Kommentare auf www.kulturpixel.de

< Hauptseite

Alle Kommentare ansehen | Neuen Kommentar verfassen

Kommentare zu Artikel "Alle Artikel"

Dr. H. Sulzer (Webmaster) schrieb am Fri Jul 13 13:46:33 2007:
An alle Besucher: die Kommentarfunktion steht als Beta-Version ab sofort in vollem Umfang bereit! Sollte etwas noch nicht ganz richtig funktionieren, mailen Sie den Fehler doch bitte an hsulzer@t-online.de.
[Artikel all] | [Kommentare zu all]
Dr. H. Sulzer (Webmaster) schrieb am Thu Jul 19 21:16:08 2007:
Kommentar über kulturpixel auf webkatalog.texto.de: Eine ganz besondere Seite über Bücher. Philosphische Gedanken zum Thema wieviele Bücher denn ein Mensch brauche bis hin zu “Vom Ordnen der Bücher”. Dazwischen Ankedoten wie die von der “Bibliomanie … Vom Bücher Stehlen”. Die Bibliothek des Augustinerklosters in Sagan kommt genauso zum Zug wie die Kirchenbibliothek von Horka in der Oberlausitz. Ich bin mir sehr sicher, dass Kulturpixel.de an und für sich und überhaupt, wenngleich nicht “sowieso” selbst ein Buch ist. Eine Website als Buch eines Buchvernarrten so wie ich, der sogar die Autoren kennt und sich deren Eigenheiten für eigene Werke zu nutze macht. Bernd-Ingo Friedrich bietet gusto machende, süchtig machende Kulturpixel, die sich dem Buch verschrieben hat.
[Artikel all] | [Kommentare zu all]
Abel Doering schrieb am Tue Dec 18 15:10:10 2007:
Lieber Pirckheimer-Freund Bernd-Ingo Friedrich, kulturpixel habe ich soeben erst entdeckt und mit großem Interesse durchstöbert. Selbstverständlich habe ich diese anregende Seite sofort auf der Homepage der Pirckheimer-Gesellschaft verlinkt, nicht zuletzt, weil ich hier Beiträge fand, die uns "Pirckheimern" und Freunden des Buches aus unserer Zeitschrift MARGINALIEN bekannt sind. Mit biblioVielen Grüßen,
[Artikel all] | [Kommentare zu all]
Reinhard Bartsch schrieb am Tue Jan 29 10:18:15 2008:
Friedrichs neue "Pückler-Eis-Geschichte" ist ein köstlich bibliophiles Arrangement, welches feinsinnig die Küche des großen Gartenarchitekten Pückler nachspürt, den lukullischen Geist, oder besser Zeitgeschmack, förmlich auf unserer Zunge zergehen läßt. Friedrichs genaue Recherche bringt uns den Gourmetgeschmack des 19.Jahrhunderts sehr nah und läßt uns an einem Stück Zeitgeschichte teilhaben.
[Artikel all] | [Kommentare zu all]
Richard Hebstreit schrieb am Thu Mar 27 00:00:27 2008:
Die Pücklereisstory fand ich prima. Nur, die Theorie interessiert mich nicht sehr. Ich will aus unerfindlichen Gründen mal wieder feinstes nicht industriell hergestelltes Pücklereis in Berlin essen. Problem, es gibt es nicht mehr, so wie ich es in meiner Erinnerung behalten habe. Eventuell mit diesem Artikel schaffe ich es.
