Wirtschaft & Finanzen

Abenteuer Auswandern: Das sind die bürokratischen Hürden

Kaspars Grinvalds/shutterstock.com

Es gibt viele gute Gründe, das Heimatland zu verlassen. Und so manch einer träumt schon länger davon, sich auf unbestimmte Zeit zu verabschieden. Aber geht das überhaupt einfach so? Und: Wohin soll man gehen?

Dahin, wo alles fremd ist

Wer aus politischen oder wirtschaftlichen Gründen auswandern möchte, der entscheidet sich meist für ein Land in unmittelbarer Nachbarschaft zur Heimat. Das vereinfacht einerseits die Ausreise, andererseits sind die Kulturen und Sprachen in Nachbarländern zumeist noch recht ähnlich, sodass eine Assimilation besser gelingen kann. Was aber, wenn einen die pure Neugier zum Auswandern treibt? Dann kann es meist nicht fern genug sein.

Mit der Ferne kommen aber auch die Probleme. Nicht nur die Sprache ist oftmals eine völlig andere. Auch die Bürokratie funktioniert in fernen Ländern in der Regel ganz anders. Wer schon einmal als Europäer in einem afrikanischen Land etwas beantragen wollte, der weiß das. Das muss aber alles kein Problem sein: Vieles löst sich bereits, wenn man eine gute Brücke über die Sprachbarriere bauen kann – zum Beispiel mit einem Übersetzungsbüro. Die ersten Behördenkontakte oder die Kommunikation mit einem neuen Arbeitgeber kann man so recht elegant abwickeln. Nicht nur werden so Missverständnisse ausgeschlossen, oftmals wird auch alles sehr viel schneller abgewickelt, wenn die Kommunikation professionell und überzeugt wirkt.

Übersetzungsbüros sind auch wichtig, wenn man amtlich beglaubigte Übersetzungen diverser Urkunden (Geburtsurkunde, Bildungsabschlüsse, Arbeitszeugnisse etc.) braucht. Wer auswandern möchte, braucht diese Unterlagen in seiner neuen Heimat früher oder später in der Landessprache. Daher ist es sinnvoll, sich möglichst zeitig darum zu kümmern.

Wohin sollte man auswandern?

Professionelle Übersetzungsbüros gibt es für alle denkbaren Sprachen. Dies ist also kein Kriterium, das für oder gegen ein bestimmtes Land sprechen sollte. Vielmehr sollte man sich fragen, was man sich vom Auswandern erhofft. Eine gänzlich neue Lebenserfahrung? Abstand zur gewohnten Umgebung? Ein Abenteuer? Im Prinzip kann jede Auslandserfahrung aufregend werden, egal wie nah oder fern der Heimat man ist. Nur sollte man sich keinen Illusionen hingeben: Nicht in jedem Land wird einem die dauerhafte Einreise einfach gemacht. Wer beispielsweise dauerhaft in die USA übersiedeln will, muss entweder Glück in der Greencard-Lotterie haben oder in den USA heiraten.

In vielen anderen Ländern erhält man eine dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung erst, nachdem man viele Jahre dort gearbeitet hat. Diese bürokratischen Hürden sollte man vorher gut kennen, wenn man sich auf das Experiment Auswandern einlassen möchte. Was auf den ersten Blick so ernst klingt, sind für den Auswander-Willigen aber eigentlich nur Details. Ist der Entschluss einmal gefasst, kann ihn sowieso kaum noch etwas aufhalten. Eins sei aber noch angemerkt: Es reist sich immer besser mit Vorbereitung und Übermut. Beides allein nützt wenig.

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