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Smart-Home: Warum Türsprechanlagen sinnvoll sind

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Den Traum vom Smart-Home verwirklichen sich immer mehr Hausbesitzer. Die Möglichkeit, so gut wie alles zu automatisieren und stets die Kontrolle zu behalten, ist einfach verlockend. Wer sich noch an die Zeiten erinnert, in denen man nach einem Urlaub entweder in den ausgekühlten Flur kam oder eine Woche lang die Heizung für nichts betreiben musste, weiß die neue Technologie zu schätzen. Auch der Aspekt der Sicherheit rückt immer weiter in den Vordergrund. Daher entscheiden sich auch viele Privatpersonen für eine Türsprechanlage.

Gründe für eine Türsprechanlage

Private und gewerbliche Nutzer suchen aus ganz unterschiedlichen Gründen nach einer Sprechanlage. In großen Bürokomplexen vereinfachen Sprechanlagen die Kommunikation mit Kollegen. Privatpersonen ist der Sicherheitsaspekt einer Türsprechanlage deutlich wichtiger. Der Türspion ist eine Möglichkeit, herauszufinden, wer vor der eigenen Haustür steht. Allerdings kann man dadurch kaum genug erkennen. Die Person muss genau vor der Tür stehen und könnte den Spion einfach zuhalten, um nicht gesehen zu werden. Öffnet man die Tür, fällt es vielen Menschen schwer, sie einfach wieder zu schließen. Vertreter und Verbrecher sind Meister darin, ihre Opfer um den Finger zu wickeln.

Viele lassen fremde Personen am Ende doch ins eigene Haus, wenn die Tür erstmal offen ist. Das verhindern die Sprechanlagen. Sprechanlagen gibt es bereits seit den 30er Jahren. Ihre Entwicklung hat in den letzten Jahren nochmals deutlich Fahrt aufgenommen. Durch Kopplung mit dem Smartphone und Kamerafunktion weiß man immer genau, wer im Vorgarten steht. Betrug ist dadurch kaum noch möglich.

Welche Türsprechanlage ist die richtige für mich?

Für welche Sprechanlage man sich am Ende entscheidet, hängt vom Budget und den eigenen Bedürfnissen ab. Für ein Mehrfamilienhaus sind einfache Sprechanlagen mit 2-Draht-Technik üblich. Diese lassen sich außerdem recht einfach mit einer Kamerafunktion erweitern. Möchte man von unterwegs über Besucher informiert werden, benötigt man eine IP Sprechanlage mit Kamera. Hat man zusätzlich Platzprobleme, kann man Briefkasten und Sprechanlage miteinander verbinden.

Kosten einer Türsprechanlage

Die Kosten einer Türsprechanlage richten sich ganz nach Qualität und Funktion des Produkts. Einfache Gegensprechanlagen kosten nur 30 €, können jedoch in beiden Bereichen nicht mit höherpreisigen Anlagen mithalten. Ihr Klang ist blechern, sie sind zu leise oder gehen bereits nach kurzer Zeit kaputt. Für wen eine einfache Gegensprechanlage ausreicht, sollte daher mindestens 100 € einplanen, um nicht doppelt kaufen zu müssen.

Das teuerste, aber auch beste auf dem Markt der Türsprechanlagen bietet die IP Türsprechanlage. Sie kann bis zu 1000 € kosten, bietet dafür jedoch auch viel mehr Funktionen. Diese Anlagen sind mit Ton und Bild ausgestattet, lassen sich häufig mit dem Sicherheitssystem des Hauses koppeln. Zudem zeichnen sie auf, wenn sich jemand in ihrem Sichtfeld bewegt. Ist man nicht zu Hause, erhält man einen Anruf auf sein Smartphone. Dadurch kann man auch von unterwegs aus sehen, wer vor der eigenen Haustür steht und mit dieser Person kommunizieren.

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