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Was sollte man beim Kauf von immergrünen Hecken beachten?

Elena Zajchikova/shutterstock.com

Eine immergrüne Hecke bietet optimalen Sichtschutz und das auch im Winter. Eine natürliche Einzäunung mit Pflanzen ist oft billiger als Mauern oder Gartenzäune aus Holz. Mit der immergrünen Hecke wie beispielsweise der Glanzmispel, erhalten Vögel, Igel und andere Kleintiere Schutz und Nahrung das ganze Jahr über. Es spricht noch vieles für eine Pflanzenhecke, denn sie spendet Schatten, duftet gut und lässt sich nach Belieben in Form schneiden.

Ist „immergrün“ bei Heckenpflanzen wirklich immer grün?

Nicht jede immergrüne Hecke, die als solche verkauft wird – ist das ganze Jahr über immer grün. Manche werden zwar als solche bezeichnet sind jedoch nur „halbimmergrün“ wie z. B. die Hainbuche. Sie verliert im Winter Blätter und es bleiben oft nur verdorrte braune übrig. Die Eibe, auch Lebensbaum genannt, ist ein Paradebeispiel für eine immergrüne Pflanze. Weitere Pflanzen die auch im Winter grün und dicht sind:

  • Kirschlorbeer
  • Buchsbaum
  • Stechpalme
  • Glanzmispel
  • Thuja
  • Scheinzypresse

Wann ist der beste Zeitpunkt zur Pflanzung?

Der Herbst ist der beste Zeitpunkt eine immergrüne Hecke zu pflanzen. Das feuchte, kühlere Wetter und die Bodentemperaturen, die noch ziemlich hoch sind, wirken sich positiv auf die Entwicklung der Wurzeln aus. Somit können sich die Pflanzen anwachsen und sich an den Standort gewöhnen. Im Frühjahr treiben sie anschließend besonders gut aus.

Gießen im Winter?

Besonders wichtig und oft vergessen wird, dass die Pflanzen auch im Winter bei sonniger oder trockener Kälte gegossen werden müssen. Die Wurzelballen sollten nämlich niemals ganz austrocknen. Auch in der kalten Jahreszeit verdunsten immergrüne Pflanzen über ihre Blätter Wasser. Ist das Erdreich gefroren und kein Nachschub kommt, schadet dies der Pflanze.

Welche immergrünen Hecken haben giftige Bestandteile?

Viele beliebte, schnellwachsende und robuste Hecken sind zum Teil giftig. So ist die Stechpalme oder der Feuerdorn mit ihren roten oder orangen Früchten leicht giftig – insbesondere für Tiere, daher für Haustierbesitzer nicht zu empfehlen. Kirschlorbeer und Eibe sind sogar für Menschen giftig. Beim Kirschlorbeer sind vor allem Blätter und Samen giftig. Diese enthalten Stoffe, die Blausäure freisetzen, wenn sie zerkaut werden. Auch die Nadeln und Samen der Eibe enthalten Taxin – ein Alkaloid, das zu einem Herzstillstand führen kann. Bei der Thuja sind Zapfen, Holz und besonders die Zweigspitzen giftig und beim Schneiden kann es zu allergischen Reaktionen (Rötungen, Juckreiz) kommen. Auch die Glanzmispel hat giftige Früchte. Beim Buchsbaum können die Pflanzenteile beim Verzehr Erbrechen und Krämpfe auslösen.

Fazit

Die oben erwähnten Heckenpflanzen sind alle robust und pflegeleicht. Die Scheinzypresse hat keine giftigen Bestandteile, verträgt jedoch keinen nassen Boden. Liguster ist nur leicht giftig und relativ blickdicht im Winter. Wichtig zu beachten ist noch der Standort und die Bodenqualität.

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