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5 praktische Haushaltstipps, die jeder gebrauchen kann

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Seien wir mal ehrlich: So richtig gern erledigt niemand die Arbeiten im Haushalt. Schon der Gedanke lässt manchen Verdrängungsmechanismus hochkommen. Aber keine Angst: Mit diesen praktischen Haushaltstipps geht zumindest manches sehr viel leichter von der Hand.

1. Autopolster einfach reinigen und schützen

Polster in Kraftfahrzeugen verschmutzen nach einiger Zeit, selbst wenn man hartnäckig darauf achtet, dass im Auto weder gegessen noch getrunken noch geraucht wird. Einige Flecken entstehen durch Abnutzung, andere schlicht durch den Dreck, der von der Kleidung langsam in den Stoff wandert. Wer seine Autopolster reinigen will, sollte vor allem regelmäßig mit einem guten Reinigungsmittel das Polster bearbeiten. Haben die Flecken Zeit, tief in die Fasern einzudringen, ist es oft zu spät für eine schonende Reinigung, die die Farbe erhält. Noch besser ist es natürlich, wenn man den Stoff von Vornherein vor Flecken schützt, zum Beispiel mit speziellen Sitzbezügen. Diese schützen vor Abrieb und können auch bei grober Verschmutzung einfach gewaschen oder ausgetauscht werden.

2. Kaffeeflecken entfernen

Kaffeeflecken gehören zu den hartnäckigsten Flecken, die einem im Alltag begegnen. Zum Glück sind sie aber kein Endgegner: Wer Kaffeeflecken entfernen möchte, sollte vor allem schnell sein. Auch hier sollten die Farbstoffe des Kaffees möglichst wenig Zeit haben, um in die Fasern einzudringen. Am besten rückt man dem Fleck im Akutfall mit Salz zu Leibe. Das Salz zieht die Flüssigkeit und damit auch die Farbstoffe aus den Fasern und kann bestenfalls sogar das Entstehen eines hartnäckigen Flecks verhindern. Diese Methode funktioniert auch mit Backpulver, das ähnliche Eigenschaften aufweist. Bleiben noch Rückstände, sollte man sich ein Spezialwaschmittel besorgen und immer darauf achten, dass das Textil dieses auch verträgt. Ein Blick auf die Pflegehinweise kann hier helfen.

3. Brot einfrieren

Frisches Brot ist eine tolle Sache. Aber es verschimmelt auch schnell, sofern man es nicht in wenigen Tagen aufbraucht. Im Kühlschrank setzt Brot leider oft Feuchtigkeit an, vor allem dann, wenn es noch eingepackt ist. Das beschleunigt unter Umständen sogar die Schimmelbildung. Todsicher ist hingegen das Einfrieren. Frisches Brot lässt sich ganz hervorragend einfrieren und am besten in einem Toaster mit Auftau-Funktion wieder auftauen. Damit schmeckt jede Scheibe fast so gut wie am ersten Tag.

4. Lebensmittelmotten vermeiden

Fast jeder hatte schon einmal mit nervigen kleinen Lebensmittelmotten zu tun, die sich vornehmlich in trockenen Lebensmitteln wie Mehl, Nudeln oder Gewürzen einnisten und dort ihre Eier legen. Ist ein Schrank einmal befallen, kann man meist den Großteil seiner Lebensmittel wegschmeißen. Davor schützt penibles Abfülle sämtlicher Lebensmittel in luftdicht geschlossene Behälter, etwa Schraubgläser oder Tupperdosen. Hat man hier einmal einen soliden Vorrat angeschafft, fällt das Umfüllen oft ganz leicht.

5. Eingebranntes vermeiden

Hat sich etwas im Geschirr einmal so richtig eingebrannt, kriegt man es oft nur mit großer Mühe und manchmal gar nicht mehr heraus. Das Einbrennen verhindert man am besten, indem man in das vom Kochen noch warme Geschirr etwas Wasser gibt. Trocknet der Schmutz einmal fest, löst er sich nicht. Ist er ständig befeuchtet, kann ein Putzschwamm oder die Geschirrspülmaschine den Rest erledigen.