann Ihre Ansicht keines Falls durchgehen, denn Sie behaupten und veralbern damit die Leute, dass das, was Sie sagen definitiv richtig sei und was in diesen alten Chroniken geschrieben steht, wäre falsch. Beweisen Sie es! Oder wollen Sie Ihren Glauben zum Gesetz machen? Der Hosemann war vielleicht nicht so selbstsicher und hochnäsig wie Sie und hat vielleicht doch nicht alles falsch geschrieben. Sicher wird er für Geld auch etwas geflunkert haben, aber tat er das immer? Wir wissen es nicht und können ihn auch nicht komplett verurteilen. Frau Haraszin, schön, dass Sie noch am Ende Ihres Artikels, Ihre Ansicht mit dem Mörbe Zitat relativiert haben. Eigentlich passt diese Anführung gar nicht zu Ihrem Text, mit dem Sie eigentlich das Gegenteil ausdrücken wollten. Offensichtlich haben Sie Mörbe nicht richtig verstanden, denn er hat mit seiner Aussage nicht unrecht. Er und sicher auch andere frühere Stadthistoriker Muskaus haben erkannt, dass Hosemann im Stil der Zeit und seinem damaligen Kenntnisstand entsprechend wohl nichts falsches in die Stadtchronik von Muskau schrieb (Zitat: „Es ist kein Grund vorhanden, dieser Angabe nicht beistimmen zu sollen, deshalb folgen wir der alten Chronik des Hosemann vom Jahr 1615 …“). Warum wollen Sie den alten Muskauer Stadtvätern, der damaligen Zeit, den nötigen Verstand dafür absprechen und behaupten, Sie wären weiser als diese? Sie jedenfalls, haben wiederholt keine Beweise gebracht. Ich finde, dass ist anmaßend und dafür sollten Ihnen ihre eigenen Haare zu Berge stehen! Werte Frau Haraszin, natürlich muss nicht alles stimmen, was in den alten Chroniken steht und dass auch früher viel falsch überliefert wurde ist längst nicht unbekannt, aber keiner hat heut das Recht nur auf Gutdünken zu entscheiden was falsch und richtig ist. Bringen Sie stichhaltige Beweise und dann können Sie auch in dieser selbstüberschätzenden und hochnäsigen Art und Weise Ihre Behauptungen tätigen, was natürlich sehr unhöflich ist, andern falls sollten sehr still schweigen. Letzteres scheint mir bei Ihnen eher angebracht zu sein, oder wollen Sie selbst zu dem von Ihnen beschriebenen Hosemann werden?. So jedenfalls kann man keine historische Forschung betreiben, mit nichts tun, aber hinterher gaggern. Herbert Wonneberger
[Artikel all] | [Kommentare zu all] Herbert Wonneberger schrieb am Thu Dec 8 17:12:54 2011:
Ja, Herr Friedrich, Sie haben wirklich recht, nicht ich bin dämlich, sondern der Stucka, denn „du“ schreibt man in diesem Fall groß. Erholsamen Abend noch!
[Artikel 182] | [Kommentare zu 182] Lutz Stucka schrieb am Thu Dec 8 10:58:18 2011:
Wonneberger, du bist so dämlich …
[Artikel all] | [Kommentare zu all] Herbert Wonneberger schrieb am Wed Dec 7 19:57:44 2011:
Hallo Herr Friedrich, wie gehts und stehts mit Ihrer Berühmtheit? Am Nikolaustag hatten sich Weißwassers Schriftsteller getroffen und ihre Bücher der Öffentlichkeit vorgestellt. Leider war Sie als der große Literat und genialste Schriftsteller Weißwassers und der Umgebung nicht dabei. Hatte man Sie vieleicht vergessen? Oder kennt Sie keiner? Auch in der Heron-Buchhandlung, sind Sie mit Ihren Werken nicht zu finden. Herr Friedrich, dass würde ich mir auf keinen Fall bieten lassen und kräftig dazwischen hauen. Wie kann man so einen Genius wie Sie nicht kennen, eine riesengroße Dummdreistigkeit, nicht war?
[Artikel all] | [Kommentare zu all] -herbi- schrieb am Fri Jul 29 11:10:07 2011:
hehehe 😀
[Artikel 184] | [Kommentare zu 184] Johannes Hasta schrieb am Tue Apr 19 20:34:47 2011:
Die Bibliothek Schloss Gaussig als Familienbiblithek der Familie Schall Riaucour ist nach wie vor beisammen und in Besitz der Familie. Bei wissenschaftlichen Interesse kann sie benützt werden.
