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Hipster Style: Individuell und fernab des Mainstreams

hipster style
Ann Haritonenko/shutterstock.com

Einen Hipster-Look zu Tragen ist nicht ausschließlich ein Trend, es ist vor allem eine Lebenseinstellung. Der persönliche Style ist letztendlich in essenzielles Element der Identität. Jeder kennt den typischen Hipster Bart – aber wie sieht ein Hipster Look bei Frauen aus? Der Hipster Trend ist vor allem darauf aufgebaut, dass es so aussieht, als ob man sich nicht lange mit den Klamotten oder dem Style der Haare befasst hat. Der Look ist perfekt, wenn es ein wenig wirkt, als wäre man einfach aufgestanden, Mutze auf Schuhe an und fertig ist man mit dem Vorbereiten.

Selbstverständlich wird das nicht so gemacht: Man stellt halt nur einen derartigen Eindruck her. Ein klassisches Accessoire wie den Hipster Bart gibt es bei Frauen allerdings nicht. Mädchen können sich aber eine schöne große Nerd-Brille besorgen – falls keine Brille notwendig sind, dann sind welche mit Fensterglas die optimale Alternative.

Der Hipster Style ist keine Mainstream-Mode

Es ist wichtig, dass man sich vom Mainstream abhebt und die Finger von Geschäften wie C&A, H&M, New Yorker etc. lässt. Perfekt ist es, wenn zum Beispiel den Kleiderschrank der Mutter oder Großmutter ausmistet oder in secondhand Läden nach Klamotten Ausschau hält. Hipster kombinieren unterschiedliche Mode-Styles: Dabei kann man letztendlich tragen, was man möchte, solange der Look nicht uncool ist. Viele Hipster-Damen setzen mehr auf einen jungenhaften Style, lange Röcke sind aber auch kein Tabu. Patches und Löcher passen perfekt dazu, da sie ältere Kleidung im Hipster Stil aufmotzen können.

Ein Tipp am Rande: Der Hipster Style ist mittlerweile auch in vielen Maistream-Geschäften angekommen. Darauf sollte man nicht reinfallen!

Die Standard-Ausrüstung für den Hipster-Look

Es besteht selbstverständlich keine Hipster Uniform – Individualität spielt für Hipster immerhin eine wichtige Rolle. Mit einigen Teilchen im Schrank ist man aber schon mal dabei:

  • T-Shirts mit einzigartigen Prints
  • Klassische Röhren-, Skinny- oder High-Waist-Jeans, die schön eng sitzen
  • Eine große Nerd-Brille
  • Ein Jutebeutel mit Print (ohne geht auch)
  • Poncho
  • Cardigan
  • Holzfällerhemd
  • Beanie
  • Turnschuhe oder Stiefel zum Schnüren

Wenig geschminkt und keine großartigen Sessions für Frisur und Nägel

Hipster Frauen befinden sich nicht jahrelang im Bad. Deswegen:

  • Kein oder nur wenig Make-up. Aber: Falls es passt, kann man den Mund oder die Augen natürlich betonen.
  • Bunte Nägel (am besten in dunklen Farben) sind in Ordnung, aber künstliche Fingernägel nicht.
  • Schals und Taschen sind okay, allerdings sollte man damit nicht übertreiben.
  • Eine Frisur, bei der Menschen zunächst denken „Was ist das“, aber gleichzeitig finden sie es absolut cool. Also entweder asymmetrisch und kurz oder einfach ganz lang wachsen lassen. Der Undercut ist ebenfalls durchaus beliebt.

Schön schlank: Die Ernährungsweise

Die meisten Hipster sind sehr dünn. Da sie sich meistens vegetarisch oder vegan ernähren und eher biologisch gezüchtete Nahrung bevorzugen, kommt man um die schlanke Figur nicht herum. Für den Hipster-Look sollte man deswegen auf seine Ernährung achten und auf Besuche in Fast Food Restaurants verzichten. Da sie bereits schlank sind, ziehen sie dem Work-out im Fitnessstudio ehe ein gutes Buch vor. Ein wenig trainieren ist für diesen Style aber auch nicht verboten.

Tattoos mit einer bestimmten Bedeutung

Der Hipster-Look wird durch ein Tattoo verstärkt, da die meisten Hipster bereits Tattoos besitzen, die eine gewisse Bedeutung tragen. Dabei sollte es selbstverständlich keine Feder, Pusteblume oder ein ähnliches abgenutztes Mainstream-Motiv sein.

Hipster befassen sich mit Kunst und Literatur

Nicht nur männliche Hipster, sondern auch die Mädchen lesen viel – in der Jute-Tasche sollte sich daher jederzeit mindestens ein interessantes Buch befinden. Hipster lesen einfach alles: alte Literatur, aber auch aktuelle Bücher. Eine Ausnahme sind allerdings Bestseller, aber ansonsten kommt alles infrage. Kenntnisse aus der Philosophie sind in der Welt der Hipster ebenfalls beliebt. Falls man also nicht weiß, mit welchen Büchern man anfangen soll, ist der Stoff von Nietzsche, Heidegger oder Kant für den Anfang schon mal gut.

Hobbys müssen zum Hipster Style passen

Alles, wodurch man Mainstream wird, ist schon mal Tabu. Hier ein Beispiel: Hipster-Mädchen meiden Blockbuster-Kinos und entscheiden sich eher für eine interessante Doku. Sie machen sich über die Postmoderne schlau und lassen sich in verschiedenen Museen blicken. Sie hören die richtige Musik – das heißt Underground, Indie und Ähnliches. Hier handelt es sich einfach um Bands, die wenige Menschen kennen. Mit einer schönen Vintage-Kamera machen sie kluge und ästhetische Bilder. Hipster sind einfach sehr kreativ, daher sollte man sich einfach was einfallen lassen.

Hipster Style bei Frauen: Das Fazit

Als Hipster-Mädchen muss man natürlich nicht nur den passenden Look, sondern auch ein cooles Verhalten annehmen. Und natürlich nennt man sich selbst niemals Hipster! Wenn man von einer anderen Person Hipster genannt wird, dann lächelt man einfach müde und blickt auf das Smartphone. Folgende regel gilt bei Hipstern grundsätzlich: In keiner Situation werden zu viele Gefühlsausbrüche gezeigt. Diese Menschengruppe ist ein kontrolliertes Volk – wer also dazu gehören will, darf sich von seinen Emotionen nicht leiten lassen.

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