Wirtschaft & Finanzen

Erster Tag im neuen Job: So macht man einen guten Eindruck

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Jeder, der schon einmal einen neuen Job angefangen hat, kennt den berüchtigten ersten Arbeitstag. Für viele Menschen ein wahres Grauen. Man kennt die Kollegen noch nicht, muss sich in viele, neue Arbeitsabläufe einfinden und weiß nicht, was auf einen zukommt. Dazu kommt, dass man sich nicht blamieren möchte. Kein Wunder also, dass der erste Tag bei vielen Arbeitnehmern zu Angstgefühlen und Nervosität führt. Verzagen Sie jedoch nicht – mit der richtigen Vorbereitung haben Sie gute Chancen, einen ausgezeichneten ersten Eindruck zu hinterlassen.

Kennen Sie den Dresscode

Kleider machen bekanntlich Leute. Auch wenn Ihre fachliche Kompetenz natürlich im Vordergrund steht, ist es nicht ganz irrelevant, dass Sie auch optisch ins Bild passen. Vor allem bei Berufen mit Kundenkontakt ist es wichtig, gepflegt und ordentlich auszusehen. Dabei ist es manchmal gar nicht so einfach, die Gepflogenheiten ihres jeweiligen Arbeitgebers in Erfahrung zu bringen, da sie je nach Branche unterschiedlich sein können. So kleidet man sich zum Beispiel im Finanzsektor oft sehr formell in typischer Business-Kleidung. Im kreativen oder sozialen Bereich kann es meist etwas legerer sein.

Eine Jeans von businesstauglichen Marken wie Cambio mit Sneakern und einem T-Shirt ist hier vermutlich die bessere Wahl. Dazu die passende Tasche – fertig! Falls Sie sich unsicher sind, kann es helfen, sich die Website des neuen Arbeitgebers anzuschauen. Möglicherweise finden Sie dort Bilder der Mitarbeiter oder Geschäftsführer, an denen Sie sich orientieren können. Im Zweifelsfall ist es besser, lieber over- als underdressed zu sein. Legen Sie sich außerdem die Sachen, die Sie anziehen möchten, bereits am Abend vorher heraus. So vermeiden Sie es, dass Sie an Ihrem ersten Arbeitstag unnötigen Stress bekommen und sich schlimmstenfalls unwohl in Ihrer Haut fühlen.

Pünktlich sein

Am ersten Arbeitstag zu spät zu kommen, wirft kein gutes Bild auf Ihre Arbeitsmoral. Achten Sie also darauf, dass Sie wirklich pünktlich sind. Das bedeutet nicht nur, sich rechtzeitig auf den Weg zu machen. Planen Sie vorab auch sämtliche Eventualitäten ein. Nehmen Sie eine Bahn früher oder stellen Sie sich auf die morgendliche Rush-Hour ein. Fahren Sie Strecke zur Arbeit vorab einmal probeweise, um herauszufinden, wie lange der Weg dauert. Es kann allerdings auch zu viel des Guten sein. Versuchen Sie, nicht mehr als zehn Minuten zu früh zu kommen. Im Zweifelsfall setzen Sie sich noch ins nächste Café und warten kurz, bis Sie zum Arbeitsplatz kommen.

Hören Sie zu

Am ersten Tag werden Sie vermutlich viele neue Informationen aufnehmen müssen. Versuchen Sie daher, so aufmerksam wie möglich zu sein, wenn man Ihnen etwas erklärt. Vor allem am Anfang ist es hilfreich, alles genau zu beobachten und zuzuhören. Es ist keine Schande, wenn Sie sich nicht alles auf Anhieb merken können. Machen Sie sich jedoch Notizen, damit Sie anschließend nicht so oft nachfragen müssen. Außerdem können Sie so auf der Heimfahrt noch einmal den Tag Revue passieren lassen und so den relevanten Input besser im Gedächtnis verankern. Signalisieren Sie Interesse. Fragen Sie nach, wenn Sie etwas nicht verstanden haben und holen Sie sich aktiv die Hilfe der Kollegen ein.

Sie oder Du?

Manchmal ist es gar nicht so einfach, herauszufinden, ob man sich mit „Sie“ oder besser mit „Du“ ansprechen soll. In manchen Kreisen ist die Sie-Anrede gar nicht mehr so zeitgemäß. Sind Sie sich nicht sicher, greifen Sie dennoch besser auf das förmliche „Sie“ zurück. Oft bekommt man auch bereits im Vorstellunggespräch ein gutes Gefühl dafür, wie das Klima am Arbeitsplatz ist. Achten Sie außerdem darauf, wie sich Ihre Kollegen Ihnen vorstellen. Nennen sie nur den Nachnamen, sollten Sie sie lieber siezen. Stellen sie sich jedoch mit ihrem Vornamen vor, können Sie höflich das Du anbieten.

Knüpfen Sie Kontakte

Wir Menschen sind Herdentiere. Befinden wir uns in einer sozialen Umgebung, in der wir uns wohlfühlen, können wir uns direkt entspannen. Versuchen Sie also am Arbeitsplatz eine angenehme soziale Stimmung zu schaffen. Nutzen Sie die Gelegenheit in der Mittagspause, um etwas über Ihre Kollegen zu erfahren. Versuchen Sie dabei jedoch, möglichst sensibel vorzugehen – manche Menschen behalten ihr Privatleben lieber für sich. Stellen Sie daher eher unaufdringliche, offene Fragen und überlassen es Ihrem Gegenüber, so viel preiszugeben, wie es möchte.

Teilen Sie auch etwas von sich. Achten Sie dabei darauf, weder zu wenig noch zu viel zu erzählen. Am ersten Tag die ganze Lebensgeschichte auszupacken, wäre unangebracht. Eine lustige und unverfängliche Anekdote vom letzten Urlaub hingegen kann die Stimmung auflockern.