[Artikel all] | [Kommentare zu all]
Herbert Wonneberger schrieb am Fri Apr 8 09:55:59 2011:
Guten Tag Herr Friedrich, Sie haben völlig Recht und sollten nur Lobpreisungen Ihrer Person hier durchgehen lassen und alles andere löschen. Ich habe mich mal mit Ihren "Kritiken" an Stuckas "Uralten Wald" befasst und musste mit Verlaub feststellen, den wahren Kokolores, Herr Friedrich haben Sie selbst dort niedergeschrieben. Soviel Blödsinn, Sie mögen diese Direktheit verzeihen, habe ich wohl bisher noch niemals vorgeführt bekommen. Aber ich möchte nicht in Ihren Stil verfallen und einige Gegendarstellungen bringen. Ich werde das in Teilen machen, weil Sie sicher diese gleich wieder löschen werden, Ihrer Reputation wegen. Ihre Anmerkungen zu Stuckas Buch sollten Sie aber stehen lassen, denn diese charakterisieren Sie wunderschön. Sie lassen sich von irgend jemanden bedanken, weil Sie ein "Heftchen" über L. Schefer verfasst haben. Diesem und Ihnen muss wohl das überall bekannte zweibändige Biografie-Werk Schefers von B. Clausen, Frankfurt a.M. 1985 unbekannt sein. Darin heisst es sinngemäß: Schefer, Jugendfreund Fürst Pücklers, der seine ersten engl. Park-Studien mit ihm gemeinsam machte. Er verwaltete dessen Standesherrschaft in der Folgezeit des napoleon. Russlandfeldzuges 1812 ... bis erst 1817 Rehder als erster Gartendirektor seinen Dienst antrat. An anderer Stelle steht wieder sinngemäß: Schefer war von Pückler als "General-Inspektor" eingesetzt und entwarf den Plan des Umsetzen von Alt- nach Neu Köbeln zur Weiterführung des Parkes ... . Zu diesem Zeitpunkt gab es noch keinen gesonderten Garteninspektor, so dass die Bezeichnung von Stucka: "Garteninspektor Schefer" durchaus nicht falsch ist. Werter Herr Friedrich, mit etwas logischem Denken hätten Sie auch darauf kommen können. Gerade Sie als "mitunter jahrelang ernsthaft und gewissenhaft Forschender" (Selbstbezeichnung, siehe oben) hätten Sie das wissen müssen. Teil 2 folgt. Übrigens, der Stucka hat schon wieder ein Buch, diesmal ein "Meisterwerk" lt. Internetseite Ortschaft Kolkwitz, geschrieben. Da gibt es doch wieder allerhand für Sie zu literaturkritisieren. Bin gespannt und viel Erfolg. Nur noch eins, lieber Herr Friedrich, Sie sind doch sicher ein Mann und stehen zu Ihren Worten, dann sollten Sie auch Kritik vertragen können, denn richtige Männer! (Sie verstehen sicher was ich meine) können das und löschen diese nicht gleich wieder. Mal sehen, wie Sie sich werden entscheiden. Mit freundlichen Grüßen Herbert Wonneberger, Leipzig (Taucha)
[Artikel all] | [Kommentare zu all]
Klaus Schmitt-Sieger schrieb am Sun Nov 9 17:07:27 2008:
Das Geschehen (die Geschichte) ist so entsetzlich traurig, und so schlimm das es mir schwer fällt darüber zu schreiben. Mir kommen dann immer Tränen. Man müste soviel reden über das Unglück und Leid der Menschen, welches sie sich antun, angetan bekommen, damit dieses verständlich wird. - weil Weinen allein bildet nicht, leider. Vielen Dank fürs aufschreiben.
[Artikel all] | [Kommentare zu all]
Jörg Pfitzinger Schweiz schrieb am Wed Dec 31 10:54:16 2008:
