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Selbständige Publikationen
Von und mit Bernd-Ingo Friedrich
Artikel
Bernd-Ingo Friedrich: Die Quellnymphe oder Die Bäder zu Muskau. Ein Phantasiestück von Carl Weisflog. Wiederentdeckt und aufbereitet von Bernd-Ingo Friedrich. Hrsg. Freundeskreis „Historica“ Bad Muskau: Verlag Quint-Media 2010. 8° Querformat. 48 Seiten, 2 Abb. Umschlag, 18 Abb. im Text. Durchgehend farbig illustriert. Festeinband, 8 €.
Bernd-Ingo Friedrichs gelungene Bearbeitung der Weisflogschen Novelle mit ihren Zwischenbrücken ist sehr interessant und das Ganze ein Buch, das in jeden Muskauer Haushalt hineingehörte, eine Zierde der Pückler-Literatur und darüber hinaus auch eine germanistisch-literarische Entdeckung, die Rehabilitierung eines vergessenen Autors.
Artikel
Bernd-Ingo Friedrich: Tafeln wie Fürst Pückler. Ein unterhaltsames Kochbuch.
Görlitz - Zittau: Verlag Gunter Oettel 2010. 172 Seiten. Mit Buchschmuck der Pückler-Zeit.
Festeinband, 19,90 €.
Tafeln à la Pückler ist eine theoretisch-praktische Anleitung zum "fürstgerechten"
Kochen und Tafeln auf der Grundlage zahlreicher historischer Quellen sowie der
handschriftlich geführten Tafelbücher des Fürsten Pückler, die im Schloß Branitz
aufbewahrt werden.
„Bernd-Ingo Friedrich ... hat mit seinem Buch Tafeln wie Fürst Pückler ein unterhaltsames Kochbuch veröffentlicht, das viel mehr als lediglich eine Anleitung zum Nachkochen von Rezepten und ganzen Menüs der Pücklerzeit ist. Biographische Notizen mischen sich mit kulturgeschichtlichen und gastrosophischen Exkursen auf amüsante Art und leiten hin zu sieben aufwändigen Menüs nach Vorbildern Pücklerscher Gastmähler. Und natürlich widmet sich ein Kapitel dem berühmten Pücklereis. Hier werden Rezepte geliefert – aber ebenso werden liebgewordene Legenden als solche enttarnt.“ (Matthias Wenzel: „Neue Bücher 2010.“ In: Görlitzer Magazin. Geschichte und Gegenwart der Stadt Görlitz und ihrer Umgebung. Görlitz – Zittau: Verlag Gunter Oettel, Heft 23/2010; S. 107f.)
Artikel
Bernd-Ingo Friedrich: Hat er? Oder hat er nicht? Fürst Pückler und die Frauen.
Spitzkunnersdorf: Oberlausitzer Verlag Frank Nürnberger 2010. 74 Seiten, 1 Farbabb.
Umschlag, 38 Abb. im Text, Broschur. 5,95 €.
In dem pointiert geschriebenen und wie gewohnt gründlich recherchierten Traktätchen geht
Bernd-Ingo Friedrich der Frage nach, ob der Fürst Pückler tatsächlich so potent gewesen
sei, wie seine Parteigänger stets behaupteten, oder impotent, wie einige Zweifler meinen,
und stellt fest: Der Fürst war beischlafunfähig.
Artikel
Bernd-Ingo Friedrich: Das Fürst-Pückler-Eis. Geschichte, Geschichten und Rezepte.
Hrsg. Stiftung Fürst-Pückler-Museum Park und Schloß Branitz. Cottbus 2007. 40 Seiten, 1 Farbabb. Umschlag, 27 Farbabb. im Text, Broschur. 6,90 €.
Das Geheimnis eines „Eisstars“ wird gelüftet. Unterhaltsam wird der Weg
der Recherchen nachgezeichnet, der über verschiedenste Legenden zum Ursprung der
Eisspezialität führte. Mit dem Originalrezept von 1839 zum Nachfrieren.
