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Schädlinge bekämpfen: So handelt man schnell und effektiv

Africa Studio/shutterstock.com

Schädlinge wie Silberfische, Kakerlaken oder Nagetiere sind für Bewohner von Häusern und Wohnungen ein Graus. Nicht nur, dass die kleinen Tiere ekelig sind, sie können auch Schäden am Objekt verursachen, Vorräte anfressen und schlimmstenfalls zur gesundheitlichen Bedrohung für die Bewohner werden. Wie geht man also bei einem Schädlingsbefall richtig vor?

Ungezieferfund: Einen kühlen Kopf bewahren

Entdeckt man in den eigenen vier Wänden einen ungebetenen Gast in Form einer Kakerlake oder anderer Schädlinge, ist der Schreck bei den meisten Menschen groß. Ein einzelner Silberfisch muss nicht zwingend direkt einen Schädlingsbefall bedeutet, kann jedoch ein Anzeichen dafür sein. Deshalb sollte man beim Entdecken eines Schädlings zuhause die Lage gründlich prüfen. Finden sich weitere Spuren von Schädlingen?

Während man einen Nagetierbefall in der Regel schnell daran erkennt, dass in verschiedenen Bereichen Kot der Tiere zu finden ist, lässt sich ein Befall durch Insekten teilweise schlechter feststellen. Hier kann es zum Beispiel helfen, eine Silberfischchen Falle zu platzieren. Sie dient einerseits bereits der Schädlingsbekämpfung. Andererseits erkennt man anhand der Falle nach einem oder mehreren Tagen, ob sich weiteres Ungeziefer im Haus befindet.

Bei vorhandenem Schädlingsbefall richtig vorgehen

Wenn ein Schädlingsbefall identifiziert werden konnte, sollte man das Ausmaß ermitteln. Handelt es sich nur um eine kleine Anzahl von Schädlingen? Dann helfen möglicherweise im Fachhandel erhältliche Schädlingsbekämpfungsmittel. Je früher man bei einem Befall reagiert, desto besser sind die Aussichten auf Erfolg und das spart jede Menge Zeit, Geld und Nerven. Ist der Schädlingsbefall hingegen bereits weit voran geschritten, sollte man die Bekämpfung einem Experten überlassen.

Fachfirmen mit einer Spezialisierung auf Schädlingsbekämpfung rotten nicht nur die ungewollten Mitbewohner zuverlässig aus, sie ermitteln auch die Ursache des Befalls, beheben diese und beugen dadurch einem erneuten Schädlingsbefall vor. Wer keine Profis zur Hilfe holen möchte, der sollte unbedingt offene Lebensmittel und Müll sicher verschließen und mögliche Einfallswege in Haus ermitteln. Ratten und Mäuse benötigen beispielsweise einen Zugang zum Haus, der sich mit Gittern oder anderen Hilfsmitteln schließen lässt.

Was hilft gegen welche Schädlinge?

Eine Allgemeinwaffe gegen alle Arten von Schädlingen gibt es leider nicht. Stattdessen werden für jede Art von Ungeziefer unterschiedliche Mittel angeboten, die gezielt für die effektive Bekämpfung einer Spezies entwickelt wurden. Wenn man Kakerlaken loswerden möchte, kann man beispielsweise Klebefallen mit Lockstoffen nutzen und überall dort verteilen, wo sich das Ungeziefer gerne aufhält. In erster Linie dürften das die Küche, Vorratskammer und Nassräume sein.

Bei einem Befall durch Nagetiere helfen spezielle Mausefallen und Rattenfallen, die auch als Lebendfallen erhältlich sind. Gegen Ratten kommen teilweise auch Giftköder zum Einsatz. Bei einen Befall durch Silberfische gibt es die bereits erwähnte Silberfischfalle und im Kampf gegen Bettwanzen werden spezielle Chemikalien eingesetzt. Beim Einsatz von Gift und Chemikalien sollte immer sehr vorsichtig vorgegangen werden, gerade wenn Kinder oder Haustiere mit im Haushalt leben.

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