[Artikel 124] | [Kommentare zu 124] biF schrieb am Fri Apr 8 22:58:53 2011:
Ein Aphorismus enthält oft mehr Wahrheit als eine ganze Enzyklopädie. (Voltaire)// Zum letzten Statement, Zitat: „(…) Ich werde das in Teilen machen, weil Sie sicher diese gleich wieder löschen werden, Ihrer Reputation wegen.“/ Wenn meine Reputation von solchen Kommentaren abhinge, wäre ich übel dran.// „Ihre Anmerkungen zu Stuckas Buch sollten Sie aber stehen lassen, denn diese charakterisieren Sie wunderschön. Sie lassen sich von irgend jemanden bedanken [?], weil Sie ein ‚Heftchen’ über L. Schefer verfasst haben.“/ Die Anzahl meiner als Buch, CD oder Zeitschriftenbeitrag vorliegenden Publikationen über Schefer beläuft sich auf insgesamt 13, die Zahl der Internetseiten auf kulturpixel.de und schefer.kulturpixel.de beträgt 44.// „Diesem und Ihnen muss wohl das überall bekannte zweibändige Biografie-Werk Schefers von B. Clausen, Frankfurt a.M. 1985 unbekannt sein.“/ Mit der Sozio-Biographie von Bettina und Lars Clausen arbeite ich seit 1986, beide Autoren kenne ich brieflich seit 1987. Die Texte und Fußnoten der o.g. Veröffentlichungen enthalten zahlreiche Verweise auf sie und ihre Arbeiten.// „Darin heisst es sinngemäß: Schefer, Jugendfreund Fürst Pücklers, der seine ersten engl. Park-Studien mit ihm gemeinsam machte. Er verwaltete dessen Standesherrschaft in der Folgezeit des napoleon. Russlandfeldzuges 1812 … bis erst 1817 Rehder als erster Gartendirektor seinen Dienst antrat. An anderer Stelle steht wieder sinngemäß: Schefer war von Pückler als ‚General-Inspektor’ eingesetzt und entwarf den Plan des Umsetzen von Alt- nach Neu Köbeln zur Weiterführung des Parkes … . Zu diesem Zeitpunkt gab es noch keinen gesonderten Garteninspektor, so dass die Bezeichnung von Stucka: ‚Garteninspektor Schefer’ durchaus nicht falsch ist.“/ „sinngemäss“, „durchaus nicht falsch“ – so gut wie alles falsch! 1.) Wer sich auf wissenschaftliche Literatur beruft, gibt üblicherweise Band- und Seitenzahl an und kennzeichnet die Zitate deutlich als solche. Hier kann ich ausnahmsweise darüber hinwegsehen, weil von vornherein nichts stimmt: 2.) Rehder kommt bei Clausen/Clausen überhaupt nicht vor. 3.) Schefer befand sich 1817 bereits auf seiner Weltreise. Bis dahin war er General-Inspektor und sonst nichts. 4.) Rehder wurde 1818 „Hochgräfl.-Pücklerscher Gärtner“, denn zu diesem Zeitpunkt gab es noch keinen Garten (!) und auch noch keinen Park zum Inspizieren. 5.) Der erste Muskauer „Park- und Garten-Inspektor“ wurde 1857 Petzold. 6.) „Alt-Köbeln“ und Neu-Köbeln“ sind pure Erfindungen. 7.) Zu Schefer und „Koebeln“ siehe www.kulturpixel.de, 6. Leopold Schefer, „Der junge Vater – Leopold Schefer und die Sorben“.// „Werter Herr Friedrich, mit etwas logischem Denken hätten Sie auch darauf kommen können. Gerade Sie als ‚mitunter jahrelang ernsthaft und gewissenhaft Forschender’ (Selbstbezeichnung, siehe oben) hätten Sie das wissen müssen. Teil 2 folgt (…)“/ Teil 2 wie Teil 1 sowie eventuell noch folgende werden wie ihre ano- und pseudonymen Vorgänger ins Web-Nirwana geschickt, sollte sich irgendwann herausstellen, daß man in Leipzig (Taucha) keinen Herbert Wonneberger kennt. „Gegendarstellungen“ gleicher Güte werden künftig kommentarlos gelöscht.
