Wirtschaft & Finanzen

Der Firmenstempel als Visitenkarte des Unternehmens

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Im Grunde ist er eine uralte Idee, aber immer noch so aktuell wie eh und je und in eigentlich allen Büros zu finden: der Firmenstempel. So individuell jedes Unternehmen ist, genauso unverkennbar und persönlich kann man den Stempel gestalten lassen. Auch wenn in der heutigen Arbeitswelt vieles digital erledigt wird, ist ein Firmenstempel unentbehrlich. Mehrmals täglich kommt er im Vertrieb, im Postversand, der Buchhaltung und in der Produktion zum Einsatz. Man kann zwischen verschiedenen Modellen wählen: Dem ganz klassischen Holzstempel, dem gängigen Bürostempel oder dem stabilen Metallstempel.

Worauf muss man beim Firmenstempel achten?

Wenn man auf der Suche nach einem robusten und qualitativ wertigen Firmenstempel ist, gibt es einiges zu beachten:

  • Angaben von langer Aktualität
  • No-Name-Stempel oder Markenstempel?

Angaben von langer Aktualität

Damit der Firmenstempel lange aktuell ist, sollte man für die Druckplatte konstant bleibende Angaben wählen. Normalerweise ändern sich Daten wie der Name der Firma, das Logo und die E-Mail-Adresse nicht. Ebenso bleibt die Stadt, in der das Unternehmen ansässig ist und die Telefonnummer lange identisch. Öffnungszeiten, Straßenname und Hausnummer hingegen können sich ändern. In diesem Fall ist ein neuer Stempel notwendig.

No-Name-Stempel oder Markenstempel?

No-Name-Stempel sind in vielen Supermärkten und Kaufhäusern zu erhalten. Die Preise variieren hier von wenigen Euros bis zu höheren Beträgen. Allerdings sind Stempel von guter Qualität darunter selten zu finden. Solche Modelle mögen zwar günstig sein, können jedoch hohe Folgekosten nach sich ziehen: Der Verbrauch an Druckfarbe ist meist hoch und der Stempel von eher kurzer Lebensdauer.

Markenstempel werden von professionellen Onlineshops oder spezialisierten Fachhändlern angeboten. Wenn man nach einem hochwertigen Stempel sucht, ist man mit einem Markenstempel gut beraten. Nur so kann man sicher gehen, einen Stempel zu erhalten, der ein optimales, gut lesbares Stempelbild druckt und einfach in der Handhabung ist. In der Anschaffung ist ein solcher zwar teurer als ein Billigprodukt, dafür können aber unnötige Folgekosten vermieden werden: Der Tintenverbrauch ist optimiert und der Stempel robust verarbeitet. Sollte dennoch ein Einzelteil defekt sein, kann es ausgetauscht und ersetzt werden.

Gibt es Pflichtangaben?

Per Gesetzgebung gibt es in Bezug auf Pflichtangaben keine formalen Vorgaben auf Firmenstempeln. Jedes Unternehmen kann den Firmenstempel grundsätzlich selbst gestalten. Dennoch gibt es bestimmte Aspekte, die man im eigenen Interesse bei der Gestaltung berücksichtigen sollte, um eine eindeutige Kennzeichnung und Zuordnung zu gewährleisten:

  • Wiedererkennungswert
  • Die richtige Größe
  • Die Stempelfarbe

Wiedererkennungswert

Der Firmenstempel ist eine Art Aushängeschild des Unternehmens. Daher ist es empfehlenswert, das Design des Stempels möglichst an das Corporate Design des Unternehmens anzupassen und alle wichtigen Angaben aufzuführen. Zu berücksichtigen sind dabei:

  • Layout und Schriftart: sollten den typischen Stil der Firma widerspiegeln
  • Logo: wertet die Optik des Firmenstempels auf, wirkt professionell und trägt zum einheitlichen Unternehmensauftritt bei
  • Unternehmensbezeichnung
  • Art des Gewerbes oder der Leistungserbringung
  • Rechtsform (z. B. GmbH, KG, AG, etc,)
  • exakte Anschrift mit Straße, Hausnummer, Postleitzahl und Ort (optional Postfach)
  • Kontaktinformationen wie Telefon, Fax und E-Mail
  • UST-ID (sofern der Stempel auch in der Buchhaltung eingesetzt wird)

Die richtige Größe

Es macht auf alle Fälle Sinn, sich im Vorfeld über die Größe des Stempels Gedanken zu machen, wenn man alle Angaben im Gesamtdesign des Stempels unterbringen möchte. Dabei spielt auch die Form eine Rolle: Je kleiner die Informationen auf die Stempelplatte gedruckt sind, desto schwieriger wird es, Buchstaben und Zahlen auf dem Stempelbild klar und deutlich erkennen zu können.

Die Stempelfarbe

Nicht nur die Gestaltung des Firmenstempels will wohl durchdacht sein, sondern auch die Farbe des Stempelkissens. Die klassischen Stempelfarben sind Schwarz und Blau. Beliebt sind zudem grün, rot und violett. Wenn das Logo oder Corporate Design des Unternehmens in einer dieser Farben gehalten ist, sollte man auch den Stempel in selbiger Ausführung wählen. Moderne, progressiv denkende Unternehmen können diese Haltung mit der Wahl eines Multicolorstempels widerspiegeln und beispielsweise das Firmenlogo hervorheben. Allerdings gibt es bei der Gestaltung von mehrfarbigen Firmenstempeln gewissen Regeln und Einschränkungen: Zwischen zwei Farben muss ein Abstand von 1,5 mm eingehalten werden und aneinander liegende Farben oder gar Farbverläufe sind nicht möglich.

Fazit – Der Firmenstempel repräsentiert ein Unternehmen

Auch in Zeiten von Homepages und E-Mails ist der Firmenstempel ein wichtiges Marketinginstrument. Deshalb sollte er hohen Wiedererkennungswert haben. Im allerbesten Fall ist der Stempel so gestaltet, dass auf den ersten Blick erkannt wird, von welchem Unternehmen er stammt. Auf alle Fälle lohnt es sich, in einen Markenstempel zu investieren, wenn der Firmenstempel viele Jahre funktionstüchtig sein soll.

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