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Conversion Rate optimieren: Eine wichtige Kennzahl im Onlinemarketing

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Auf der Suche nach Optimierungsmöglichkeiten für die eigene Website oder den Onlineshop stoßen Unternehmer früher oder später auch auf den Begriff der Conversion Rate. Warum dieser eine wichtige Rolle spielt, was genau damit gemeint ist und wie sich die Conversion Rate optimieren lässt, das fasst unser Artikel zusammen.

Die Conversion Rate: Definition und Bedeutung

Bei der Analyse von Webseiten wird in der Regel auch die Conversion Rate erfasst. Je höher die Prozentzahl ausfällt, desto besser ist diese. Liegt der Wert unter dem Durchschnitt, lohnt sich eine genaue Auswertung mit anschließender Optimierung vorhandener Schwachstellen. Bevor wir uns anschauen, wie man diese wichtige Kennzahl optimieren kann, sollten wir zunächst klären: Was ist Conversion Rate? Die Conversion Rate oder Konversionsrate gibt an, wie viel Prozent der Unique User die gewünschte Handlung ausführen.

Hat ein Onlineshop beispielsweise pro Monat 10.000 Besucher und es kommt zu 200 Einkäufen im Shop, liegt die Conversion Rate bei zwei Prozent. Das ist der normale Durchschnittswert im E-Commerce, für den eine Konversionsrate von ein bis drei Prozent üblich ist. Könnte man nun durch gezielte Maßnahmen die Conversion Rate erhöhen, würde dadurch automatisch der Umsatz steigen, ohne dass man die Anzahl der User durch weitere Marketingmaßnahmen steigern muss.

Conversion Rate optimieren: Das richtige Vorgehen

Bevor Maßnahmen zur Optimierung der Conversion Rate ins Auge gefasst werden, muss zunächst die Datenlage analysiert werden. Wie hoch ist die Konversionsrate derzeit und wo springen die meistens User ab? Bis zum Ausführen der gewünschten Aktion in einem Onlineshop oder auf einer Website sind meistens mehrere Schritte notwendig. Shopbetreiber sollten im Vorfeld analysieren, wo die User abspringen und hier bei der Optimierung ansetzen. Die einzelnen Schritte wie beispielsweise der Aufruf einer Produktseite oder das Hinzufügen eines Produkts in den Warenkorb werden als Mikro-Conversions bezeichnet. Die gewünschte Handlung am Schluss dieser Mikro-Conversions nennt man Makro-Conversion.

Eine Makro-Conversion kann beispielsweise der Kauf eines Produkte, die Buchung einer Dienstleistung, das Abonnieren eines Newsletters oder das Hinterlegen der eigenen Daten zur Kontaktaufnahme sein. Hat man erkannt, bei welcher Mikro-Conversion die User abspringen, kann diese optimiert werden. Dabei sollte immer die Usability im Fokus stehen. Ein beliebtes Instrument, um Optimierungen der Conversion Rate zu testen, ist das A/B Testing. Hierbei werden die getätigten Änderungen nur für einen Teil der Zielgruppe ausgespielt.

Beispielsweise kann man entscheiden, die Neuerung nur auf mobilen Endgeräten umzusetzen und auf stationären PCs weiterhin die alte Version auszuspielen. Dadurch lässt sich schon nach kurzer Zeit ermitteln, ob die getroffenen Maßnahmen den gewünschten Erfolg haben und im Anschluss für alle Webseitenbesucher ausgerollt werden sollen. Unterstützung beim A/B Testing und anderen Optimierungsmaßnahmen finden Shop- und Webseitenbetreiber bei einer Conversion Rate Optimierung Agentur. Die Experten erkennen Schwachstellen, nehmen Optimierungen vor und messen den damit erzielten Erfolg.