Kunst und Wissenschaft um 1800. Die Sammlungen der Oberlausitzischen Gesellschaft der Wissenschaften zu Görlitz. Hrsg. Städtische Sammlungen für Geschichte und Kultur Görlitz. Bielefeld: Kerber Verlag 2012. Quart. 224 Seiten, 193 farbige und 13 s/w Abbildungen. Festeinband, gebunden. 38,00 Euro.
Mit Beiträgen von Ines Anders, Bernd-Ingo Friedrich (Literaturwissenschaft und Musikalien), Tino Fröde, Constanze Herrmann, Steffen Menzel, Jasper von Richthofen, Anke Tietz, Kai Wenzel, Matthias Wenzel und Ralf Tschentscher nebst drei Grußworten und einem Vorwort.
Die Oberlausitzische Gesellschaft der Wissenschaften (OLGdW) wurde 1779 in Görlitz als lokale, aber auch national vernetzte Gelehrtenvereinigung zur Förderung von Ökonomie, Bildung und Kunst gegründet./ Als außergewöhnliches Ensemble von europäischem Rang haben sich im historischen Gesellschaftshaus, das heute in neuem Glanz erstrahlt, ihre umfangreichen und wertvollen Kollektionen, die Bibliothek, naturkundlichen, kunst- und kulturgeschichtlichen Kabinette erhalten./ Kunst und Wissenschaft um 1800 möchte diese entdecken, legt erstmals die Geschichte der OLGdW umfassend dar und lässt ihre Bedeutung als Institution der Wissenschaften im Zeitalter der Aufklärung opulent in Erscheinung treten. (Aus der Verlagswerbung.)
Eine nebensächliche Anmerkung: Wer sich für Leopold Schefers Lebensdaten interessiert – wenn er sich denn überhaupt für Leopold Schefer interessiert – wird heute wohl zuerst in die Wikipedia sehen, und weil er weiß, daß die Wikpedia viel Unsinn enthält, sich in einem Standardwerk vergewissern – wenn er denn überhaupt gewissenhaft ist. Das Standardwerk über Leopold Schefer wurde von zwei Professoren verfaßt, der Artikel „Schefer“ im 22. Band des „maßgeblichen historisch-biographischen Lexikons für den deutschen Sprach- und Kulturraum“ von einem Doktor, Kunst und Wissenschaft um 1800 wurde von einer renommierten Gelehrtengesellschaft ediert. In allen drei Werken, erschienen 1985, 2005 und 2012, erscheint – ungeachtet jeder „Schuldfrage“ – als Sterbedatum Schefers der 16. Februar 1862. – So sicher, wie dieses Datum falsch ist, so sicher wird Leopold Schefer wohl nie mehr nur am 13. Februar – wie das Muskauer Kirchenbuch und die Wikipedia (noch) ausweisen – gestorben sein, sondern am 16. und manchmal auch am 13. In Ewigkeit. Amen.

Die Quellnymphe oder Die Bäder zu Muskau
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Rezension

Bernd-Ingo Friedrich: Die Quellnymphe oder Die Bäder zu Muskau. Ein Phantasiestück von Carl Weisflog. Wiederentdeckt und aufbereitet von Bernd-Ingo Friedrich. Hrsg. Freundeskreis „Historica“ Bad Muskau: Verlag Quint-Media 2010. 8° Querformat. 48 Seiten, 2 Abb. Umschlag, 18 Abb. im Text. Durchgehend farbig illustriert. Festeinband, 8 €.
Bernd-Ingo Friedrichs gelungene Bearbeitung der Weisflogschen Novelle mit ihren Zwischenbrücken ist sehr interessant und das Ganze ein Buch, das in jeden Muskauer Haushalt hineingehörte, eine Zierde der Pückler-Literatur und darüber hinaus auch eine germanistisch-literarische Entdeckung, die Rehabilitierung eines vergessenen Autors. (Ernst-Jürgen Dreyer)

