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Carport bauen: Tipps zur Planung und Umsetzung

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Der Klassiker eines überdachten Raums für Fahrzeuge ist immer noch die Garage. Allerdings ist die Konkurrenz nicht weit, denn der Carport ist auf dem Vormarsch. Im Vergleich zur Garage hat der Carport einen deutlichen Kostenvorteil zu bieten. Komplett-Sets und Konstruktionspläne machen es möglich, den Unterstand fürs Auto selbst zu bauen. Wie der Aufbau sicher gelingt, verrät der nachfolgende Beitrag.

Die Planung des Carports

Der Carport bezeichnet nichts anderes als eine Unterstellmöglichkeit für Fahrzeuge. Die Materialien, welche zum Bau verwendet werden können, sind dabei vielfältig und können je nach eigenen Vorlieben gewählt werden. Oftmals kommt Holz für den Bau des Carports zum Einsatz. Für Liebhaber der modernen Baukunst gibt es auch Modelle aus Aluminium. Um das Projekt „Carport“ in Angriff nehmen zu können, ist es wichtig, zu überlegen, ob ein eigener Plan oder ein fertiger Bausatz infrage kommt. Der erste Schritt zum Carport ist der Standort, der über die Größe entscheidet. Damit der Unterstand nicht zu klein gebaut wird, sollte als Richtmaß das eigene Fahrzeug dienen.

Auf die baurechtlichen Rahmenbedingungen ist ebenfalls zu achten. Als Mindestmaße gilt eine Länge von fünf Metern und Breite von 2,30 Metern. Allerdings sollten sich Bauherren an die geltenden Bestimmungen halten.Ein Bausatz bringt viele Vorteile mit. So muss der Bauherr keine eigenen Berechnungen zur Statik durchführen und ein Bauplan wird frei Haus geliefert. Die Fundamente und der Aufbau müssen allerdings in Eigenregie erfolgen. Bei einem selbsterstellten Entwurf ist darauf zu achten, dass alle Berechnungen und die Materialbeschaffung auf eigene Faust organisiert werden müssen.

Carport in Eigenregie bauen

Sobald das Fundament samt H-Träger erstellt und mindestens sieben Tage getrocknet ist, geht es an den Aufbau des Fahrzeugunterstandes. Ein Carport lässt sich am einfachsten mit dem Werkstoff Holz errichten. Die Pfosten sollten vor dem Aufstellen imprägniert werden. Auf diese Weise wird das Holz vor Regenwasser und Fäulnis geschützt. Anschließend gilt es, die Holzpfosten in die H-Träger zu stellen und zu verschrauben. Sobald dieser Vorgang vollbracht ist, sind die Querbalken zu befestigen und Latten als Unterdachkonstruktion anzubringen.

Bei der Erstellung der Konstruktionspläne muss auf das Eigengewicht des Holzes sowie der Dacheindeckung eingegangen werden. Bauherren sollten dabei immer Niederschläge, Hagel, den Wind sowie die Schneelast im Blick haben. Die Dacheindeckung spielt eine wichtige Rolle. Diese muss zum einen robust sein, sollte aber gleichzeitig nicht zu stark auf die Konstruktion einwirken. Stegplatten haben sich als Dacheindeckung für Carports bewährt. Die Vorteile der Stegplatten finden sich vor allem im leichten Material, denn sie bestehen aus Polycarbonat oder Acrylglas. Damit das Regenwasser sicher abfließen kann, ist auf eine Neigung zu achten.

In wenigen Schritten zum Carport

  • Konstruktionspläne erstellen, alternativ Bausatz kaufen
  • Fundament gießen, H-Träger platzieren
  • Holz imprägnieren
  • Holzpfosten in H-Träger aufstellen und montieren
  • Querbalken montieren
  • Latten als Unterdachkonstruktion anbringen
  • Stegplatten oder ähnliche Dacheindeckung aufbringen

Stegplatten sind robust, trotzen jeder Witterung und sind durch ihre Hohlkammern wärmedämmend. Gleichzeitig lassen die Platten das Tageslicht hindurch. Auf der Suche nach Stegplatten werden Bauherren sowohl im Baumarkt als auch online fündig. Der S&V Stegplattenversand bietet alles, was für die Dacheindeckung eines Carports benötigt wird.

Carport aus Holz

Brettschichtholz ist gut für den Bau eines Carports geeignet. Das Leimholz ist tragfähig und reißt bei Trockenheit nicht. Zudem quillt es bei Nässe nicht auf. Bauherren sollten für ihren Carport auf hochwertige Materialien und Schrauben setzen, die nicht rosten, damit sie lang Freude an ihrer Konstruktion haben.

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