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Babykleidung: Was sollte man beim Kauf beachten?

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Endlich ist es so weit, der lang ersehnte Familienzuwachs kündigt sich an. Zeit, süße Babysachen einzukaufen. Für fischgebackene Eltern ist es jedoch nicht immer leicht, unter der großen Auswahl an Babykleidung die richtige Wahl zu treffen. Dieser Beitrag verrät, was man beim Kauf von Babykleidung beachten sollte.

Schadstofffreie Babykleidung

Schadstoffe sollten in Kleidungsstücken grundsätzlich nicht vorhanden sein, für Babykleidung gilt das allerdings ganz besonders, denn die Haut der Kleinen ist deutlich empfindlicher als Erwachsenenhaut. Verantwortungsvolle Hersteller definieren Qualität und Haut- sowie Umweltverträglichkeit mit festen Begrifflichkeiten. Mit zertifizierter Bio Babykleidung kann man wenig falsch machen. Siegel mit hohen Standards wie GOTS (Global Organic Textile Standard) umfassen die komplette Produktionskette und werden regelmäßig überarbeitet sowie unabhängig überprüft. Zusätzlich sollte man bezüglich Schadstoffbelastung auf folgende Punkte achten:

  • Mit ungefärbter Kleidung ist man auf der sicheren Seite. Je bunter die Babykleidung, desto wahrscheinlicher enthält sie Schadstoffe, da diese vor allem durch den Färbeprozess in die Textilien geraten.
  • Kleidungsstücke mit Hinweisen wie „Kleidung kann abfärben“ oder „separat waschen“ besser meiden.
  • Babykleidung mit Hinweisen wie „antibakteriell“ oder „geruchsfrei“ meiden, da diese meist mit Nanosilber oder Bioziden behandelt ist.

Leicht zum Anziehen

Bei Babykleidung ist wichtig, dass sie schnell und einfach an- und ausgezogen werden kann. Bei Stramplern sollte man auf Druckköpfe im Schnitt achten, damit das Wickeln ohne komplettes Ausziehen möglich ist. Da Babys beim Anziehen viel strampeln, ist Kleidung mit einfachen Verschlüssen wie Druckknöpfen oder Reißverschlüssen empfehlenswert. Babykleidung mit Knöpfen am Rücken ist nicht ideal, da es für das Kind nicht bequem ist, auf diesen zu liegen. Auch zum Anziehen sind Rückenknöpfe unpraktisch, da Neugeborene es nicht gerne haben, auf den Bauch oder die Seite gedreht zu werden.

Wickelbodys, die nicht über den Kopf gezogen werden müssen, sind gerade für sehr kleine Babys ideal. Bei Oberteilen, die über den Kopf gezogen werden, ist es praktisch, wenn der Halsausschnitt durch Druckknöpfe auf der Schulter erweitert werden kann.

Waschmaschinentauglichkeit

Für Handwäsche bleibt frischgebackenen Eltern meist wenig Zeit. Daher ist es ratsam, auf empfindliche Materialien wie Seide oder Wolle zu verzichten. Praktisch ist Babykleidung, die bei mindestens 40° C – besser noch bei 60° C – gewaschen werden kann. Das spricht für Kleidung aus 100 % Baumwolle.

Gefährliche Schmuckelemente

Bommeln, Pailletten oder andere Kleinteile sind zwar hübsch, können aber vom Baby leicht verschluckt werden. Reißverschlüsse sollten immer mit einem Kinnschutz ausgestattet sein, damit das Kind sich nicht an den scharfen Kanten verletzt.