Pueckler Kochbuch
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Rezension

Bernd-Ingo Friedrich: Tafeln wie Fürst Pückler. Ein unterhaltsames Kochbuch. Görlitz – Zittau: Verlag Gunter Oettel 2010. 172 Seiten. Mit Buchschmuck der Pückler-Zeit. Festeinband, 19,90 €.
Tafeln à la Pückler ist eine theoretisch-praktische Anleitung zum „fürstgerechten“ Kochen und Tafeln auf der Grundlage zahlreicher historischer Quellen sowie der handschriftlich geführten Tafelbücher des Fürsten Pückler, die im Schloß Branitz aufbewahrt werden. „Bernd-Ingo Friedrich … hat mit seinem Buch Tafeln wie Fürst Pückler ein unterhaltsames Kochbuch veröffentlicht, das viel mehr als lediglich eine Anleitung zum Nachkochen von Rezepten und ganzen Menüs der Pücklerzeit ist. Biographische Notizen mischen sich mit kulturgeschichtlichen und gastrosophischen Exkursen auf amüsante Art und leiten hin zu sieben aufwändigen Menüs nach Vorbildern Pücklerscher Gastmähler. Und natürlich widmet sich ein Kapitel dem berühmten Pücklereis. Hier werden Rezepte geliefert – aber ebenso werden liebgewordene Legenden als solche enttarnt.“ (Matthias Wenzel: „Neue Bücher 2010.“ In: Görlitzer Magazin. Geschichte und Gegenwart der Stadt Görlitz und ihrer Umgebung. Görlitz – Zittau: Verlag Gunter Oettel, Heft 23/2010; S. 107f.)

Pueckler und die Frauen
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Rezension

Bernd-Ingo Friedrich: Hat er? Oder hat er nicht? Fürst Pückler und die Frauen. Spitzkunnersdorf: Oberlausitzer Verlag Frank Nürnberger 2010. 74 Seiten, 1 Farbabb. Umschlag, 38 Abb. im Text, Broschur. 5,95 €.
In dem pointiert geschriebenen und wie gewohnt gründlich recherchierten Traktätchen geht Bernd-Ingo Friedrich der Frage nach, ob der Fürst Pückler tatsächlich so potent gewesen sei, wie seine Parteigänger stets behaupteten, oder impotent, wie einige Zweifler meinen, und stellt fest: Der Fürst war beischlafunfähig.

Pueckler-Eis Pueckler-Eis Regia
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Bernd-Ingo Friedrich: Das Fürst-Pückler-Eis. Geschichte, Geschichten und Rezepte. Hrsg. Stiftung Fürst-Pückler-Museum Park und Schloß Branitz. Cottbus 2007. 40 Seiten, 1 Farbabb. Umschlag, 27 Farbabb. im Text, Broschur. 6,90 €.
Das Geheimnis eines „Eisstars“ wird gelüftet. Unterhaltsam wird der Weg der Recherchen nachgezeichnet, der über verschiedenste Legenden zum Ursprung der Eisspezialität führte. Mit dem Originalrezept von 1839 zum Nachfrieren.

Bernd-Ingo Friedrich: Fürst Pücklers Eis. Mit Originalrezept. Cottbus: Regia Verlag 2010. 64 Seiten, 1 Farbabb. Umschlag, 36 Farbabb. im Text, Broschur. 10,00 €.
Um ein Drittel ihres ursprünglichen Umfangs erweiterte und vollständig überarbeitete Neufassung der Edition Branitz 2007.

Johann Andreas Tamm
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Bernd-Ingo Friedrich: Johann Andreas Tamm. 1767-1795. Ein Außenseiter der Aufklärung. Hofmeister des Grafen von Pückler. Lehrer des Dichters und Komponisten Leopold Schefer. Biographie und Dokumente. Cottbus: Regia Verlag 2007. 68 Seiten, Broschur. 10,00 €.
Johann Andreas Tamm lebte nur kurze Zeit, doch er hinterließ Spuren, die bis in die Gegenwart hineinreichen, u.a. verfasste er eine vielzitierte, vehemente Schrift gegen die Leibeigenschaft in der Oberlausitz. Sein Anteil an der Bildung und Erziehung des Muskauer Dichters und Komponisten Leopold Schefer sowie des Gartenkünstlers und Schriftstellers Fürst Hermann von Pückler-Muskau, „zweier Menschen, deren glückliche Anlagen er so ausbildete, daß sie sich zu Männern mit Charakter und Verstand weiterbilden und Überdurchschnittliches leisten konnten, kann nicht hoch genug eingeschätzt werden.“ Diese erste Monographie widmet sich umfassend seiner Biographie und bringt im Anhang Tamms sämtliche hinterlassenen Schriften. „Die Biographie Andreas Tamms wurde veröffentlicht in: Letopis. Zeitschrift für sorbische Sprache, Geschichte und Kultur 53 (2006) 1; S. 18–34. Da der Dokumentenanhang dort nicht abgedruckt werden konnte, wird er auf diesem Wege allen Interessierten zugänglich gemacht.“ (Anmerkung der Redaktion Letopis.)