[Artikel all] | [Kommentare zu all] Herbert Wonneberger schrieb am Fri Apr 8 09:55:59 2011:
Guten Tag Herr Friedrich, Sie haben völlig Recht und sollten nur Lobpreisungen Ihrer Person hier durchgehen lassen und alles andere löschen. Ich habe mich mal mit Ihren „Kritiken“ an Stuckas „Uralten Wald“ befasst und musste mit Verlaub feststellen, den wahren Kokolores, Herr Friedrich haben Sie selbst dort niedergeschrieben. Soviel Blödsinn, Sie mögen diese Direktheit verzeihen, habe ich wohl bisher noch niemals vorgeführt bekommen. Aber ich möchte nicht in Ihren Stil verfallen und einige Gegendarstellungen bringen. Ich werde das in Teilen machen, weil Sie sicher diese gleich wieder löschen werden, Ihrer Reputation wegen. Ihre Anmerkungen zu Stuckas Buch sollten Sie aber stehen lassen, denn diese charakterisieren Sie wunderschön. Sie lassen sich von irgend jemanden bedanken, weil Sie ein „Heftchen“ über L. Schefer verfasst haben. Diesem und Ihnen muss wohl das überall bekannte zweibändige Biografie-Werk Schefers von B. Clausen, Frankfurt a.M. 1985 unbekannt sein. Darin heisst es sinngemäß: Schefer, Jugendfreund Fürst Pücklers, der seine ersten engl. Park-Studien mit ihm gemeinsam machte. Er verwaltete dessen Standesherrschaft in der Folgezeit des napoleon. Russlandfeldzuges 1812 … bis erst 1817 Rehder als erster Gartendirektor seinen Dienst antrat. An anderer Stelle steht wieder sinngemäß: Schefer war von Pückler als „General-Inspektor“ eingesetzt und entwarf den Plan des Umsetzen von Alt- nach Neu Köbeln zur Weiterführung des Parkes … . Zu diesem Zeitpunkt gab es noch keinen gesonderten Garteninspektor, so dass die Bezeichnung von Stucka: „Garteninspektor Schefer“ durchaus nicht falsch ist. Werter Herr Friedrich, mit etwas logischem Denken hätten Sie auch darauf kommen können. Gerade Sie als „mitunter jahrelang ernsthaft und gewissenhaft Forschender“ (Selbstbezeichnung, siehe oben) hätten Sie das wissen müssen. Teil 2 folgt. Übrigens, der Stucka hat schon wieder ein Buch, diesmal ein „Meisterwerk“ lt. Internetseite Ortschaft Kolkwitz, geschrieben. Da gibt es doch wieder allerhand für Sie zu literaturkritisieren. Bin gespannt und viel Erfolg. Nur noch eins, lieber Herr Friedrich, Sie sind doch sicher ein Mann und stehen zu Ihren Worten, dann sollten Sie auch Kritik vertragen können, denn richtige Männer! (Sie verstehen sicher was ich meine) können das und löschen diese nicht gleich wieder. Mal sehen, wie Sie sich werden entscheiden. Mit freundlichen Grüßen Herbert Wonneberger, Leipzig (Taucha)
[Artikel all] | [Kommentare zu all] Hendrik Liersch schrieb am Wed Jan 12 20:48:46 2011:
Sie schreiben; „Oft mußten die Autoren selbst mithelfen bei der Herstellung ihrer Werke, wenn die zwei Hände des Verlegers nicht ausreichten“. Natürlich haben zahlreiche Künstler und Autoren bei der Buchproduktion in Stierstadt Stomps geholfen, was aber kein MUSS war. Eher etwas verbindendes, freundschaftliches und zahlreiche Künstler/Autoren oder spätere Handpressendrucker haben dabei auch Texte/Grafiken von anderen gedruckt und über längere zeit in Stierstadt gelebt. Unerwähnt bleibt auch, daß Stomps aus Stierstadt weggemobbt wurde, bevor es das Wort gab.
[Artikel 157] | [Kommentare zu 157] Erhard Maroschek schrieb am Wed Nov 24 16:33:18 2010:
…wunderhübsch! Sowohl in den Orient als auch in diese Höhle des Aladin möcht‘ ich reisen. Schön geschrieben, man träumt davon, als ob Sammeln nicht eine Art Besessenheit ist; beste Grüße aus dem winterlichen Tirol, auf diesem Wege…Erhard
[Artikel 172] | [Kommentare zu 172] Tjalf Boris Prößdorf schrieb am Sun Nov 21 07:13:01 2010:
Franchement: ich hab‘ Sie ohne Wikipedia gefunden: pfeifen Sie doch drauf. Meine Wikipediaerfahrungen: ein paar Sätze über Zylinderpressen (Schnellpressen) wurde von einem Sechzehnjährigen (!) verbessert, indem aus Beschleunigungskräften, die auf den Satz wirken, Zentrifugalkräfte wurden (Zylinda, is klaa), von weiteren Unsäglichkeiten schweige ich lieber … Nutzt man aber die Wikipedia als Einstieg und schaut man in die Diskussionen, dann ist’s bequem und durchaus hilfreich. Man kennt ja als Erwachsener die Sprachregelungen der Politkorrektlügner aller Couleur und muß dann schlimmstenfalls weiterfahnden. Manchmal muß man, horribile dictu, sogar aufstehen und an den Bücherschrank treten, um zum Brockhaus von 1905 zu greifen. Aber das wird seltener, denn diese Artikel werden nach und nach alle abgetippt.
