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Gulasch wird nicht weich: So gelingt die perfekte Zubereitung

gulasch im topf
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Es geht doch nichts über ein schmackhaftes Gulasch. Häufig jedoch kann es vorkommen, dass das Fleisch zäh und hart ist und schwer zu beißen ist. Dies kann nun einerseits am Rezept und an der Zubereitung liegen, ein anderer Grund ist ein minderwertiges Stück Fleisch.

Warum wird das Gulasch nicht weich? Unser Tipps schaffen Abhilfe

Gulasch ist ein beliebtes Gericht bei Alt und Jung. Das Gericht hat den Vorteil, dass es einfach zum Zubereiten ist und man es vorbereiten kann und bei Bedarf aufwärmen kann. So hat man immer ein gutes und schmackhaftes, schnell zubereitetes Menü zu Hause. Beim Gulasch Zubereiten muss einiges bedacht werden.

Tipp 1: Nie zu viel Fleisch auf einmal anbraten

Wenn zu viel Fleisch in der Pfanne ist, kann es gar nicht anbraten. Es wird nur entwässert. Dies gilt nicht nur für Gulaschfleisch, es ist generell bei allen Fleischsorten so. Das Fleisch sollte man immer vor dem Anbraten würzen. So werden die Poren geschlossen und das Fleisch bleibt innen schön saftig.

Tipp 2: Kochen im Schnellkochtopf

Speziell für Gulasch hat sich der Schnellkochtopf als sinnvolle Investition erwiesen. Erfahrungsgemäß wird jedes Fleisch dort zart und saftig. Die Zubereitung von Gulasch dauert im Schnellkochtopf nur 25 bist 30 Minuten. Dies ist auf jeden Fall eine Gute Alternative, wenn einmal schnell gehen muss.

Tipp 3: Lange Kochen

Langes Kochen ist für Gulaschfleisch extrem wichtig. So kann man sicher sein, dass das Fleisch immer weich ist und nicht zäh. Selbstverständlich hängt die Konsistenz vom Fleisch auch von der Qualität ab.

Tipp 4: Qualitätsprodukte verwenden

Je hochwertiger das Fleisch ist, umso weicher ist es. Gutes Fleisch erkennt man auch am Geschmack. Auch bei der Zubereitung von Gulasch wird empfohlen, zu hochwertigen und wenn möglich zu Bio Fleisch zu greifen. Im Endeffekt lohnt sich eine Investition und man wird mit einem geschmackvollen Gulasch belohnt.

rinderfleisch für gulasch
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Tipp 5: Köcheln bei niedriger Hitze

Wichtig ist es, dass das Gulasch köchelt. Kochen auf höchster Hitze ist nicht nur schlecht für den Geschmack, es kann auch die Konsistenz des Fleisches negativ beeinflussen. Daher sollte man beim Gulasch Zubereiten auf eine angemessene Temperatur beim Kochen achten. Eine mittlere Stufe ist empfehlenswert.

Was tun, wenn das Gulasch trotzdem nicht weich wird?

Wenn das Fleisch einfach nicht weich wird, kann man es lange kochen. Normalerweise wird es nach einer langen Kochzeit butterweich und zerfällt förmlich. Perfektes Gulasch Fleisch also. Generell wird Gulasch immer besser, je öfter man es aufwärmt. Eine Alternative ist die Zugabe von Säure. So ist es beispielsweise erfolgversprechend, etwas Essig hinzuzufügen und das Gericht lange zu kochen. Auch so wird das Fleisch zart und weich. Ob es jetzt allerdings am Essig oder am langen Kochen liegt sei dahingestellt.

Auf was muss man bei der Zubereitung achten?

Gulasch schmeckt am besten wenn es lange Zeit bei geringer Hitze vor sich hin köchelt. Man sollte aber darauf achten, dass das Fleisch immer schön bedeckt ist, damit es nicht austrocknen kann. Wenn das Fleisch nämlich trocken ist, wird es hart und ungeniessbar. Außerdem sollte man immer zu hochwertigem Fleisch greifen. Dies ist zwar etwas teurer, aber dafür wird man mit dem Geschmack belohnt. Ein einfaches Gulasch Rezept, bei dem nichts schiefgehen kann: Generell wird Rindfleisch, je länger man es kocht, weicher und vom Geschmack her besser.

Unsere Rezeptempfehlung

Für die Zubereitung von Gulasch braucht es nicht viel. Man muss Zwiebeln, Knoblauchzehen kleinschneiden und in Sonnenblumenöl glasig anschwitzen. Dann fügt man das Paprikapulver dazu und gießt dies mit Rindsuppe auf. Nach einigen Minuten dahin köcheln püriert man die Masse mit dem Stabmixer. Den Topf sollte man auf niedriger Temperatur halten. Dann wird das Fleisch hinzugefügt und man lässt alles 2–3 Stunden köcheln. Wenn das Fleisch weich ist, was es beim Köcheln bei Niedrigtemperatur auch sein soll, muss man das Gulasch abschmecken und eventuell mit Sahne verfeinern. Als Beilage eignen sich Reis oder Semmelknödel. Guten Appetit!

Gulasch wird nicht weich: Unser Fazit

Zu guter Letzt noch ein Geheimtipp zur Gulasch-Zubereitung. Wenn man das Fleisch vor dem Aufwärmen mit einem Schuss Cognac übergießt und es 10 Minuten leicht aufköcheln lässt, bleibt es lange zart und butterweich. Wenn Kinder oder Schwangere mitessen, ist es jedoch ratsam, den Cognac einfach durch Traubensaft zu ersetzten. Wenn man diese Tipps berücksichtigt, steht einem Gulasch Genuss nicht s mehr im Wege. Je länger man es kocht, um so mehr Geschmack hat das zubereitet Gulasch.

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