Ein Dankeschön an den Verfasser dieses Artikels über Meine Urgrossmutter Erna Pfitzinger.Ich bin sehr stolz ein Urenkel dieser einzigartigen Frau zu sein,ich kannte Sie als eine sehr starke und stolze Frau (unser Familienoberhaupt )! Um so mehr macht es mich noch heute traurig das ich nicht zu Ihrer Beerdigung durfte ( bekamm keine Genehmigung von der Schule).Sie war der ausschlag- gebende Punkt für Meine Berufswahl ( heute Küchenchef )da ich jedes Jahr mit half Ihre Berühmte Weihnachtsganz zu Kochen !!! Ich sehe Sie noch heute vor mir wie Sie in Ihrem grossen Sessel sass,neben dem Kachelofen und immer sagte " Die DDR wird einmal nicht mehr sein ", schade das Sie das nicht mehr mit Erleben konnte !!Sie war auch immer darauf bedacht uns, ihren Urenkeln, die Familientradition zuzeigen und etwas davon weiter zugeben ( wie sie uns kleinen Buben das Töpfern zeigte und jeder sein erstes Steinzeug formte).In Erinnerung an meine Kindheit. Danke Helga Jörg Pfitzinger Schweiz Ich bin sehr stolz den Namen meiner Urgrossmutter tragen zudürfen
[Artikel all] | [Kommentare zu all]
Henning Wendland, 20253 Hamburg schrieb am Fri Nov 9 18:33:37 2007:
Beruflich habe ich früher viel mit der Herrnhuter Brüdergemeine zu tun gehabt. Immerhin hatte ich als Buchhersteller einen Auflagenbeitrag zur Gesamtauflage von jährlich über 1 Million Expl. der Herrnhuter Losungen bis 1994 herzustellen. In dem Verlag erschienen auch Bücher zur Geschichte der Brüdergemeine. An der Kultur dieser Evangelischen Freikirche schätze ich deren eigentlich zurückhaltenden, klaren Stil in der Baukunst wie in der Gestaltung täglicher Dinge, auch der Bücher. Das Herrnhuter Kleisterpapier ist dafür ein schönes Beispiel. Mich wundert, dass bei dem von Ihnen beschriebenen Buch das Vorsatzpapier ein sehr aufwendiges Brokatpapier zu sein scheint, in das dieses Herz eingearbeitet ist. Ungeachtet der finanziellen Probleme der BG ist hier ein sehr wertvolles Geschenk an Frau Erdmuthe hergestellt worden. Ich freue mich, diesen Beitrag bei Ihnen gefunden zu haben. Ob Zinzendorf wirklich so verschwenderisch gewesen ist, vermag ich nicht zu sagen. Aber die oft recht kapitalistisch erscheinenden Entscheidungen der Unitätsdirektion haben sich bis in die jüngste Vergangenheit übertragen.
[Artikel all] | [Kommentare zu all]
Silke schrieb am Wed Mar 10 10:42:05 2010:
Ja, das meinte ich. Nachdem ich jetzt gesehen hab, dass das Thema anscheinend ein Steckenpferd des Rezensenten ist (und der Roman bei Amazon wirklich schlecht wegkommt), kann ich die Schärfe der Rezension zumindest nachvollziehen. Was nichts daran ändert, dass zu viel Unsachlichkeit drin ist. Wüsste jedenfalls nicht, was die Anzahl der Gebrauchtbücher bei Amazon in einer Rezi zu suchen hat (sagt eh nichts aus, das ist doch völlig normal bei einem Buch, das vom Verlag fleißig als Rezensionsbuch unter die Leute gebracht wurde).
[Artikel all] | [Kommentare zu all]
Alfa Fähe schrieb am Thu May 6 11:04:28 2010:
Also ich finde diese Kritik sehr amüsant zu lesen und habe absolut nicht das Gefühl, dass dies etwas mit Neid zu tun hat. Ein Buch mit der Begründung "zu anspruchsvoll" abgelehnt zu bekommen, wäre auch für mich absolut unverständlich und dass man sich dann ärgert, dass andere "Autoren" ihr mitunter blasses und schwaches Werk quasi "an den Mann" bringen, ist nur all zu verständlich. Aber dass dies der Grund für die negative Rezension ist, glaube ich dennoch nicht. Es wurde ja sehr gut und auch ausführlich begründet, weshalb das Buch als schlecht empfunden wird. So lange negative Kritik konstruktiv ist, ist sie - wie auch in diesem Fall - für mich absolut berechtigt. beste Grüße
[Artikel all] | [Kommentare zu all]
biF schrieb am Fri Apr 8 22:58:53 2011:
Ein Aphorismus enthält oft mehr Wahrheit als eine ganze Enzyklopädie. (Voltaire)// Zum letzten Statement, Zitat: „(...) Ich werde das in Teilen machen, weil Sie sicher diese gleich wieder löschen werden, Ihrer Reputation wegen.“/ Wenn meine Reputation von solchen Kommentaren abhinge, wäre ich übel dran.// „Ihre Anmerkungen zu Stuckas Buch sollten Sie aber stehen lassen, denn diese charakterisieren Sie wunderschön. Sie lassen sich von irgend jemanden bedanken [?], weil Sie ein ‚Heftchen’ über L. Schefer verfasst haben.“/ Die Anzahl meiner als Buch, CD oder Zeitschriftenbeitrag vorliegenden Publikationen über Schefer beläuft sich auf insgesamt 13, die Zahl der Internetseiten auf kulturpixel.de und schefer.kulturpixel.de beträgt 44.// „Diesem und Ihnen muss wohl das überall bekannte zweibändige Biografie-Werk Schefers von B. Clausen, Frankfurt a.M. 1985 unbekannt sein.“/ Mit der Sozio-Biographie von Bettina und Lars Clausen arbeite ich seit 1986, beide Autoren kenne ich brieflich seit 1987. Die Texte und Fußnoten der o.g. Veröffentlichungen enthalten zahlreiche Verweise auf sie und ihre Arbeiten.// „Darin heisst es sinngemäß: Schefer, Jugendfreund Fürst Pücklers, der seine ersten engl. Park-Studien mit ihm gemeinsam machte. Er verwaltete dessen Standesherrschaft in der Folgezeit des napoleon. Russlandfeldzuges 1812 ... bis erst 1817 Rehder als erster Gartendirektor seinen Dienst antrat. An anderer Stelle steht wieder sinngemäß: Schefer war von Pückler als ‚General-Inspektor’ eingesetzt und entwarf den Plan des Umsetzen von Alt- nach Neu Köbeln zur Weiterführung des Parkes ... . Zu diesem Zeitpunkt gab es noch keinen gesonderten Garteninspektor, so dass die Bezeichnung von Stucka: ‚Garteninspektor Schefer’ durchaus nicht falsch ist.“/ „sinngemäss“, „durchaus nicht falsch“ – so gut wie alles falsch! 1.) Wer sich auf wissenschaftliche Literatur beruft, gibt üblicherweise Band- und Seitenzahl an und kennzeichnet die Zitate deutlich als solche. Hier kann ich ausnahmsweise darüber hinwegsehen, weil von vornherein nichts stimmt: 2.) Rehder kommt bei Clausen/Clausen überhaupt nicht vor. 3.) Schefer befand sich 1817 bereits auf seiner Weltreise. Bis dahin war er General-Inspektor und sonst nichts. 4.) Rehder wurde 1818 „Hochgräfl.-Pücklerscher Gärtner“, denn zu diesem Zeitpunkt gab es noch keinen Garten (!) und auch noch keinen Park zum Inspizieren. 5.) Der erste Muskauer „Park- und Garten-Inspektor“ wurde 1857 Petzold. 6.) „Alt-Köbeln“ und Neu-Köbeln“ sind pure Erfindungen. 7.) Zu Schefer und „Koebeln“ siehe www.kulturpixel.de, 6. Leopold Schefer, „Der junge Vater – Leopold Schefer und die Sorben“.// „Werter Herr Friedrich, mit etwas logischem Denken hätten Sie auch darauf kommen können. Gerade Sie als ‚mitunter jahrelang ernsthaft und gewissenhaft Forschender’ (Selbstbezeichnung, siehe oben) hätten Sie das wissen müssen. Teil 2 folgt (...)“/ Teil 2 wie Teil 1 sowie eventuell noch folgende werden wie ihre ano- und pseudonymen Vorgänger ins Web-Nirwana geschickt, sollte sich irgendwann herausstellen, daß man in Leipzig (Taucha) keinen Herbert Wonneberger kennt. „Gegendarstellungen“ gleicher Güte werden künftig kommentarlos gelöscht.
[Artikel all] | [Kommentare zu all]
Herbert Wonneberger schrieb am Wed Dec 7 19:57:44 2011:
Hallo Herr Friedrich, wie gehts und stehts mit Ihrer Berühmtheit? Am Nikolaustag hatten sich Weißwassers Schriftsteller getroffen und ihre Bücher der Öffentlichkeit vorgestellt. Leider war Sie als der große Literat und genialste Schriftsteller Weißwassers und der Umgebung nicht dabei. Hatte man Sie vieleicht vergessen? Oder kennt Sie keiner? Auch in der Heron-Buchhandlung, sind Sie mit Ihren Werken nicht zu finden. Herr Friedrich, dass würde ich mir auf keinen Fall bieten lassen und kräftig dazwischen hauen. Wie kann man so einen Genius wie Sie nicht kennen, eine riesengroße Dummdreistigkeit, nicht war?
[Artikel all] | [Kommentare zu all]
Lutz Stucka schrieb am Thu Dec 8 10:58:18 2011:
Wonneberger, du bist so dämlich ...