Leopold Schefer – Dichter und Komponist
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Bernd-Ingo Friedrich: Leopold Schefer. Dichter und Komponist. 1784-1862. Görlitz: Neisse Verlag 2005. 16 Seiten, 2 Farbabb. Umschlag, 18 Abb. im Text, Broschur. 6 €.
Das Heft enthält eine kurze Einführung in Leopold Schefers Leben, sein Werk und dessen Rezeption bis in die Gegenwart. Es basiert auf nochmaliger gründlicher Recherche aller biographisch relevanten Fakten und vermeidet so die in der Schefer-Literatur der Vergangenheit aufgehäuften Fehler.

Später Abend mit goldenem Rand
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Später Abend mit goldenem Rand. Die besten Seiten von Leopold Schefer. Ausgewählt und mit Anmerkungen versehen von Bernd-Ingo Friedrich. Herausgegeben vom Freundeskreis „Historica“ Bad Muskau. Beiträge zur Stadt- und Parkgeschichte Nr. 23. Bad Muskau: Verlag Quint.Media 2006. 64 Seiten, 1 Farbabb. Umschlag, 24 Abb. im Text, Broschur. 7,00 €.
Die Auswahl stellt Leopold Schefers Prosa in Ausschnitten und mit einer kurzen Novelle vor. Sie ergänzt die Biographie von Bernd-Ingo Friedrich (Görlitz, Neisse Verlag 2005) und ermöglicht ein erstes Kennenlernen des Novellisten Schefer. Eine Lektüre der Novellen Schefers kann und will sie jedoch nicht überflüssig machen.

Die Osternacht. Novelle von Leopold Schefer
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Die Osternacht. Novelle von Leopold Schefer. Illustriert von Gerd Hallaschk. Herausgegeben von Bernd-Ingo Friedrich. Cottbus: Regia Verlag 2007. 84 Seiten, Broschur. 10,00 €.
Der Muskauer Dichter und Komponist Leopold Schefer (1784-1862), Jugendfreund und Generalinspektor Hermann von Pücklers, ließ sich nach einer mehrjährigen Weltreise in Muskau nieder und widmete sich ausschließlich seiner Schriftstellerei. Er gehörte im Biedermeier zu den vielgelesenen Autoren, die ihre Gedichte und Novellen in zahlreichen Almanachen und Taschenbüchern veröffentlichten und vom Ertrag ihrer Werke leben konnten. Seinerzeit wurde er mit den Großen der deutschen Literatur verglichen; nach seinem Tode wurde es um ihn still. Seine Zeitgenossen schätzten ihn als integre Persönlichkeit und als einen Schriftsteller, der sich in seinen Werken sozial engagierte. Zu seinen schönsten Novellen gehört Die Osternacht. Interessant ist sie heute noch auch aufgrund ihrer vielen Bezüge zur regionalen Geschichte. Schefer kannte die Verhältnisse in der Muskauer Standesherrschaft wie kein zweiter, am Hofe ebenso wie auf dem Lande. Aus dieser Kenntnis heraus gestaltete er eine eindrucksvolle Novelle mit dem Schicksal einer einfachen Familie nach einer Hochwasserkatastrophe, deren Handlung zwar von Schefer aus naheliegenden Gründen in das Gebiet von Rheinland-Pfalz verlegt wurde, der aber Beobachtungen zugrunde liegen, die Schefer während des Neiße- Hochwassers 1804 machte. In dem sachkundig verfassten Nachwort des Herausgebers, des Muskauer Leopold- Schefer-Forschers Bernd-Ingo Friedrich, werden die historischen Hintergründe der Novelle und ihre Bezüge zur Geschichte der Lausitz, speziell der Herrschaft Muskau aufgezeigt. Zusammen mit der Novelle vermittelt es einen interessanten Einblick in die Welt hinter den strahlenden Kulissen der vielfach umgedeuteten Geschichte der Standesherrschaft Muskau. Illustriert wurde die Novelle von dem bekannten Lausitzer Maler und Graphiker Gerd Hallaschk.

Das musikalische Werk des Dichters Leopold Schefer
Rezension

Ernst-Jürgen Dreyer/ Bernd-Ingo Friedrich: „Mit Begeisterung und nicht für Geld geschrieben“. Das musikalische Werk des Dichters Leopold Schefer. Görlitz: Verlag Gunter Oettel 2006. 208 Seiten, 2 Farbabb. Umschlag, 2 Abb. Vorsatz, 21 Abb. im Text, Hardcover. 30,00 €. Vorzugsausgabe mit einer Radierung der Graphikerin Maja Nagelowa 60,00 €.
Das Handbuch widmet sich der in der Sozio-Biographie Zu allem fähig von Bettina und Lars Clausen (Frankfurt a. M. 1985) nicht erfaßten zweiten Lebenshälfte Schefers und fügt der Leopold-Schefer- Bibliographie. von Bettina Clausen (ebenfalls Ff. a. M. 1985) das musikalische Werk Schefers hinzu. Es enthält eine Einführung, einen musiktheoretischen Teil mit zahlreichen Notenbeispielen, das Werkverzeichnis und ausführliche Register. Zwei Anhänge stellen Ausschnitte aus Schefers Musik- und Prosaschaffen vor. Das Buch wendet sich zwar in erster Linie an Musiker, kann aber durchaus auch von interessierten Laien mit Gewinn gelesen werden. Ausführliche Rezension in Letopis. Zeitschrift für sorbische Sprache, Geschichte und Kultur 54 (2007) 1; S. 147–149.