[Artikel 149] | [Kommentare zu 149] Florian Schleburg schrieb am Wed Nov 17 10:28:05 2010:
Lieber Herr Friedrich, ich finde Ihre Schefer-Sammlung so verdienstvoll, daß ich eigentlich gar nicht daran herumbesserwissern will – aber was gut ist, kann ja durch vereinte Anstrengung vielleicht irgendwann perfekt werden. Daher zwei Details zur Fremdworterklärung: „Scilicet“ ist nicht „si licet“ ‚wenn es gefällt‘, sondern „nämlich“: also ‚eine Maschine von Gott – nämlich Neptun‘. Und Tadeusz Kos’ciuszko findet man in der Wikipedia unter der richtigen Schreibweise. Herzliche Grüße von einem Leser, der durch Arno Schmidt auf Leopold Schefer aufmerksam wurde…
[Artikel 109] | [Kommentare zu 109] Helga Heinze schrieb am Fri Nov 12 13:05:09 2010:
Welch wunderschöne Schätze in unseren Museen schlummern! Das Betrachten und Deuten der vielen Dinge auf jedem einzelnen Bildchen macht selbst dem Erwachsenen im Jahre 2010 großen Spaß. Danke auch für die anderen Seiten zu diesem Thema!
[Artikel 178] | [Kommentare zu 178] Alfa Fähe schrieb am Thu May 6 11:04:28 2010:
Also ich finde diese Kritik sehr amüsant zu lesen und habe absolut nicht das Gefühl, dass dies etwas mit Neid zu tun hat. Ein Buch mit der Begründung „zu anspruchsvoll“ abgelehnt zu bekommen, wäre auch für mich absolut unverständlich und dass man sich dann ärgert, dass andere „Autoren“ ihr mitunter blasses und schwaches Werk quasi „an den Mann“ bringen, ist nur all zu verständlich. Aber dass dies der Grund für die negative Rezension ist, glaube ich dennoch nicht. Es wurde ja sehr gut und auch ausführlich begründet, weshalb das Buch als schlecht empfunden wird. So lange negative Kritik konstruktiv ist, ist sie – wie auch in diesem Fall – für mich absolut berechtigt. beste Grüße
[Artikel all] | [Kommentare zu all] Silke schrieb am Wed Mar 10 10:42:05 2010:
Ja, das meinte ich. Nachdem ich jetzt gesehen hab, dass das Thema anscheinend ein Steckenpferd des Rezensenten ist (und der Roman bei Amazon wirklich schlecht wegkommt), kann ich die Schärfe der Rezension zumindest nachvollziehen. Was nichts daran ändert, dass zu viel Unsachlichkeit drin ist. Wüsste jedenfalls nicht, was die Anzahl der Gebrauchtbücher bei Amazon in einer Rezi zu suchen hat (sagt eh nichts aus, das ist doch völlig normal bei einem Buch, das vom Verlag fleißig als Rezensionsbuch unter die Leute gebracht wurde).
[Artikel all] | [Kommentare zu all] biF schrieb am Wed Mar 10 03:19:01 2010:
Ist mit „Verständnislosigkeit“ ggf. „Unverständlichkeit“ gemeint?
[Artikel 167] | [Kommentare zu 167] Silke schrieb am Tue Mar 9 23:53:29 2010:
Eigentlich kann ich mit der Neidkeule ja wenig anfangen (Kritik ist nur deshalb schlecht, weil der Rezensent neidisch auf den Erfolg anderer ist). Aber hier scheint sie angebracht. Hätten Sie Ihre eigenen Misserfolge (dass Sie Ihr Manuskript nicht unterbekommen) nicht erwähnt, wär’s vielleicht nicht aufgefallen. Inhaltlich ist die Rezi übrigens ziemlich wirr. Wie soll man nun anhand eines Zitates wie „ziellos blätterte ich in den Briefen“ nachvollziehen können, dass sich der Autor nicht mit der Historie befasst habe? Vielleicht sind Sie ja mit ihren Manuskripten nicht am Anspruch, sondern an der Verständnislosigkeit gescheitert.
[Artikel 167] | [Kommentare zu 167] herbi schrieb am Mon Nov 16 22:45:40 2009:
sweet 🙂
[Artikel 117] | [Kommentare zu 117] Prof. Dr. Hans Jochim Schmidt, Burgstr. 10, 19055 Schwerin schrieb am Fri Sep 11 12:15:23 2009:
Ich suche händeringend nach einer Auskunft, wie der Name Chingachgook auszusprechen ist und wäre für eine Mitteilung an vorleser-schmidt@gmx.de sehr dankbar.