Bernd-Ingo Friedrich: Fürst Pücklers Eis. Mit Originalrezept. Cottbus: Regia Verlag
2010. 64 Seiten, 1 Farbabb. Umschlag, 36 Farbabb. im Text, Broschur. 10,00 €.
Um ein Drittel ihres ursprünglichen Umfangs erweiterte und vollständig überarbeitete
Neufassung der Edition Branitz 2007.
Artikel
Bernd-Ingo Friedrich: Johann Andreas Tamm. 1767-1795. Ein Außenseiter der
Aufklärung. Hofmeister des Grafen von Pückler. Lehrer des Dichters und Komponisten
Leopold Schefer. Biographie und Dokumente. Cottbus: Regia Verlag 2007. 68 Seiten,
Broschur. 10,00 €.
Johann Andreas Tamm lebte nur kurze Zeit, doch er hinterließ Spuren, die bis in die Gegenwart hineinreichen,
u.a. verfasste er eine vielzitierte, vehemente Schrift gegen die Leibeigenschaft in der Oberlausitz. Sein Anteil an
der Bildung und Erziehung des Muskauer Dichters und Komponisten Leopold Schefer sowie des Gartenkünstlers
und Schriftstellers Fürst Hermann von Pückler-Muskau, „zweier Menschen, deren glückliche Anlagen er so
ausbildete, daß sie sich zu Männern mit Charakter und Verstand weiterbilden und Überdurchschnittliches leisten
konnten, kann nicht hoch genug eingeschätzt werden." Diese erste Monographie widmet sich umfassend seiner
Biographie und bringt im Anhang Tamms sämtliche hinterlassenen Schriften. „Die Biographie Andreas Tamms
wurde veröffentlicht in: Letopis. Zeitschrift für sorbische Sprache, Geschichte und Kultur 53 (2006) 1;
S. 18–34. Da der Dokumentenanhang dort nicht abgedruckt werden konnte, wird er auf diesem Wege allen
Interessierten zugänglich gemacht." (Anmerkung der Redaktion Letopis.)
Artikel
Bernd-Ingo Friedrich: Leopold Schefer. Dichter und Komponist. 1784-1862. Görlitz:
Neisse Verlag 2005. 16 Seiten, 2 Farbabb. Umschlag, 18 Abb. im Text, Broschur. 6 €.
Das Heft enthält eine kurze Einführung in Leopold Schefers Leben, sein Werk und dessen Rezeption bis in die
Gegenwart. Es basiert auf nochmaliger gründlicher Recherche aller biographisch relevanten Fakten und
vermeidet so die in der Schefer-Literatur der Vergangenheit aufgehäuften Fehler.
Artikel
Später Abend mit goldenem Rand. Die besten Seiten von Leopold Schefer. Ausgewählt
und mit Anmerkungen versehen von Bernd-Ingo Friedrich. Herausgegeben vom
Freundeskreis „Historica" Bad Muskau. Beiträge zur Stadt- und Parkgeschichte Nr. 23. Bad
Muskau: Verlag Quint.Media 2006. 64 Seiten, 1 Farbabb. Umschlag, 24 Abb. im Text,
Broschur. 7,00 €.
Die Auswahl stellt Leopold Schefers Prosa in Ausschnitten und mit einer kurzen Novelle vor. Sie ergänzt die
Biographie von Bernd-Ingo Friedrich (Görlitz, Neisse Verlag 2005) und ermöglicht ein erstes Kennenlernen des
Novellisten Schefer. Eine Lektüre der Novellen Schefers kann und will sie jedoch nicht überflüssig machen.
Artikel
Die Osternacht. Novelle von Leopold Schefer. Illustriert von Gerd Hallaschk.
Herausgegeben von Bernd-Ingo Friedrich. Cottbus: Regia Verlag 2007. 84 Seiten, Broschur.
10,00 €.
