Immer mehr Menschen interessieren sich für das Reisen mit dem Wohnmobil. Daher spielen viele Urlauber mit dem Gedanken, sich ein solches Reisefahrzeug nicht mehr einfach nur zu mieten, sondern ein gebrauchtes Wohnmobil oder einen gebrauchten Wohnwagen zu kaufen. Aufgrund der anhaltenden Beliebtheit des Reisens mit dem Wohnmobil bleibt auch der Markt für gebrauchte Fahrzeuge attraktiv.
Wer sein eigenes gebrauchtes Wohnmobil verkaufen und dabei einen guten Preis erzielen möchte, sollte sich vorab ein paar hilfreiche Tipps zu Herzen nehmen. Denn auf der einen Seite bestimmt die Nachfrage den Preis, auf der anderen Seite muss man auch wissen, wie ein Reisefahrzeug am besten angeboten und verkauft wird.
Tipp 1: Der Zeitpunkt ist entscheidend
Grundsätzlich kann man mit dem Wohnmobil das ganze Jahr über reisen, und es gibt auch genügend Menschen, die sich dazu entscheiden, ihr fahrbare Zuhause zu beziehen und mit ihm die Welt zu erkunden. Doch, um einen möglichst großen Markt anzusprechen ist es sinnvoll, sich mit der Frage auseinanderzusetzen, zu welchem Zeitpunkt die meisten Menschen auf der Suche nach einem Wohnmobil sind.
In vielen Fällen bietet sich dafür vor allem das Frühjahr an. Denn zu dieser Zeit startet für viele die Campingsaison und die Nachfrage nach gebrauchten Wohnmobilen nimmt häufig zu. Grundsätzlich kann ein Wohnmobil jedoch das ganze Jahr über verkauft werden, besonders dann, wenn die Abwicklung über einen erfahrenen Händler wie das Wohnmobilcenter am Wasserturm erfolgt.
Wer sein Wohnmobil verkaufen möchte, profitiert von vielen Vorteilen, wenn der Verkauf von einem professionellen Händler übernommen wird. Dazu zählen unter anderem diese Punkte:
- Der Händler kennt den Markt und kann realistisch einschätzen, welcher Preis für das Fahrzeug angesetzt werden kann.
- Ein entsprechendes Marketing und das Verfassen eines ansprechenden Angebots sind oft zeitaufwendig, auch in diesem Fall ist ein Händler ein wertvoller Experte.
- Der erste Eindruck zählt, auch beim Verkauf eines Wohnmobils. Daher ist es wichtig, aussagekräftige Fotos zu verwenden. Händler kennen sich damit aus und wissen, aus welchem Blickwinkel und bei welchem Licht ein Fahrzeug am besten in Szene gesetzt wird.
- In der Regel holen Händler das Wohnmobil beim Verkäufer zu Hause ab und übernehmen auch die bürokratischen Schritte, die bei einem privaten Verkauf viel Zeit und Nerven kosten können.
Wie bereits erwähnt, handelt es sich bei den genannten Vorteilen nur um einige Aspekte, von denen Wohnmobilbesitzer profitieren, wenn sie sich beim Verkauf an einen Profi wenden. Zwar besteht weiterhin die Möglichkeit, sich selbst um den Verkauf des Wohnmobils zu kümmern. Ein privater Verkauf ist jedoch oft mit deutlich mehr Aufwand und mehr Eigenverantwortung verbunden.
Tipp 2: Die Inspektion des Wohnmobils
Je besser ein Wohnmobil instand gehalten ist, desto höher ist der Preis, den man auf dem Markt dafür verlangen kann. Mängel unterschiedlichster Art hingegen sorgen dafür, dass der Wert sinkt. Dabei ist immer ausschlaggebend, um was für eine Art von Mangel es sich im Detail handelt.
Viele Wohnmobil-Besitzer stellen sich in diesem Zusammenhang die Frage, ob es sinnvoll ist, Mängel vor dem Verkauf zu beseitigen. Diese Frage lässt sich nicht pauschal beantworten. Ob sich eine Reparatur lohnt, hängt immer von der Art des Mangels und den zu erwartenden Kosten ab.
