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Die richtige Fahrradbeleuchtung im Winter: Darauf sollte man achten

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Während der dunklen Jahreszeit sind auch Fahrradfahrer häufiger in der Dämmerung oder nach Sonnenuntergang unterwegs. Berufspendler haben gar keine andere Wahl und müssen sich zusätzlich im Berufsverkehr zurechtfinden. Aber auch Hobbysportler oder Radler, die nur einen kurzen Ausflug planen, werden schon am Nachmittag mit schlechten Sichtverhältnissen konfrontiert. Sicherheit bieten helle Scheinwerfer. Sie erweitern nicht nur das eigene Sichtfeld enorm, sondern sorgen auch dafür, dass andere Verkehrsteilnehmer das Rad frühzeitig erkennen.

Frontscheinwerfer

Der Frontscheinwerfer sollte im Winter besonders hell sein. Im Dämmerlicht sind Straßenschäden oder vereiste Pfützen ansonsten kaum zu erkennen. Seitenläuferdynamos sind für das Winterwetter nicht zu empfehlen. Sie finden an den ständig von Schnee feuchten Rädern keinen Halt. So fährt man plötzlich eine Weile im Dunkeln. Das Velmia Fahrradlicht bietet da mehr Sicherheit. Es ist akkubetrieben und hat eine Laufzeit von bis zu 8,5 Stunden. Per Micro-USB lässt die Lampe sich aufladen und anschließend durch Klicksystem blitzschnell wieder an den Lenker anbringen. Natürlich muss man, anders bei einem fest verbauten Dynamo, daran denken, das Licht wieder anzubringen. Aber seinen Helm vergisst ein Radfahrer schließlich auch nicht.

Wie viel Lumen braucht man?

Lumen ist die Einheit, in der die erzeugte Lichtmenge angegeben wird. Je mehr Lumen, desto heller ist das Licht. Radler, die hauptsächlich in der Stadt unterwegs sind, benötigen keine allzu hellen Lampen. Sie profitieren zusätzlich von der Straßenbeleuchtung. Ein Frontscheinwerfer mit 200 Lumen reicht für sie daher auch im Winter aus. Wer viel auf Landstraßen oder anderen unbeleuchteten Straßen unterwegs ist, sollte eine Lampe mit mindestens 400 Lumen wählen. Ist mit zusätzlichen Behinderungen oder besonders wenig Licht zu rechnen, wie etwa im Wald, sollte die Lampe nochmals deutlich mehr Licht erzeugen. 1500 Lumen sind in dem Fall zu empfehlen. Einige Lampen verfügen für diesen Zweck über verschiedene Helligkeitsstufen. Verändern sich während der Fahrt die Lichtverhältnisse, kann der Fahrer seine Lampe dadurch schnell und leicht anpassen.

Rücklicht

Der Frontscheinwerfer hat zwei Aufgaben: sehen und gesehen werden. Das Rücklicht dient ausschließlich zur Orientierung anderer Verkehrsteilnehmer. Besonders empfehlenswert ist daher ein Fahrrad Rücklicht mit Bremslicht. Im Winter sind nicht nur die Sichtverhältnisse eingeschränkt. Nasse und glatte Straßen verlängern auch die Bremswege. Wenn Autos oder andere Fahrräder frühzeitig erkennen, dass ihr Vordermann bremst, können sie entsprechend reagieren und es kommt zu weniger Unfällen. Das Rücklicht wird häufig an der Sattelstütze oder der Sitzstrebe befestigt. Es leuchtet dauerhaft rot, wobei bei einem Modell mit Bremslicht eine zusätzliche LED anspringt, sobald der Fahrer die Bremsen betätigt.

Weitere Tipps für die richtige Fahrradbeleuchtung im Winter

Nicht alle Fahrradscheinwerfer sind wasserdicht. Gerade im Winter ist das aber besonders wichtig. Wer ein nicht wasserdichtes Modell hat, sollte über ein Kontaktspray gegen Feuchtigkeit nachdenken, um das Licht vor Nässe zu schützen. LED-Scheinwerfer sind für den Winter ideal. Sie sind hell und energiesparend. Bei akkubetriebenen Modellen sollte man jedoch auf die angegebene Laufzeit achten. Scheinwerfer mit Verkehrssensoren reagieren auf sich nähernden Verkehr, indem sie eigenständig ihre Leuchtkraft erhöhen. Auf diese Weise wird man besser gesehen und spart die restliche Zeit über Energie.