Tagebuch einer großen Liebe. 22 Lieder von Leopold Schefer
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Tagebuch einer großen Liebe. 22 Lieder von Leopold Schefer. Limitierte Jubiläumsausgabe zum 222. Geburtstag von Leopold Schefer. Herausgegeben vom „Freundeskreis Lausitzer Musiksommer“ Bautzen. KONSONANZ Musikagentur Bautzen 2006. CD mit Booklet (mit einer Einführung von Ernst-Jürgen Dreyer und Bernd-Ingo Friedrich und sämtlichen Liedtexten); 16 Seiten, 2 Farbabb. Umschlag, 4 Abb. im Text. 12,00 €.
Die CD bringt erstmals 17 Lieder aus Leopold Schefer’s Gesänge zu dem Pianoforte, Musik vom Dichter, herausgegeben vom Grafen von Pückler-Muskau (Leipzig, Breitkopf und Härtel 1813) und weitere 5 Lieder aus dem musikalischen Nachlaß Schefers (Goethe-und Schiller-Archiv Weimar) auf CD zu Gehör. Die bis 1995 völlig unbekannten Lieder sind von hoher Qualität und Eigenständigkeit und können sich neben denen Schuberts und Schumanns behaupten; von einigen der besten heißt es in der Zeitschrift Musikforschung (2005) „daß selbst Kenner nicht zu sagen wüßten, weshalb sie nicht von Schubert stammen könnten.“ (Peter Gülke, Basel.)

Die Schefer-CD
Für Liana B.

Wir lieh’n mit unbegründetem Vertrauen
dir ein Gefäß voll reinstem Lieder-Wein.
Heut kosten wir und schmecken voller Grauen:
du tropftest Gallebitternis hinein.

Sind es auch nur zwei Tropfen, sie versauen
den Labetrunk zu einem Wein zum Spei’n –
und doch, wir bitten, Freunde, euch, die Brauen
zu senken und zu scheiden Sein und Schein.

Zwanzig zu zwei: sucht an den schwarzen Flecken
vorbei den reinen Wein hervorzuschmecken,
den Agnes trank aus ihrer Mesalliance:

Man spiele die CD und überspringe
im Namen der Gesänge das Gesinge,
sei es nicht Katharines, so doch Franks.

(EJD und biF, 2006)

Fürst Hermann von Pückler-Muskau. Eine Biographie
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Assing, Ludmilla: Fürst Hermann von Pückler-Muskau. Eine Biographie. 2 Bde. Hamburg: Hoffmann & Campe 1873; Zweite Hälfte: Berlin: Wedekind & Schwieger 1874. Reprint in einem Band. Hrsg. Bernd-Ingo Friedrich/ Hubert Gotzmann. Görlitz: Buchbinderei Gotzmann 2004. III, 240, 304 und 37 S. Mit einem Vorwort von Bernd-Ingo Friedrich und Übersetzungen aus dem Französischen von Jean und Hannelore Noël. 2 Abbildungen im Text. Handeinband Leinen. 79,00 €. Vergriffen – kann vorbestellt werden!
Ludmilla Assings aus intimer Sachkenntnis heraus und mit viel Sympathie und Herzenswärme für ihren Gegenstand geschriebene Biographie gehört zu den Büchern, die für das Verständnis der Vergangenheit unserer Region wichtig sind und ist darüber hinaus bedeutend für die Kulturgeschichte des 19. Jahrhunderts überhaupt. Sie ist bisher nicht wieder aufgelegt worden, obwohl sie es nicht nur verdient, sondern längst auch nötig gehabt hätte, denn sie wurde auf ein Papier gedruckt, das in naher Zukunft zu zerfallen droht. Es gibt also wenigstens zwei gute Gründe für eine Neuauflage, die wir hiermit als Reprint eines Exemplars der Erstausgabe aus Privatbesitz vorlegen. (Aus dem Vorwort.)

