Gesundheit & Medizin

Dank Nasenkorrektur einer Höckernase zu neuem Selbstvertrauen finden

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Zu klein, zu groß, zu schief – viele Menschen sind mit der Form ihrer Nase nicht zufrieden. Die Korrektur einer Höckernase ist eine der beliebtesten Nasenkorrekturen, welche jährlich zahlreich durchgeführt werden. Bei dieser Form ist der Nasenrücken leicht oder stark nach oben gewölbt. Dabei handelt es sich um eine besonders gängige Deformität der Nase, welche durch ein Trauma entstehen kann oder angeboren ist. Oft beobachtet man mehrere Fälle von Höckernasen innerhalb einer Familie. Durch die sogenannte Septorhinoplastik wird die Nase korrigiert und begradigt.

Septorhinoplastik bei einer Höckernase: Allgemeine Informationen

Für die meisten Betroffenen sorgt die Höckernase für Unwohlsein, vor allem psychischer Natur. Dabei kommt es stark auf die Ausprägung des Nasenrückens und das Gesamtbild des Gesichtes an. Das Ziel einer Nasenkorrektur sollte es daher stets sein, eine Nase zu kreieren, welche sich harmonisch in das Gesicht des Patienten integriert. Bei einer Höckernase wird der überschüssige Knorpel oder Knochen entfernt, denn dieser ist für die Erhebung verantwortlich. Nicht immer muss auch die Nasenspitze korrigiert werden. Bei einer Frauennase wird es außerdem oft als ästhetischer empfunden, einen leichten Schwung nach oben zu kreieren. Bei Männern ist die gerade Nasenlinie hingegen beliebter.

Die Kosten für eine Nasenkorrektur können stark variieren und sind unter anderem vom Ausgangszustand sowie dem Aufwand der Operation abhängig. Auch die angewandte Methode kann für den Preis ausschlaggebend sein. Durchschnittlich kostet eine Nasenkorrektur zwischen 6000 und 10000 Euro.

Wie läuft die Nasenkorrektur ab?

Der Eingriff erfolgt stets unter Vollnarkose, wobei die Nase zusätzlich lokal betäubt wird. Außerdem werden gefäßverengende Substanzen während des Eingriffs injiziert, um die Blutungen zu vermindern und schlussendlich auch die Schmerzen gering zu halten. In den meisten Fällen kommt die geschlossene Technik bei der Operation zum Einsatz. Der Chirurg arbeitet dabei im Inneren der Nase, in der zuerst das Knorpeldach geöffnet und angehoben wird. Mit einem speziellen Meißel wird der Höcker schlussendlich abgetragen. Die Knochenbasis muss letztendlich ebenfalls gebrochen und neu angeordnet werden. Der Nasenrücken wird dadurch neu geformt.

Nach den Korrekturen werden die Schnitte vernäht. Die Fäden lösen sich in den meisten Fällen selbst auf. Doch keine Angst! Während der Operation bekommst du nichts von den Vorgängen mit und bist vollständig betäubt! Sollte es sich nur um einen kleinen Nasenhöcker handeln, reicht es in einigen Fällen auch aus, die Nasenspitze alleine ein wenig anzugeben, um ein harmonisches Bild kreieren zu können. Dabei ist jedoch nicht nur die Erfahrung des Arztes entscheidend, sondern auch der Wunsch des Patienten sowie den Ausgangszustand.

Was passiert nach der Operation?

Nach der Operation wird die Nase durch eine Schiene bzw. einen Gips stabilisiert, welcher nach etwa einer Woche wieder entfernt werden kann. Es kann nach dem Eingriff außerdem zu Schwellungen im Gesicht, vor allem an den Augen, kommen. Diese sind völlig normal und schwellen innerhalb von ein paar Tagen wieder ab. Bis zu zwei Wochen nach der Operation sollte man sich schonen, um den Heilungsprozess der noch frischen Wunden zu unterstützen. Auch auf Sport sollte daher bis zu vier Wochen verzichtet werden. So wird verhindert, dass Nähte in oder an der Nase unnötig belastet werden und die Wunden optimal und stressfrei heilen können.

Die meisten Betroffenen fühlen sich nach der Operation wieder selbstbewusster und können ihr Selbstwertgefühl deutlich steigern. Eine Septorhinoplastik an einer Höckernase kann somit den Betroffenen zu einem neuen und positiven Lebensgefühl verhelfen.