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Gebrauchtes via Kleinanzeigen verkaufen: Unsere besten Tipps

Maridav/shutterstock.com

Der Keller wird immer voller und der Kleiderschrank platzt aus allen Nähten? Dann wird es mal wieder Zeit, auszusortieren. Aber wohin mit alten DVDs, Büchern, Fahrrädern, Vasen und Co.? Früher hätte man sich damit bei Wind und Wetter auf den Flohmarkt gestellt. Heute findet der Verkauf häufig online statt.

Kleinanzeigenportale im Internet

Onlinekleinanzeigen haben einige Vorteile: Sie sind mit dem Smartphone immer verfügbar, erreichen Interessenten landesweit und bieten ein breites Spektrum an Angeboten. So ist es auch bei Viva Kleinanzeigen. Die aufgegebenen Anzeigen auf dem Portal sind kostenlos und bleiben 90 Tage online. Durch zubuchbare Funktionen wird ihre Sichtbarkeit erhöht, die Suchergebnisse lassen sich mit der Umkreissuche einschränken. Das ist vor allem bei sperrigen Möbeln hilfreich, für die man andernfalls mit hohen Speditionskosten rechnen müsste.

Onlineportale – der Flohmarkt von heute?

Kleinanzeigen im Internet sind viel mehr als ein klassischer Flohmarkt. Zwar geht der Charme des Stöberns durch die übersichtlichen Kategorien ein wenig verloren. Dafür findet sich neben gebrauchten Artikeln auch Neuware von gewerblichen Anbietern oder Handgemachtes von Privatpersonen. Das Angebot kennt kaum eine Grenze. Tierfreunde können über ein Kleinanzeigenportal auf den Hund kommen. Auch gebrauchtes oder neues Zubehör für Vierbeiner und gefiederte Gefährten findet man dort. Ein weiterer Bereich, für den die Kleinanzeigen verwendet werden, sind Stellenangebote und -gesuche. Von einmaligen Jobs wie Umzugshelfer über Nebenjobs auf 450-Euro-Basis bis hin zur Festanstellung mit einer 40-Stunden-Woche ist alles dabei.

Tipps für die perfekte Anzeige

Damit man nicht auf seinen Sachen sitzen bleibt, ist eine Anzeige wichtig, die sofort ins Auge fällt. Um die Aufmerksamkeit der möglichen Kundschaft zu gewinnen, hat man zunächst nur ein Foto und eine Überschrift zur Verfügung. Das Foto sollte scharf sein und das zum Verkauf stehende Objekt vollständig abbilden. Ein heller Ort mit viel Tageslicht sowie ein neutraler Hintergrund, der nicht vom Wesentlichen ablenkt, eignen sich besonders gut. Der Titel sollte kurz sein und den Namen des Produkts enthalten. Fatal sind Schreibfehler, wenn es sich um Markenartikel handelt. Wer in der Suchspalte „Tom Tailor“ eingibt, wird über die Anzeige mit dem Titel „Jacke von Tom Taylor“ gar nicht erst stolpern. So gehen viele potenzielle Kunden verloren.

Haben Titel und Foto Interessenten auf die Anzeige gelockt, müssen sie weiter überzeugt werden. Dafür eignen sich Bulletpoints besser als eine Wall of Text. Die Bulletpoints füllt man mit allen wichtigen Informationen um das Objekt. Bei Möbeln sind das Farbe, Maße und Material. Bei Geschirrsets sollte man die Anzahl der einzelnen Teile angeben. Technikgeräte wie Laptops verkaufen sich besser, wenn die Interessenten alle wichtigen, technischen Details auf einen Blick erkennen.

Bei den meisten Anzeigen bieten sich außerdem weitere Fotos an. Nahaufnahmen von Mängeln werden auch eher positiv aufgenommen. Diese Ehrlichkeit weckt Vertrauen. Zu guter Letzt hat es sich als vorteilhaft erwiesen, die Anzeigen abends aufzugeben. Die Startseite eines Kleinanzeigenportals ist mit den zuletzt aufgegebenen gefüllt. Da die meisten Menschen abends zwischen 18 und 22 Uhr Zeit haben, auf Schnäppchensuche im Netz zu gehen, fallen die Anzeigen in diesem Zeitraum auch häufiger ins Auge.

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