Eine Reparatur kann sich lohnen bei:
- Schönheitsreparaturen: Zum Beispiel das Ausbessern kleiner Kratzer, Dellen oder Reparaturen im Innenraum (wenn zum Beispiel ein Wasserhahn defekt ist o. Ä.).
- Kleinen Verschleißteilen: Wie neue Reifen, frische Bremsen etc.
Eine Reparatur lohnt sich eher nicht bei:
- Feuchtigkeitsschäden und Schimmel: Solche Reparaturen übersteigen in der Regel den wirtschaftlichen Nutzen.
- Hagelschäden: Diese können teuer in der Reparatur sein. Ob eine Behebung vor dem Verkauf sinnvoll ist, sollte daher genau abgewogen werden.
- Motor- oder Getriebeschäden: Solche Schäden verursachen oft hohe Kosten und sollten vor einer Reparatur zunächst fachlich bewertet werden.
Auch wenn der Verkauf über einen Händler stattfindet, sollten mögliche Mängel und Schäden transparent an diesen kommuniziert werden. Natürlich wird dieser das Fahrzeug selbst inspizieren, doch eine transparente, offene und ehrliche Kommunikation ist eine wichtige Basis für jede Art von Geschäftsbeziehung.
Tipp 3: Die Reinigung des Wohnmobils
Bevor Fotos für den Verkauf des Wohnmobils gemacht werden, ist es wichtig sicherzustellen, dass sich das Wohnmobil in einem sauberen Zustand befindet. Zur Reinigung des Wohnmobils gehören dabei nicht nur der Außenbereich, sondern insbesondere der Innenbereich. Der Aufwand lohnt sich, da ein sauberes Wohnmobil nicht nur für schönere Fotos sorgt, sondern auch den Wert des Fahrzeugs insgesamt steigern kann.
Tipp 4: Ansprechende Fotos sind das A und O
Wie schon erwähnt, ist es für den Verkauf eines Wohnmobils wichtig, dass es einen guten ersten Eindruck macht. Denn vor allem, wenn viele Wohnmobile auf dem Markt zur Verfügung stehen, ist es ausschlaggebend, dass das Fahrzeug heraussticht und die Aufmerksamkeit auf sich zieht.
Die Bilder sollten dabei sowohl von außen als auch von innen aufgenommen werden, dabei ist es ratsam das Wohnmobil aus unterschiedlichen Winkeln zu fotografieren (von vorne, von hinten, von der Seite etc.). Bezüglich der Bilder des Innenraums sollte man sich im Vorhinein überlegen, welchen Teil der Innenausstattung mit dem Wohnmobil zum Verkauf steht.
Es kann für potenzielle Käufer frustrierend sein, ein voll ausgestattetes Wohnmobil zu sehen, nur um dann zu erfahren, dass bestimmte Einrichtungsbestandteile, die auf den Fotos zu sehen sind, gar nicht mit im Kaufpreis enthalten sind. Aus diesem Grund sollte vor dem Aufnehmen der Fotos ganz genau überlegt werden, ob das Wohnmobil mit der gesamten Innenausstattung oder eben nur mit einem Teil dieser verkauft wird. Grundsätzlich sollten die Fotos bei gutem, hellem Licht aufgenommen werden, am besten bei Tageslicht. Wichtig ist außerdem, dass das Wohnmobil und relevante Details gut zu erkennen sind.
Tipp 5: Alle bürokratischen Unterlagen sammeln
Auch wenn sich ein Händler in der Regel um die bürokratischen Angelegenheiten kümmert, ist es sinnvoll, bereits vor der Kontaktaufnahme alle bürokratischen Unterlagen zusammenzusuchen, die man für den Verkauf braucht. Auch Belege von durchgeführten Arbeiten am Wohnmobil sollten für diese Zwecke vorliegen, um Aussagen bezüglich der Arbeiten am Reisefahrzeug beweisen zu können.
Wer diese Hinweise beim Verkauf eines gebrauchten Wohnmobils berücksichtigt, erhöht die Chancen auf einen guten Verkaufspreis. Der wichtigste Tipp bleibt jedoch, sich an einen vertrauenswürdigen Händler zu wenden, der die Abwicklung übernimmt und dem Besitzer damit viel Arbeit abnimmt. Ein erfahrener Händler kennt den Wohnmobilmarkt, kann das Fahrzeug realistisch bewerten und den Verkauf professionell begleiten.