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Tarifdschungel: Wie finde ich den passenden Handyvertrag?

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Kaum ein Markt ist so dynamisch wie jener für Handytarife. Es ist kaum möglich, bei den vielen Angeboten, welche sich zudem ständig verändern, den Überblick zu behalten. Dieser Artikel zeigt, woran man sich orientieren kann, wenn man auf der Suche nach einem neuen Handyvertrag ist.

Die eigenen Bedürfnisse realistisch einschätzen

Allzu leicht lässt man sich bei Tarifvergleichen von den Angeboten der Mobilfunkdienstleister blenden. So viel Datenvolumen plus Freiminuten für so wenig Geld? Klingt super! Aber Moment mal: Das nächste Angebot hat gleich viel mehr in petto, für ein paar Euro mehr im Monat. Genau auf diesen Effekt zielen die Anbieter der Tarife ab: In dem Moment, wo man einen Vertrag abschließen will, vergisst man die eigenen Bedürfnisse und weicht auf ein attraktives Angebot aus, das bestenfalls etwas teurer ist, als man anfangs zugelassen hätte. Hier hilft oftmals ein Vergleich aktueller Tarife – und zwar am besten anbieterübergreifend.

Die meisten Mobilfunkdienstleister listen nämlich ihre Bandbreite an Verträgen nebeneinander auf, sodass einem der „interne“ Vergleich geradezu aufgezwungen wird. Was die Konkurrenz so anbietet, erklären sie freilich nicht. Hierzu braucht es einen unabhängigen Vergleich, der möglichst viele und aktuelle Angebote mit aufnimmt.

Zudem sollte man wissen, wie viel man wirklich braucht und wie viel man wirklich bereit ist, auszugeben. Das lässt sich leichter ermitteln, wenn man vorher schon einmal einen Handyvertrag hatte und nur wechseln möchte. Schwierig wird es, wenn man einen solchen Vertrag zum ersten Mal abschließt. Es wird sich kaum vermeiden lassen, dass dieser noch einmal gewechselt werden muss. Letztlich hängt die Entscheidung über den Handyvertrag auch von äußeren Bedingungen ab, etwa der technischen Kapazität des Handys oder dem Ausbau des Netzes in der näheren Umgebung.

Ein schnelles Handy reizt zu mehr Datenverbrauch an

Ein Beispiel: Ältere Smartphones kommen mit neuen Apps nicht so gut zurecht wie die allermodernste Technik. Sie brauchen eine Weile, bis sie Apps öffnen. Das ist nicht schlimm, kann im Zweifel aber etwas frustrierend sein – insbesondere dann, wenn man sich auf sein Smartphone verlässt und es eilig hat. Moderne Smartphones reizen zu einem deutlich höheren Datenverbrauch an, weil sie Apps sehr viel schneller öffnen und den Datenverbrauch flüchtiger erscheinen lassen.

Außerdem passt der Nutzer sein Verhalten an die Geschwindigkeit des Handys an: Wenn die App mit der Navigation in Sekunden öffnet, gibt es keinen Grund, sich die Route genau einzuprägen. Wenn die Daten knapp sind und die Zeit noch knapper ist, muss man sich die Route deutlich genauer anschauen. Wer ein hochfunktionales Handy hat, kann davon ausgehen, dass der Datenverbrauch steigen wird. Und ein größeres anbieterseitiges Datenvolumen wird den leichtsinnigeren Umgang mit den Daten weiter fördern. Wer hier eine realistische Einschätzung seines Nutzungsverhaltens braucht, sollte all diese Faktoren bedenken.

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