[Artikel 3] | [Kommentare zu 3] Alexander Herzen schrieb am Mon Jul 6 21:09:24 2009:
„Weh’ Denen, die den Ewig-Blinden Des Lichtes Himmelsfackel leihn.“ – Weh’ denen, die das Licht nur leihn, Es nicht dem Volk zu eigen geben! Die Tora, Evangelien und Koran, stehen jedem zur Verfügung … inklusive selbstständiges Denken. Jesus hat’s versucht; dem Volke die Wahrheit zu geben. Viele anderen taten es auch, kurz vor ihrem Tode! Wenn es bei Ihnen um die politische Macht geht… „Die meisten sind schlecht“ Bias von Prien (einer der Sieben Weisen) „Deren Herrschaft erst recht.“ Alexander Herzen
[Artikel 77] | [Kommentare zu 77] dieter aus weißwasser schrieb am Mon Jul 6 20:04:16 2009:
werter herr bernd ingo friedrich sie lassen sich in einer negativen weise über das buch von herrn lutz stucka aus. machen sie es doch besser oder hätten sie ihm doch einige ratschläge gegeben. meckern kann jeder.
[Artikel 120] | [Kommentare zu 120] H. Heinze schrieb am Wed May 27 23:52:20 2009:
Es ist oft erstaunlich, wie wenig man doch aus der unmittelbaren Umgebung weiß. Gut, daß das Verschweigen nun ein Ende hat. Dank für die Aufklärung.
[Artikel 151] | [Kommentare zu 151] Kerschgens schrieb am Sun May 10 22:06:14 2009:
Die Frankfurter Rundschau vom 2.3.2001 schreibt zu Joschka Fischers Bücherklau: Der Bundesaußenminister gibt keine konkrete Stellungnahme zu dem Vorwurf, er habe um 1970 herum mehrfach „Bücherklau“ begangen, und zwar ausgerechnet beim ebenfalls linksgerichteten Stuttgarter Buchhändler Wendelin Niedlich. Über Fischers bisher abgegebene Erklärungen zu seiner Vergangenheit hinaus sehe die Bundesregierung zu weiteren Äußerungen keinen Anlass, heißt es in der Antwort auf eine Anfrage der FDP-Bundestagsfraktion, die neben anderem auch diese Vorgänge von vor 30 Jahren thematisiert hatte. In der Stuttgarter Lokalpresse kommen indessen damalige Weggefährten Fischers zu Wort, wonach der heutige Grünen-Politiker damals nicht nur für den Privatgebrauch, sondern auch für den Lebensunterhalt stahl: Einen Teil der Beute habe er regelmäßig vor der Mensa in Frankfurt verkauft. Einmal, so die Aussage eines Anonymus laut Stuttgarter Nachrichten, sei „von Frankfurt aus ein regelrechter Raubzug durch Süddeutschland gestartet“ worden. Niedlich selbst, der nach eigenen Angaben erst durch Michael Schweliens Fischer-Biographie vor einem Jahr von dessen Buchdiebstählen erfuhr, wird mit dem Satz „Dieser Herr war ein ziemlich gemeiner Dieb“ zitiert. In seinem über Stuttgart hinaus bekannten Laden hatte sich Niedlich mit Nachdruck gegen den offenbar beliebten Bücherdiebstahl gewehrt, unter anderem mit dem Schild „Wer hier klaut, hat nichts verstanden“. (he)
[Artikel 10] | [Kommentare zu 10] H. Heinze schrieb am Wed Apr 22 14:21:48 2009:
Wieder ein so hübsch verpacktes kulturhistorisches Bonbon: kurz, anschaulich und informativ, aus der Vergangenheit hinein bis in die Gegenwart. Wer auf den Geschmack gekommen ist, kann sich weiter klicken. Danke Bernd-Ingo Friedrich!
[Artikel 150] | [Kommentare zu 150] H. Heinze schrieb am Mon Mar 30 17:59:35 2009:
Kurze und informative Zusammenfassung über literarische Schätze und deren Präsentation im alten Görlitz. Danke!