Der Muskauer Dichter und Komponist Leopold Schefer (1784-1862), Jugendfreund und Generalinspektor
Hermann von Pücklers, ließ sich nach einer mehrjährigen Weltreise in Muskau nieder und widmete sich
ausschließlich seiner Schriftstellerei. Er gehörte im Biedermeier zu den vielgelesenen Autoren, die ihre Gedichte
und Novellen in zahlreichen Almanachen und Taschenbüchern veröffentlichten und vom Ertrag ihrer Werke
leben konnten. Seinerzeit wurde er mit den Großen der deutschen Literatur verglichen; nach seinem Tode wurde
es um ihn still. Seine Zeitgenossen schätzten ihn als integre Persönlichkeit und als einen Schriftsteller, der sich in
seinen Werken sozial engagierte. Zu seinen schönsten Novellen gehört Die Osternacht. Interessant ist
sie heute noch auch aufgrund ihrer vielen Bezüge zur regionalen Geschichte. Schefer kannte die Verhältnisse in
der Muskauer Standesherrschaft wie kein zweiter, am Hofe ebenso wie auf dem Lande. Aus dieser Kenntnis
heraus gestaltete er eine eindrucksvolle Novelle mit dem Schicksal einer einfachen Familie nach einer
Hochwasserkatastrophe, deren Handlung zwar von Schefer aus naheliegenden Gründen in das Gebiet von
Rheinland-Pfalz verlegt wurde, der aber Beobachtungen zugrunde liegen, die Schefer während des Neiße-
Hochwassers 1804 machte. In dem sachkundig verfassten Nachwort des Herausgebers, des Muskauer Leopold-
Schefer-Forschers Bernd-Ingo Friedrich, werden die historischen Hintergründe der Novelle und ihre Bezüge zur
Geschichte der Lausitz, speziell der Herrschaft Muskau aufgezeigt. Zusammen mit der Novelle vermittelt es
einen interessanten Einblick in die Welt hinter den strahlenden Kulissen der vielfach umgedeuteten Geschichte
der Standesherrschaft Muskau. Illustriert wurde die Novelle von dem bekannten Lausitzer Maler und Graphiker
Gerd Hallaschk.
Rezension
Ernst-Jürgen Dreyer/ Bernd-Ingo Friedrich: „Mit Begeisterung und nicht für Geld
geschrieben". Das musikalische Werk des Dichters Leopold Schefer. Görlitz: Verlag
Gunter Oettel 2006. 208 Seiten, 2 Farbabb. Umschlag, 2 Abb. Vorsatz, 21 Abb. im Text,
Hardcover. 30,00 €. Vorzugsausgabe mit einer Radierung der Graphikerin Maja Nagelowa
60,00 €.
Das Handbuch widmet sich der in der Sozio-Biographie Zu allem fähig von Bettina und Lars Clausen
(Frankfurt a. M. 1985) nicht erfaßten zweiten Lebenshälfte Schefers und fügt der Leopold-Schefer-
Bibliographie. von Bettina Clausen (ebenfalls Ff. a. M. 1985) das musikalische Werk Schefers hinzu. Es
enthält eine Einführung, einen musiktheoretischen Teil mit zahlreichen Notenbeispielen, das Werkverzeichnis
und ausführliche Register. Zwei Anhänge stellen Ausschnitte aus Schefers Musik- und Prosaschaffen vor. Das
Buch wendet sich zwar in erster Linie an Musiker, kann aber durchaus auch von interessierten Laien mit Gewinn
gelesen werden. Ausführliche Rezension in Letopis. Zeitschrift für sorbische Sprache, Geschichte und Kultur
54 (2007) 1; S. 147–149.
Artikel
Tagebuch einer großen Liebe. 22 Lieder von Leopold Schefer. Limitierte
Jubiläumsausgabe zum 222. Geburtstag von Leopold Schefer. Herausgegeben vom
„Freundeskreis Lausitzer Musiksommer" Bautzen. KONSONANZ Musikagentur Bautzen
2006. CD mit Booklet (mit einer Einführung von Ernst-Jürgen Dreyer und Bernd-Ingo Friedrich und sämtlichen
Liedtexten); 16 Seiten, 2 Farbabb. Umschlag, 4 Abb. im Text. 12,00 €.