[Artikel all] | [Kommentare zu all]
Herbert Wonneberger schrieb am Wed Dec 21 10:37:47 2011:
Werter Herr Friedrich, da Sie den von mir hier behandelten Artikel aus der SZ in Ihren Aufsätzen erwähnten und Sie mit Frau Haraszin sicher in gutem Einvernehmen stehen, bitte ich Sie Frau Haraszin zu informieren. Danke dafür und ein frohes Weihnachtsfest. Werte Frau Haraszin, mir ist beim durchstöbern alter Zeitungen Ihr Artikel vom 22.10.2009 in die Hände gefallen. Ich muss zugeben ich wurde nach dem Lesen recht ärgerlich über ihre Zeilen. Nicht weil Sie Kritik übten, nein, weil Sie dazu nichts Besseres nannten, sicher auch nichts wussten, ganz im Stil ihres Muskauer Geschichtsforscherkollegen, den „großen Literaten“ B. Friedrich. Da gibt es wieder einmal jemanden, der sich um die Veröffentlichung der Muskauer Stadtgeschichte bemüht und da kommt einer daher, der es auch hätte machen können, es aber lieber gelassen hat und macht ihn in mieser sarkastischer Art herunter. Im Stil eines Lehrers, aber ohne Begründung, das wäre auch gar nicht möglich, weil eben diesem Klugsch… die Kenntnisse massiv fehlen, was Letzterem, seiner Selbstherrlichkeit wegen, gar nicht auffällt. Werte Frau Haraszin, was machte Sie da so sicher, dass ein Abraham-Hosemann-Virus durch Muskaus Stadtchronik geistert? Welche Beweise haben Sie dafür? Mutmaßungen sind keine Beweises, nur warme Luft. Sie erwecken den Eindruck, oder wollen es, dass Sie davon etwas verstünden. Als Experten-Analyse kann Ihre Ansicht keines Falls durchgehen, denn Sie behaupten und veralbern damit die Leute, dass das, was Sie sagen definitiv richtig sei und was in diesen alten Chroniken geschrieben steht, wäre falsch. Beweisen Sie es! Oder wollen Sie Ihren Glauben zum Gesetz machen? Der Hosemann war vielleicht nicht so selbstsicher und hochnäsig wie Sie und hat vielleicht doch nicht alles falsch geschrieben. Sicher wird er für Geld auch etwas geflunkert haben, aber tat er das immer? Wir wissen es nicht und können ihn auch nicht komplett verurteilen. Frau Haraszin, schön, dass Sie noch am Ende Ihres Artikels, Ihre Ansicht mit dem Mörbe Zitat relativiert haben. Eigentlich passt diese Anführung gar nicht zu Ihrem Text, mit dem Sie eigentlich das Gegenteil ausdrücken wollten. Offensichtlich haben Sie Mörbe nicht richtig verstanden, denn er hat mit seiner Aussage nicht unrecht. Er und sicher auch andere frühere Stadthistoriker Muskaus haben erkannt, dass Hosemann im Stil der Zeit und seinem damaligen Kenntnisstand entsprechend wohl nichts falsches in die Stadtchronik von Muskau schrieb (Zitat: „Es ist kein Grund vorhanden, dieser Angabe nicht beistimmen zu sollen, deshalb folgen wir der alten Chronik des Hosemann vom Jahr 1615 …“). Warum wollen Sie den alten Muskauer Stadtvätern, der damaligen Zeit, den nötigen Verstand dafür absprechen und behaupten, Sie wären weiser als diese? Sie jedenfalls, haben wiederholt keine Beweise gebracht. Ich finde, dass ist anmaßend und dafür sollten Ihnen ihre eigenen Haare zu Berge stehen! Werte Frau Haraszin, natürlich muss nicht alles stimmen, was in den alten Chroniken steht und dass auch früher viel falsch überliefert wurde ist längst nicht unbekannt, aber keiner hat heut das Recht nur auf Gutdünken zu entscheiden was falsch und richtig ist. Bringen Sie stichhaltige Beweise und dann können Sie auch in dieser selbstüberschätzenden und hochnäsigen Art und Weise Ihre Behauptungen tätigen, was natürlich sehr unhöflich ist, andern falls sollten sehr still schweigen. Letzteres scheint mir bei Ihnen eher angebracht zu sein, oder wollen Sie selbst zu dem von Ihnen beschriebenen Hosemann werden?. So jedenfalls kann man keine historische Forschung betreiben, mit nichts tun, aber hinterher gaggern. Herbert Wonneberger
