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Geschirrspüler richtig einstellen: Darauf sollte man achten

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Geschirrspüler sind eine praktische Sache – und obendrein auch sparsamer als das Spülen mit der Hand. Von diesem Spar-Effekt bleibt allerdings nur wenig übrig, wenn man den Geschirrspüler falsch einstellt und pflegt. Dieser Artikel zeigt, wie es richtig geht.

Welches Programm ist das Richtige?

Der erste Knackpunkt beim Spülen mit der Spülmaschine ist das Programm: Auf den meisten modernen Maschinen findet sich eine Vielzahl an Programmen für unterschiedliche Anlässe. Die meisten Menschen nutzen aber aus Bequemlichkeit nur eins oder zwei. Das kann ein Trugschluss sein. Wer etwa regelmäßig nur leichte Verschmutzungen spülen muss, kann durchaus mit einem Programm arbeiten, dass eine kurze Laufzeit und eine niedrige Temperatur hat. Hartnäckige Verschmutzungen löst man allerdings am besten bei höheren Temperaturen. Mit höheren Temperaturen und längeren Laufzeiten steigt natürlich auch der Verbrauch – wer auf der Suche nach dem optimalen Verhältnis ist, findet Tipps zur Temperatur und dem Verbrauch in diesem Ratgeber von Somat. Außerdem findet man in diesem Artikel Hinweise zur richtigen Anwendung von Geschirr-Reinigern.

Aber Achtung: Wer auf Dauer immer nur im Sparprogramm spült, spart zwar Wasser und Strom, ruiniert aber auf Dauer auch seine Maschine. In den kleinen Spülkanälen der Maschine können sich immer wieder selbst kleinere Verschmutzungen ansammeln. Werden sie zu zahlreich, kann die Maschine nicht mehr richtig spülen oder pumpen. Zwar kann ein Techniker diese Verschmutzungen meist recht problemlos lösen, das kostet aber. Wer seiner Maschine ab und zu etwas Gutes tun will, wirft von Zeit zu Zeit – vielleicht einmal im Monat – das Intensivprogramm mit langer Laufzeit und hoher Temperatur an. So werden kleinere Verschmutzungen gelöst und die Maschine bleibt lange sauber.

Wofür brauche ich Salz und Klarspüler?

Geschirrspülsalz und Klarspüler galten lange Zeit als unverzichtbare Kombi für den Geschirrspüler. Aber wofür werden diese beiden Dinge überhaupt gebraucht? Klarspüler hilft, grob vereinfacht, beim Trocknen des Geschirrs. Die meisten Geschirrspülmaschinen haben einen Trockengang. Der Klarspüler verändert die Oberflächenspannung des Wassers, so dass es einfacher Abtropfen kann. Geschirrspülsalz ist tatsächlich kaum mehr als „normales“ Salz. Es verringert den Härtegrad des Wassers. Ohne Geschirrspülsalz würde sich wohl bei den meisten Maschinen ein sichtbarer Kalkfilm, insbesondere auf Gläsern, bilden. In Deutschland ist das Wasser traditionell relativ kalkig.

Das kann man gut daran erkennen, dass auch schon in einem einfachen Wasserglas spuren bleiben, wenn man es langsam austrinkt oder verdunsten lässt. Geschirrspülsalz verhindert diese Spuren. Viele moderne Geschirrspülreiniger verbinden sowohl das Reinigungsmittel als auch Salz und Klarspüler in einem Tab. Damit kann man sich das zusätzliche Befüllen der entsprechenden Tanks im Zweifel sparen. Oftmals sind diese Geschirrspülmittel etwas teurer, auf lange Sicht dürfte man damit aber Geld sparen.

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