Die CD bringt erstmals 17 Lieder aus Leopold Schefer's Gesänge zu dem Pianoforte, Musik vom Dichter,
herausgegeben vom Grafen von Pückler-Muskau (Leipzig, Breitkopf und Härtel 1813) und weitere 5 Lieder
aus dem musikalischen Nachlaß Schefers (Goethe-und Schiller-Archiv Weimar) auf CD zu Gehör. Die bis 1995
völlig unbekannten Lieder sind von hoher Qualität und Eigenständigkeit und können sich neben denen Schuberts
und Schumanns behaupten; von einigen der besten heißt es in der Zeitschrift Musikforschung (2005)
„daß selbst Kenner nicht zu sagen wüßten, weshalb sie nicht von Schubert stammen könnten." (Peter Gülke,
Basel.)
Artikel
Assing, Ludmilla: Fürst Hermann von Pückler-Muskau. Eine Biographie. 2 Bde. Hamburg:
Hoffmann & Campe 1873; Zweite Hälfte: Berlin: Wedekind & Schwieger 1874. Reprint in einem
Band. Hrsg. Bernd-Ingo Friedrich/ Hubert Gotzmann. Görlitz: Buchbinderei Gotzmann 2004.
III, 240, 304 und 37 S. Mit einem Vorwort von Bernd-Ingo Friedrich und Übersetzungen aus dem
Französischen von Jean und Hannelore Noël. 2 Abbildungen im Text. Handeinband Leinen. 79,00 €.
Vergriffen - kann vorbestellt werden!
Ludmilla Assings aus intimer Sachkenntnis heraus und mit viel Sympathie und Herzenswärme
für ihren Gegenstand geschriebene Biographie gehört zu den Büchern, die für das Verständnis
der Vergangenheit unserer Region wichtig sind und ist darüber hinaus bedeutend für die
Kulturgeschichte des 19. Jahrhunderts überhaupt. Sie ist bisher nicht wieder aufgelegt
worden, obwohl sie es nicht nur verdient, sondern längst auch nötig gehabt hätte, denn sie
wurde auf ein Papier gedruckt, das in naher Zukunft zu zerfallen droht.
Es gibt also wenigstens zwei gute Gründe für eine Neuauflage, die wir hiermit als Reprint
eines Exemplars der Erstausgabe aus Privatbesitz vorlegen. (Aus dem Vorwort.)
Ausgezeichnet mit dem Sächsischen Landespreis für
Heimatforschung 2009.
Werner Schubert unter Mitarbeit von Bernd-Ingo Friedrich: Die jüdische
Minderheit in Weißwasser. Verfolgung und Ermordung jüdischer Bürger durch
die nationalsozialistische Gewaltherrschaft. Juristische Ahndung und
historische Aufarbeitung nach 1945. Teil 1. Hrsg. Verein „Zukunft
gestalten – ohne zu vergessen“. Weißwasser 2008. (Schriftenreihe des Vereins
„Zukunft gestalten – ohne zu vergessen“, Heft 3.) 48 Seiten, 39 Abb. s/w im
Text, Broschur. Computerausdruck ohne ISBN, gegen Porto kostenlos über die
Autoren oder über den Herausgeber zu beziehen.
Im Heft 3 der Schriftenreihe des Weißwasseraner Vereins „Zukunft gestalten –
ohne zu vergessen“ e.V. beschäftigt sich der Autor Werner Schubert mit der
noch heute nicht unproblematischen Aufarbeitung der NS-Vergangenheit einer
Kleinstadt in der Oberlausitz. In dem Kapitel
„Leben und Sterben von Rosa und Sally Teitelbaum“
werden auch die Ereignisse der „Reichskristallnacht“ in (Bad) Muskau
rekonstruiert.
Weitere Publikationen unter "Drucksachen" auf www.hirnsalz.de
(Stand: Juli 2010)
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