Reisen & Tourismus

Eine Fülle an Möglichkeiten: So verschieden sind die italienischen Regionen

RossHelen/shutterstock.com

Wer bei Italien an Dolce Vita, römische Ruinen und die wunderschönen Kulturlandschaften der Toskana denkt, liegt keinesfalls falsch. Doch das südeuropäische Land hat weitaus mehr zu bieten als das. Dank seiner Vielschichtigkeit ist es das ideale Reiseziel für unterschiedliche Arten von Urlaubern.

Die passende Region für den Urlaub finden

Damit der Urlaub ein voller Erfolg wird und sich alle Erwartungen erfüllen, ist es wichtig, die passende Region auszuwählen. Denn wer einen entspannten Urlaub auf dem Land machen möchte, sucht nach etwas ganz anderem als jemand, der gerne shoppen geht oder sich einfach nur am Strand entspannen möchte. Nachdem das richtige Reiseziel gefunden ist, muss noch die optimale Reisezeit ermittelt werden. Schließlich steht und fällt der Urlaub mit dem Wetter. Das gilt zumindest für Strand- und Aktiv-Urlaube.

Lombardei: Die Shopping-Region schlechthin

Italien ist eine bekannte Größe in der Fashion-Welt und somit das ideale Ziel für einen gelungenen Shoppingurlaub. Vor allem die Lombardei hat einiges zu bieten. Denn hier befindet sich die Mode-Metropole Mailand, die mit einer großen Auswahl an Luxus-Boutiquen aufwarten kann. Doch auch günstigere Geschäfte und zahlreiche bekannte Ketten haben sich hier niedergelassen. Auch das Franciacorta Outlet Village ist in der Lombardei gelegen und befindet sich unweit der Stadt Rodengo Saian. Wer nur zum Shoppen in die Lombardbei kommt, kann das zu jeder Jahreszeit tun.

Mit dem Fahrrad durch die Toskana

Die Toskana ist Sehnsuchtsziel vieler Deutscher. Das ist auch kein Wunder. Denn neben fantastischem Wetter hat die Region eine wunderschöne Landschaft zu bieten, die sich vom Sattel aus wunderbar erkunden lässt. Unterwegs gibt es einfach immer etwas zu sehen. Weitläufige Wiesen, unzählige Pinienbäume, malerische italienische Landsitze und viele weitere Highlights warten darauf, entdeckt zu werden. Bisweilen kann es ein wenig hügelig werden. Deswegen sollte die Tour immer passend zur eignen Kondition ausgewählt werden. Sonst hilft auch ein E-Bike. Fahrradtouren durch die Toskana können Sie wunderbar im Frühjahr und Herbst machen. Im Sommer ist es oft unerträglich heiß.

Wandern in Südtirol

Die atemberaubende Kulisse der Dolomiten lockt jährlich zahlreiche Wanderer an. Südtirol bietet anspruchsvolle, aber auch moderate Wanderungen und ist mit zahlreichen Hütten und Almen gespickt, in denen für Stärkung gesorgt wird. Wer die Herausforderung annimmt und einen der vielen Wanderwege in Südtirol bezwingt, wird mit fantastischen Aussichten belohnt. Die beste Zeit zum Wandern ist zwischen Mai und Oktober.

Land und Leute in Abruzzen fernab vom Massentourismus kennenlernen

Wer nach Abenteuern abseits der breit getrampelten Touristenpfade sucht und gerne tiefer in Land und Kultur eintauchen möchte, kann das beispielsweise in der Region Abruzzen tun. Hier ist der Massentourismus noch nicht angekommen. Schon landschaftlich versprüht die Gegend ihren ganz eigenen Charme. Denn hier treffen majestätische Berglandschaften und flache Küstenregionen kontraststark aufeinander. Außerdem ist das Gebiet nur dünn besiedelt und bietet eine ganze Reihe an malerischen mittelalterlichen Dörfern und Festungen.

Mit den richtigen Italien-Geheimtipps wird der Aufenthalt in Abruzzen zum unvergesslichen Erlebnis. Wer möchte, kann beispielsweise in einem Fischrestaurant über dem Meer speisen. Diese Lokalitäten tragen den Namen Trabocchi. Wer für den Strandurlaub in die Abruzzen kommt, reist am besten zwischen Mai und Oktober an. Wintersportler sollten hingegen zwischen Dezember und Februar auftauchen.

Sich in Venetien die Sonne auf den Bauch scheinen lassen

Für den Strandurlaub ist die Region Venetien ein echtes Paradies. Hier gibt es eine ganze Menge verschiedener Traumstrände zu entdecken sowie ein paar richtig luxuriöse Hotels, die sich direkt am Meer befinden. Von Mai bis September ist es hier angenehm warm. Extrem heiße Tage wie im Süden von Italien sind hier aber eher selten.