Juden in Weisswasser

Ausgezeichnet mit dem Sächsischen Landespreis für Heimatforschung 2009.
Werner Schubert unter Mitarbeit von Bernd-Ingo Friedrich: Die jüdische Minderheit in Weißwasser. Verfolgung und Ermordung jüdischer Bürger durch die nationalsozialistische Gewaltherrschaft. Juristische Ahndung und historische Aufarbeitung nach 1945. Teil 1. Hrsg. Verein „Zukunft gestalten – ohne zu vergessen“. Weißwasser 2008. (Schriftenreihe des Vereins „Zukunft gestalten – ohne zu vergessen“, Heft 3.) 48 Seiten, 39 Abb. s/w im Text, Broschur. Computerausdruck ohne ISBN, gegen Porto kostenlos über die Autoren oder über den Herausgeber zu beziehen.
Im Heft 3 der Schriftenreihe des Weißwasseraner Vereins „Zukunft gestalten – ohne zu vergessen“ e.V. beschäftigt sich der Autor Werner Schubert mit der noch heute nicht unproblematischen Aufarbeitung der NS-Vergangenheit einer Kleinstadt in der Oberlausitz. In dem Kapitel „Leben und Sterben von Rosa und Sally Teitelbaum“ werden auch die Ereignisse der „Reichskristallnacht“ in (Bad) Muskau rekonstruiert.

Beiträge (Auswahl)

Marginalien
– 171 (3.2003): Die Klosterbibliothek Sagan
– 173 (1.2004): Wie viele Bücher braucht der Mensch
– 175 (3.2004): Die Bibliothek des Fürsten Pückler
– 176 (4.2004): Herrnhuter Buntpapier
– 178 (2.2005): Graf Pücklers Englischfibel
– 180 (4.2005): Exlibris Gräfin Zinzendorf
– 182 (2.2006): Miszelle Leopold Schefer
– 182 (2.2006): Bibliotheken und Stadtbrände
– 183 (3.2006): 1. Laienbrevier, 2. Typographische Beilage / Gedichte
– 184 (4.2006): 1. Weihnachtsgeschichte, 2. Skaryna-Bibel
– 187 (3.2007): Schriftgießerei Gerstenberg
– 188 (4.2007): Meiendorfer Drucke Hamburg
– 192 (4.2008): Grafikwerkstatt Dresden
– 193 (1.2009): 50 Jahre Domowina-Verlag
– 194 (2.2009): 1. Miszelle Arno Schmidt, 2. Miszelle Dr. Axel Leier
– 197 (1.2010): Eremiten-Presse Düsseldorf
– 198 (2.2010): Eremiten-Presse / Schwanensang
– 199 (3.2010): Holzbücher (Xylotheken)
– 201 (1.2011): Kinderbücher im Museum Bautzen
– 206 (2.2012): Sorbische Lyrik und Buchkunst
– 209 (1.2013): Dresdner Literaturmesse
– 210 (2.2013): Der Antiquar David Salomon

Letopis
– 53 (2006) 1: Johann Andreas Tamm / Biographie

Sorbische Kostbarkeiten/ Serbske drogotki
– 2008: Musik von Herrn Schefer, Text von Herrn Wehlam
– 2009: 1. Leopold Schefer – ein Sorbe? 2. Ein Nachtrag zu 2008

Neues Lausitzisches Magazin
– Heft 134 (NF 15): Nekrolog auf Ernst-Jürgen Dreyer

BuB – Bücher und Bibliotheken
– 57 (2005) 7/8: Wie viele Bücher braucht der Mensch?
– Heft 2/2006: Ein Besuch in der Bibliothek des Fürsten Pückler in Branitz

Sächsische Heimatblätter
– 4/2006: Chingachgook und die Herrnhuter Brüdergemeine

Vereins-Info des Förderkreises Brehm e.V.
– 23 (2005): Alfred Brehm und das Laienbrevier von Leopold Schefer

Silesia Nova
– 03/2005: Stadtbrände und Bibliotheken in der Oberlausitz
– 04/2005: Das Laienbrevier von Leopold Schefer und der Tiervater Edmund Alfred Brehm
– 04/2005: Die Bibliothek des Klosters des hl Augustin in Sagan

Oberlausitzer Hausbuch
– 2005: Herrnhuter Buntpapier
– 2006: Lausitzer Briefbeschwerer
– 2007: Leopold Schefer in Bautzen

Cottbuser Heimatkalender
– 2009: 1. Fürst-Pückler-Eis, 2. Die Sammlung Dr. Axel Leier

Weitere Publikationen unter „Drucksachen“ auf www.hirnsalz.de

(Stand: Juli 2013)