Reisen & Tourismus

Island: Urlaub im Land der Feen, Trolle und Geysire

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Island erfreut sich schon Jahren stets steigender Beliebtheit bei Touristen. Die „Insel aus Feuer und Eis“, wie sie genannt wird, liegt im hohen Norden Europas. Faszinierend ist hier vor allem die an vielen Stellen nahezu unberührte Natur. Auf langen Wanderungen können Geysire, unwirtliche Felsen und eindrucksvolle Vulkanlandschaften bestaunt werden – und das immer noch überwiegend ungestört. Immerhin leben rund zwei Drittel der nur etwa 300.000 Einwohner der Insel in Stadtgebieten, weshalb die Natur hier so unbeeinflusst vom Menschen ist wie sonst selten.

Dabei ist der Inselstaat im Nordmeer nichts für Weicheier, wie unter anderem dieser Reisebericht über Island zeigt. Touristen sollten sich auf Kälte, Wind und andere Unannehmlichkeiten einstellen und dementsprechend ihre Koffer mit warmer, schnell trocknender Bekleidung füllen.

Geysire: Beeindruckende Heißwasserquellen

Wohl am berühmtesten ist Island für seine Geysire. Die Quellen, aus denen sich mit kurzen Pausen heißes Wasser in Form einer wahren Fontäne ergießt, gibt es nur an wenigen Orten unserer Erde. Gleich 26 davon finden sich auf der isländischen Insel. Wer also hier seinen Urlaub verbringt, sollte unbedingt mindestens eine der beeindruckenden Wasserfontänen gesehen haben!

Vulkane: Feurige Gegenstücke zum Geysir

Eine Hälfte ihres Namens verdankt die „Insel aus Feuer und Eis“ den rund 25 bis 30 Vulkanen, welche immer noch aktiv sind. Insgesamt gibt es sogar ca. 130 von ihnen. Ungefähr alle zehn Jahre bricht einer der aktiven Vulkane aus – ein imposantes Naturschauspiel! Viele der Vulkane können zu Fuß, mit dem Auto oder per Hubschrauber erkundet werden. Bei den aktiveren Exemplaren ist es jedoch sicherer, sie aus ausreichender Entfernung zu bewundern.

Elfen und Trolle: Islands märchenhafte Sagenwelt

Wie die außergewöhnliche Natur gehören auch ganz außergewöhnliche Wesen zur Bevölkerung der rauen Insel. Elfen und Trolle gehören untrennbar zur isländischen Kultur. Das geht soweit, dass Straßen und Siedlungen auch nach dem Aspekt gebaut werden, dass ihr Verlauf die mysthischen Wesen möglichst wenig stört. In einer Elfenschule in Reykjavik können Interessierte alles über die magischen Bewohner der Insel lernen – und bekommen am Ende sogar ein Diplom.

Reykjavik: Stadt der Gegensätze

Einen Abstecher wert ist auch die Hauptstadt von Island. Neben oben erwähnter Elfenschule punktet sie mit zahlreichen Clubs und Bars, Museen und einer beeindruckenden Architektur. Hier vereinen sich Tradition und Moderne auf ganz eigene, einzigartige Art und Weise! Wer also die Nase voll hat von Natur und Stille, kann hier beherzt das Nachtleben genießen oder den ein oder anderen Shoppingtrip genießen. Und zwar in aller Ruhe, denn selbst in der Hauptstadt der bezaubernden Insel leben weniger als 125.000 Menschen.

Lange Tage, kurze Nächte

Vor allem im Sommer ist es in Island beinahe immer hell, denn es liegt nur knapp unter dem Polarkreis. Allerdings ist die Mitternachtssonne nur auf der nördlichsten Insel des Landes, Grimsey, tatsächlich erlebbar.

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