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Kommentare zu Artikel "Ein feiner Herr ..."
Kerschgens schrieb am Sun May 10 22:06:14 2009:Alle Kommentare ansehen | Neuen Kommentar verfassen
Die Frankfurter Rundschau vom 2.3.2001 schreibt zu Joschka Fischers Bücherklau: Der Bundesaußenminister gibt keine konkrete Stellungnahme zu dem Vorwurf, er habe um 1970 herum mehrfach "Bücherklau" begangen, und zwar ausgerechnet beim ebenfalls linksgerichteten Stuttgarter Buchhändler Wendelin Niedlich. Über Fischers bisher abgegebene Erklärungen zu seiner Vergangenheit hinaus sehe die Bundesregierung zu weiteren Äußerungen keinen Anlass, heißt es in der Antwort auf eine Anfrage der FDP-Bundestagsfraktion, die neben anderem auch diese Vorgänge von vor 30 Jahren thematisiert hatte. In der Stuttgarter Lokalpresse kommen indessen damalige Weggefährten Fischers zu Wort, wonach der heutige Grünen-Politiker damals nicht nur für den Privatgebrauch, sondern auch für den Lebensunterhalt stahl: Einen Teil der Beute habe er regelmäßig vor der Mensa in Frankfurt verkauft. Einmal, so die Aussage eines Anonymus laut Stuttgarter Nachrichten, sei "von Frankfurt aus ein regelrechter Raubzug durch Süddeutschland gestartet" worden. Niedlich selbst, der nach eigenen Angaben erst durch Michael Schweliens Fischer-Biographie vor einem Jahr von dessen Buchdiebstählen erfuhr, wird mit dem Satz "Dieser Herr war ein ziemlich gemeiner Dieb" zitiert. In seinem über Stuttgart hinaus bekannten Laden hatte sich Niedlich mit Nachdruck gegen den offenbar beliebten Bücherdiebstahl gewehrt, unter anderem mit dem Schild "Wer hier klaut, hat nichts verstanden". (he)
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