Beauty & Wellness

Künstliche Wimpern: Als Stylistin auf alle Szenarien vorbereitet zu sein, zahlt sich aus

Aliaksandr Barouski/shutterstock.com

Sehr viele Frauen wünschen sich schöne und voluminöse Wimpern, die für Eleganz, Erotik und Charme stehen, denn die Augen sind schließlich die Fenster zur Seele – Wimpern dagegen ihre Vorhänge. Künstliche Wimpern standen lange unter dem Vorurteil als unnatürlich zu gelten.

Doch das hat sich gesellschaftlich längst geändert und der Markt bietet immer mehr auch biologisch sowie fair gehandelte Produkte, die auf Nachhaltigkeit setzen und ohne Tierversuche auskommen, da künstliche Wimpern und spezielle Wimpernkleber mittlerweile auch vegan erhältlich sind. Zudem steigt inzwischen auch die Nachfrage von Männern nach einer Wimpernverschönerung.

Unterschiedliche Arten von Wimpernkleber für verschiedene Anwendungsbereiche

Benutzt man magnetische Wimpern oder Extensions? Mit künstlichen Wimpern kann jeden Tag ein neuer Look geschaffen werden – egal ob Business Meeting oder das romantische Date am Abend. Gerade als professionelle Stylistin oder Stylist steht man jedoch vor einer methodischen Frage und muss für sich klären, ob die Wimpern eher per Wimpernkleber oder direkt als Applikation angefügt werden sollen. Möchte man schöne Ergebnisse erzielen und die Kundinnen glücklich machen, ist es zugleich von Vorteil sich beide Methoden genauer anzusehen.

Denn für die passende Auswahl eines geeigneten Wimpernklebers, gilt es ein paar Dinge zu berücksichtigen: So variieren die unterschiedlichen Klebstoffe je nach Trocknungszeit, Stabilität und Flexibilität sowie Farbe und der enthaltenen Wirkstoffe enorm. Man sollte sich hierbei zugleich vor Augen führen, dass es bei verschiedenen Produkten auch zu problematischen Allergien kommen kann, wenn man den falschen Kleber anwendet, denn gerade die Augenpartie ist ein sehr sensibler Bereich. Es gilt hierbei also die Augen der Kundinnen wie den eigenen Augapfel zu hüten.

Die richtige Methode und das Einsatzgebiet auswählen

Beim Aufbringen von künstliche Wimpern sind deshalb nicht nur ästhetische Fragen und individuelle Kundenwünsche zu berücksichtigen, denn es gilt sich zu entscheiden, ob je nach besonderem Fall ein schwarzer oder transparenter Kleber zur Anwendung kommen soll – oder gar ein medizinisch zertifizierter Klebstoff notwendig ist. Deshalb sollte man hier auf eine Fülle verschiedener Produkte setzen, um auf verschiedene Szenarien, besondere Kundenwünsche und Vorstellungen passend eingehen zu können. Methodisch ist zudem zu berücksichtigen, ob Einzelwimpern, Wimpernbänder, Latexextensions oder die Volumentechnik zum Einsatz kommen.

So sollte man für Einzelwimpern einen speziellen Kleber verwenden, da diese im Gegensatz zu anderen Produkten direkt auf den natürlichen Wimpern aufgebracht werden sollten und nicht etwa direkt am Lid. Für dieses Einsatzgebiet muss der Kleber dann viel robuster und widerstandsfähiger sein. Für die 1:1 Technik hingegen ist ein sehr milder Kleber zu wählen, der über eine schnelle Trocknungszeit von ca. 3 bis 4 Sekunden verfügt, da man hier wechselseitig und schnell an beiden Augen arbeiten muss. In jedem Fall zahlt es sich aus, mit einem umfangreichen Repertoire an Materialen und Methoden ausgestattet zu sein, um alle individuellen Wünsche der Kundinnen bedienen zu können.