[Artikel 146] | [Kommentare zu 146] Horst Georg Padelt schrieb am Sat Jan 31 21:39:41 2009:
Muskau 1838, Stimmungsbild: In Muskau sitzt ja einer der schönsten und liebevollsten Sänger Deutschlands – ein recht starker Sprosser in diesem Zauberhaine. Gleich wenn Ihr von Berlin nach Muskau hineinkommt, seht Ihr rechts einen Gasthof, dann Scheunen, dann ein halbes Haus, wieder Scheunen – und dann auf Etwas, was man Berg nennt, ein niedliches Häuslein mit gothischen Fenstern, die sehr groß sind es ist ein kleiner Erdzwerg mit großen Augen – eine großartige Kleinigkeit. Beinahe scheint’s wie irgend ein Pfefferkuchenhäuschen irgend eines deutschn Ammen- und Volksmärchens – so traulich und süß und würzig. Wenn Sommer ist, so schaut sich’s von da gar hübsch in ein Gärtchen hinein, das auf Abstufungen mit seine Bäumchen und Blumen und Gemüsen sich um das Häuslein herumlegt, wie die Außenblätter um den sonderbar Schönen Kelch und Heerd irgend einer Wunderblume. Das ist natürlich Leopold Schefers’s Wohnung – und darin sitzt dieser Blumengeist, elfartig, zaubervoll, sinnig, neckisch, lieblich, mitunter fast koboldartig, wenn er aus seinem Kelche herauschimpft und neckt – er ist immerhin von den Geistern, die mehr wissen als Erddinge. Es ist Der die ganze Stimme der Natur Heraushört, dem wird sie zur Harmonie. Hier nah vor meinen Füßen weint ein Kind – Und rings im Grünen singen hundert Vögel; Dort morschet eine altbejahrte Eiche – Und drunter nicken junge Blütenbäume Sich freundlich zu; dort schallen Grabgesänge Vom Schlafgemach der Todten – und vom Walde Her seh’ ich eine lust’ge Hochzeit schweben; . . . usw. Denn freilich möchte’ ich immer weiter abschreiben aus seinem Gebetbüchlein – so nannte er mir’s selbst, Es ist alles grade so, wie er’s hier hingeschrieben, er hat die Natur abgeschrieben – ihm gleich liegt Kirchhof und Straße; und er sitzt warm in der Natur auf seinem Nestlein und brütet und singt in die Sonnenwelt hinaus für seine Brut . . . Geht fleißig um mit seinen Kindern, hat Sie Tag und Nacht um sich und liebet sie, Und lässt sich lieben einzig schöne Jahre . . . Wer ihn kennt, der liebt ihn !!!
[Artikel 142] | [Kommentare zu 142] Horst Georg Padelt schrieb am Wed Jan 14 11:02:03 2009:
subtile Sozialkritik Schefer’s übesehen . . . Auch zeitgenössische Autoren und Rezensenten haben gerade diese subtile Sozialkritik Schefer übersehen. So wurde noch zu Beginn des 21. Jahrhunderts (!) Leopold Schefer mit den Atributen ‚konservativ’, und seine Dichtung als ‚Untertanengesinnung züchtende Lehrdichtung’ – die Armen auf neidlose, selbstgenügsame, geduldige Bescheidung verweisend abgetan. Ich unterstelle: Wer Schefer so bewertet, hat ihn nicht gelesen oder nicht verstanden. Horst Denkler in „Geschichte der politischen Lyrik in Deutschland“, herausgegeben von Walter Hinderer – Königshausen & Neumann (2007), S.203 und 207. Meine Annerkennung für die subtile Analyse des Wirken Leopold Schefer’s durch Herrn Friedrich !
[Artikel 140] | [Kommentare zu 140] Jörg Pfitzinger Schweiz schrieb am Wed Dec 31 10:54:16 2008:
Ein Dankeschön an den Verfasser dieses Artikels über Meine Urgrossmutter Erna Pfitzinger.Ich bin sehr stolz ein Urenkel dieser einzigartigen Frau zu sein,ich kannte Sie als eine sehr starke und stolze Frau (unser Familienoberhaupt )! Um so mehr macht es mich noch heute traurig das ich nicht zu Ihrer Beerdigung durfte ( bekamm keine Genehmigung von der Schule).Sie war der ausschlag- gebende Punkt für Meine Berufswahl ( heute Küchenchef )da ich jedes Jahr mit half Ihre Berühmte Weihnachtsganz zu Kochen !!! Ich sehe Sie noch heute vor mir wie Sie in Ihrem grossen Sessel sass,neben dem Kachelofen und immer sagte “ Die DDR wird einmal nicht mehr sein „, schade das Sie das nicht mehr mit Erleben konnte !!Sie war auch immer darauf bedacht uns, ihren Urenkeln, die Familientradition zuzeigen und etwas davon weiter zugeben ( wie sie uns kleinen Buben das Töpfern zeigte und jeder sein erstes Steinzeug formte).In Erinnerung an meine Kindheit. Danke Helga Jörg Pfitzinger Schweiz Ich bin sehr stolz den Namen meiner Urgrossmutter tragen zudürfen
[Artikel all] | [Kommentare zu all] Klaus Schmitt-Sieger schrieb am Sun Nov 9 17:07:27 2008:
Das Geschehen (die Geschichte) ist so entsetzlich traurig, und so schlimm das es mir schwer fällt darüber zu schreiben. Mir kommen dann immer Tränen. Man müste soviel reden über das Unglück und Leid der Menschen, welches sie sich antun, angetan bekommen, damit dieses verständlich wird. – weil Weinen allein bildet nicht, leider. Vielen Dank fürs aufschreiben.
