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Aloe Vera für die Haare: Natürlicher Feuchtigkeitsspender

aloe vera haare
Artmim/shutterstock.com

Das Allroundtalent Aloe Vera: Nicht nur in der Gesichts- und Körperpflege wird gerne vom Wundermittel Aloe Vera gesprochen, auch im Bereich der Haarpflege ist sie kaum noch wegzudenken. Aber warum ist die aus Nordafrika stammende Pflanze eigentlich so gesund? Wie wirkt sie auf die Haare und welche Anwendungsmöglichkeiten gibt es?

Wieso ist Aloe Vera so gesund?

Die kaktusähnliche Pflanze besteht zu einem großen Teil aus Wasser, weshalb sie besonders feuchtigkeitsspendend und belebend wirkt. Ferner verfügt Aloe Vera über 200 Inhaltsstoffe und ist zudem reich an wertvollen Nährstoffen, wie beispielsweise:

  • Magnesium,
  • Zink,
  • Kalium,
  • Vitamin C und E
  • sowie Magnesium.

Wer das wertvolle Gel der Pflanze daher auf Kopfhaut und Haare aufträgt, wird von der wohltuenden Wirkung begeistert sein. Die chemische Verbindung Beta-Sitosterie in Aloe Vera kräftigt nicht nur angegriffenes Haar, sondern fördert auch die Durchblutung der Kopfhaut. Dies sorgt wiederum dafür, dass das Haarwachstum angeregt wird und sogar verloren geglaubte Haare erneut nachwachsen. Gleichzeitig befreit ihre reinigende Wirkung die Kopfhaut von überschüssigen Poren und Talg, was wiederum das Sprießen neuer Haare erleichtert.

Aloe Vera wirkt aufgrund ihres hohen Kaliumgehaltes auch gegen Haarausfall durch Mangelernährung. Die Wirkstoffe dringen bis tief in die Haarwurzel ein und beleben diese erneut.

Wofür ist Aloe Vera sonst noch gut?

Geschädigtes Haar: Haarspray und Co. sind wahre Übeltäter und können die Haare auf Dauer enorm schädigen. Wer somit von trockenem oder geschädigtem Haar betroffen ist, kann mithilfe des Aloe Vera-Gels den Haaren wieder neue Kraft verleihen.

Schuppen: Die Wunderpflanze besitzt eine antibakterielle sowie antimykotische Wirkung und tötet den Pilz, der für die Schuppenbildung verantwortlich ist. Darüber hinaus reinigt das Gel der Pflanze die Kopfhaut gründlich, entfernt alle Reste der Poren und gleicht den pH-Wert aus. Da Aloe Vera zudem als Feuchtigkeitsspender agiert, wird die Erschöpfung der Kopfhaut verhindert und beschädigte Haare werden repariert.

Trockene Kopfhaut und Juckreiz: Da die Pflanze reich an vitalisierenden Mineralstoffen und Vitaminen ist, wird die Kopfhaut auf natürliche Weise gepflegt und mit Feuchtigkeit versorgt. Auch der Juckreiz, der oftmals mit trockener Kopfhaut einhergeht, wird wirksam gelindert.

Fettige Haare: Das Aloe Vera-Gel reinigt nicht nur die Kopfhaut, sondern löst unter anderem auch etwaige Rückstände von Haarprodukten sowie Fette aus den Haarfollikeln. Im Gegensatz zu anderen Haarpflegemitteln ist Aloe Vera sanft zur Kopfhaut und greift das Haar nicht an.

Aloe Vera verwenden: So geht’s

Die Pflanze kann auf unterschiedliche Weise verwendet werden: Ob frisch zubereitet oder bereits fertig abgefüllt, sie erfüllt ihren Zweck.

Aloe Vera pur: Bei trockener und schuppiger Kopfhaut empfiehlt es sich, das Gel pur auf die Kopfhaut aufzutragen. Idealerweise wird das Gel der Pflanze auch in Längen und Spitzen verteilt, bevor die Haare gewaschen werden.

Haarkur: Fertige Haarkuren gibt es meist in allen Drogeriemärkten zu kaufen. Wer jedoch bereits eine Aloe Vera Pflanze zu Hause hat, kann sich seine Kur ganz einfach selbst mischen: Hierzu werden lediglich zwei bis drei Esslöffel Aloe Vera-Gel benötigt. Diese werden anschließend mit einem Esslöffel Honig vermischt. Die ganze Mixtur wird vorsichtig auf die Kopfhaut aufgetragen und leicht einmassiert. Anschließend für ungefähr 45 Minuten einwirken lassen und mit einem milden Shampoo auswaschen.

Shampoo-Zusatz: Ist das Haar nicht zu sehr strapaziert und benötigt lediglich ein wenig Pflege, reicht es grundsätzlich, etwas Aloe Vera-Gel dem herkömmlichen Shampoo beizumischen. Hierfür einfach einen Esslöffel des Gels zusammen mit der üblichen Shampoo-Menge auf das Haar auftragen. Andernfalls kann auch sofort ein Shampoo mit Aloe Vera-Inhaltsstoffen verwendet werden.

Spülung: Für trockene Spitzen oder gefärbte Haare eignet sich eine Aloe Vera-Spülung. Diese wird gründlich in Längen und Spitzen einmassiert und anschließend lediglich mit klarem Wasser ausgespült.

Aloe Vera-Drink: Das Gel der besonderen Pflanze kann jedoch auch getrunken werden. Diese speziellen Trinkgels versorgen den Körper auch innerlich mit den wichtigsten Nährstoffen.

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