[Artikel all] | [Kommentare zu all]
Brigitte Haraszin schrieb am Mon Jan 30 20:21:54 2012:
Sehr geehrter Herr Wonneberger, (was für ein schöner Name, er innert mich an meine Kindheit), weshalb schelten Sie mit mir? Weshalb setzen Sie sich so vehement für A. Hosemannn ein? Bevor Sie so ungehörig und taktlos auf mir herum hacken, sollten Sie sich selbst im Internet informieren. Ich maße mir nicht an, mich als Historikerin zu bezeichnen. Und doch habe ich das Recht, öffentlich meine Meinung zu äußern. Mit meinem Artikel wollte auf Abraham Hosemann aufmerksam machen. Auch ich habe diesen Namen eher zufällig in einem Reprint des Weltbildverlags von 1993 entdeckt: Schlesien, Band 1, von Dr. Franz Schroller. Ich berufe mich auf Historiker mit Bekanntheitsgrad. Für Sie, Herr Wonneberger noch einmal zur Erklärung: Schlimm ist für jede Heimatforschung, wenn vor Jahrhunderten schon nachgewiesen wurde, dass ein Abraham Hosemann ein „Lügenschmied“ ist (Grünhagen, Colmar, „Hosemann, Abraham“, in: Allgemeine Deutsche Biographie 13 (1881), S. 179-180 [Onlinefassung]; URL: http://www.deutsche-biographie.de/pnd124373089.html) und doch immer wieder nachfolgende Chronisten, Heimatforscher etc. – aus Unwissenheit und anderen Gründen – verfälschte „Hosemann-Daten“ auferstehen lassen. Ich habe über den Chronisten J. Moerbe nicht den Stab gebrochen. Im Gegenteil bin ich Moerbe dankbar, dass er erwähnt hat, von wem diese zweifelhaften Geschichtsdaten stammten. Mir scheint es, als hätten Sie meinen Artikel nicht richtig gelesen oder verstanden? Ich muss Ihnen widersprechen, dass ich an irgendeiner Stelle des Artikels mich über die Muskauer Stadtväter erhoben habe [Zitat von Ihnen: „Warum wollen Sie den alten Muskauer Stadtvätern, der damaligen Zeit, den nötigen Verstand dafür absprechen und behaupten, Sie wären weiser als diese?“, und andere noch schärfere Sätze von Ihnen]. Ich finde solche beleidigenden Sätze nicht dienlich für einen Disput über irgendein Thema – und sei es über die Unsterblichkeit der Ameisen. Mit freundlichen Grüßen
[Artikel all] | [Kommentare zu all]
herbi schrieb am Tue Jan 31 13:38:19 2012:
Aber Frau Haraszin, was kennen Sie denn für Leute?! Luther ein Kommunist? Man glaubt’s ja kaum!
[Artikel all] | [Kommentare zu all]
biF schrieb am Sun Feb 5 10:51:04 2012:
Zum Kommentar vom 30. Januar: Auf das grundsätzliche Problem bei der Identifizierung „sorbischer Wurzeln“ weisen die letzten Absätze des auch in den Jahresschrift 2009 des Wendischen Museums Cottbus veröffentlichten Artikels „Der junge Vater - Leopold Schefer und die Sorben“ auf der Webseite kulturpixel.de und der in der Jahresschrift 2008 abgedruckte Artikel „Herbstlied - Musik von Herrn Schefer, Text von Herrn Wehlam“ auf schefer.kulturpixel.de hin. Auf die ambivalente Rolle von „Abstammungen“ oder „Blutsbanden“ in der deutschen und Nationalismen in der Geschichte überhaupt sollte man insbesondere in Deutschland eigentlich nicht mehr hinweisen müssen ...
[Artikel all] | [Kommentare zu all]
Alle Kommentare ansehen | Neuen Kommentar verfassen

< Hauptseite | ^ nach oben

made by hsulzer design © 2007