[Artikel all] | [Kommentare zu all] PM Jahn schrieb am Thu Jul 31 17:10:21 2008:
Lieber Herr Friedrich, es ist sehr schön, dass man auf Ihren Seiten vieles über Leopold Schäfer findet, der ja selbst in der Lausitz nicht mehr so bekannt ist und dessen Ton für moderne Ohren schon befremdlich klingt – dass das gegen Schäfer spricht, möcht ich bezweifeln. Bei dem vorliegenden, vermutlich aus gutem Grunde nicht veröffentlichten Gedicht hatte der Gute aber vermutlich zu viel Wein getrunken, wie einer kritischen Textanalyse zu entehmen wäre.
[Artikel 76] | [Kommentare zu 76] PM Jahn schrieb am Thu Jul 31 14:22:25 2008:
Ich finde diesen Aufsatz von Herrn Friedrich sehr gelungen und wichtig, informiert er doch, wie sein gesamtes Portal, über die geistige Landschaft der Region und viele ihrer Besonderheiten. Es wäre schön, wenn sich die kulturellen Institutionen der Region an der „Pixel“-Idee ein Beispiel nehmen wollten und in womöglich auch unprätentiöser Art einige Miscellen und Erkenntnisse aus ihren Häusern der öffentlichkeit zur Verfügung stellten.
[Artikel 4] | [Kommentare zu 4] H. Heinze schrieb am Wed Apr 16 18:02:32 2008:
Da auch ich ein solcher Sammel-Mensch bin und mich gerne mit Dingen umgebe, die Geschichten erzählen, möchte ich mich sowohl beim Autor für die zu Herzen gehende Grabstein-Geschichte, als auch beim Retter des Steins bedanken. Und vielleicht meldet sich ja auch noch ein lebender Milk.
[Artikel 118] | [Kommentare zu 118] Ludwig Pfitzinger schrieb am Sun Mar 30 22:24:51 2008:
Erna Pfitzinger ist meine Grossmutter und ich bin stolz, dieses sagen zu dürfen. Sie und ihr Leben sind für mich so wertvoll, dass ich immer sagen werde -sie ist- und nie, sie war! Ein ganz grosses Danke, Helga, für diesen Beitrag und auch nochmal für die gelungene Ausstellung im letzten Jahr!Ludwig Pfitzinger, Bad Muskau am 30.3.2008
[Artikel 116] | [Kommentare zu 116] Richard Hebstreit schrieb am Thu Mar 27 00:00:27 2008:
Die Pücklereisstory fand ich prima. Nur, die Theorie interessiert mich nicht sehr. Ich will aus unerfindlichen Gründen mal wieder feinstes nicht industriell hergestelltes Pücklereis in Berlin essen. Problem, es gibt es nicht mehr, so wie ich es in meiner Erinnerung behalten habe. Eventuell mit diesem Artikel schaffe ich es.
[Artikel all] | [Kommentare zu all] H. Heinze schrieb am Sun Feb 17 10:15:24 2008:
Ein inhaltlich und gestalterisch sehr gelungener Artikel, wie auch viele andere von Ihnen. Weiter so!
[Artikel 9] | [Kommentare zu 9] Ritha Elmholt schrieb am Fri Feb 15 09:41:34 2008:
Die Geschichte hat mich sehr berührt. Es ist wichtig, dass DIE Zeit und die Jahre nach dem Krieg dokumentiert werden – aus den Familien, über die Familien. Niemand kann das Geschehene persönlicher schildern als Zeugen der Zeit und deren Angehörige über die, die einem nahen stehen/standen.
[Artikel 45] | [Kommentare zu 45] Reinhard Bartsch schrieb am Tue Jan 29 10:18:15 2008:
Friedrichs neue „Pückler-Eis-Geschichte“ ist ein köstlich bibliophiles Arrangement, welches feinsinnig die Küche des großen Gartenarchitekten Pückler nachspürt, den lukullischen Geist, oder besser Zeitgeschmack, förmlich auf unserer Zunge zergehen läßt. Friedrichs genaue Recherche bringt uns den Gourmetgeschmack des 19.Jahrhunderts sehr nah und läßt uns an einem Stück Zeitgeschichte teilhaben.
[Artikel all] | [Kommentare zu all] Horst Georg Padelt schrieb am Sat Dec 29 00:54:01 2007:
Mit Akazienblüten kann man für der beginnenden Sommer ein ausgezeichnetes und wohlschmeckendes Erfrischungsgetränk herstellen: Akazienblüten in ein Bohlegefäß geben, mit gezuckertem Zitronenwasser übergießen und einige Tage in den Kühlschrank stellen. Das ganze – ohne die Blüten – mit Sekt oder Selters verfeinert servieren.
[Artikel 81] | [Kommentare zu 81] Horst Georg Padelt schrieb am Sat Dec 29 00:33:11 2007:
Daguerreotypien wurden seit 1837 gefertigt. Von Dichtern und Schriftstellern wurden bereits in den 1840er Jahren Daguerreotypien gefertigt. Von Joseph von Eichendorff wurde 1840 eine Daguerrotype gefertigt. Er gilt als erster deutscher Dichter von dem eine solche stammt.[siehe email] [Artikel 95] | [Kommentare zu 95] Abel Doering schrieb am Tue Dec 18 15:10:10 2007:
Lieber Pirckheimer-Freund Bernd-Ingo Friedrich, kulturpixel habe ich soeben erst entdeckt und mit großem Interesse durchstöbert. Selbstverständlich habe ich diese anregende Seite sofort auf der Homepage der Pirckheimer-Gesellschaft verlinkt, nicht zuletzt, weil ich hier Beiträge fand, die uns „Pirckheimern“ und Freunden des Buches aus unserer Zeitschrift MARGINALIEN bekannt sind. Mit biblioVielen Grüßen,
[Artikel all] | [Kommentare zu all] Helga schrieb am Wed Nov 21 21:31:29 2007:
Eine sehr schöne Gegenüberstellung: historische Stücken – moderne PC-Tastatur
[Artikel 86] | [Kommentare zu 86] Herbi schrieb am Mon Nov 12 21:49:57 2007:
Der Fisch im Plattenkalk und der grosse Bernstein sind sehr hübsch 🙂
[Artikel 86] | [Kommentare zu 86] Henning Wendland, 20253 Hamburg schrieb am Fri Nov 9 18:33:37 2007:
Beruflich habe ich früher viel mit der Herrnhuter Brüdergemeine zu tun gehabt. Immerhin hatte ich als Buchhersteller einen Auflagenbeitrag zur Gesamtauflage von jährlich über 1 Million Expl. der Herrnhuter Losungen bis 1994 herzustellen. In dem Verlag erschienen auch Bücher zur Geschichte der Brüdergemeine. An der Kultur dieser Evangelischen Freikirche schätze ich deren eigentlich zurückhaltenden, klaren Stil in der Baukunst wie in der Gestaltung täglicher Dinge, auch der Bücher. Das Herrnhuter Kleisterpapier ist dafür ein schönes Beispiel. Mich wundert, dass bei dem von Ihnen beschriebenen Buch das Vorsatzpapier ein sehr aufwendiges Brokatpapier zu sein scheint, in das dieses Herz eingearbeitet ist. Ungeachtet der finanziellen Probleme der BG ist hier ein sehr wertvolles Geschenk an Frau Erdmuthe hergestellt worden. Ich freue mich, diesen Beitrag bei Ihnen gefunden zu haben. Ob Zinzendorf wirklich so verschwenderisch gewesen ist, vermag ich nicht zu sagen. Aber die oft recht kapitalistisch erscheinenden Entscheidungen der Unitätsdirektion haben sich bis in die jüngste Vergangenheit übertragen.
[Artikel all] | [Kommentare zu all] Dr. H. Sulzer (Webmaster) schrieb am Thu Jul 19 21:16:08 2007:
Kommentar über kulturpixel auf webkatalog.texto.de: Eine ganz besondere Seite über Bücher. Philosphische Gedanken zum Thema wieviele Bücher denn ein Mensch brauche bis hin zu “Vom Ordnen der Bücher”. Dazwischen Ankedoten wie die von der “Bibliomanie … Vom Bücher Stehlen”. Die Bibliothek des Augustinerklosters in Sagan kommt genauso zum Zug wie die Kirchenbibliothek von Horka in der Oberlausitz. Ich bin mir sehr sicher, dass Kulturpixel.de an und für sich und überhaupt, wenngleich nicht “sowieso” selbst ein Buch ist. Eine Website als Buch eines Buchvernarrten so wie ich, der sogar die Autoren kennt und sich deren Eigenheiten für eigene Werke zu nutze macht. Bernd-Ingo Friedrich bietet gusto machende, süchtig machende Kulturpixel, die sich dem Buch verschrieben hat.
[Artikel all] | [Kommentare zu all] Dr. H. Sulzer (Webmaster) schrieb am Fri Jul 13 13:46:33 2007:
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