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Kürbis einfrieren: Diese Möglichkeiten stehen zur Auswahl

Kürbis einfrieren
Tomasz Warszewski/shutterstock.com

Kürbisse erfreuen sich als Speise großer Beliebtheit. Wer sie das ganze Jahr über genießen möchte, hat die Möglichkeit, sie im Eisfach einzufrieren. Werden dabei einige Tipps beachtet, lässt sich der Kürbis lange haltbar machen.

Kürbis einfrieren: Grundlegende Informationen

Die Kürbisse (Cucurbita) sind eine Pflanzengattung und gehören zur Familie der Kürbisgewächse (Cucurbitaceae). Der Kürbis ist eine der ältesten Pflanzen, die von den Menschen kultiviert wird. Seinen Ursprung hat er in Süd- und Mittelamerika. Von dort aus wurde er nach Europa gebracht und gelangte schließlich auch bis nach Deutschland. Aus botanischer Sicht stellt der Kürbis eine Beerenfrucht dar. Abhängig von der Sorte erreichen Kürbisse einen Durchmesser von mehr als einem Meter. Dabei können es die Panzerbeeren mitunter auf ein Gewicht von über 500 Kilogramm bringen. Bei Temperaturen von 15 bis 20 Grad Celsius sind sie nach etwa 14 Tagen voll ausgereift. Als perfekte Lagertemperaturen gelten 10 bis 13 Grad Celsius.

Weil viele Menschen den Kürbis sehr zu schätzen wissen, bauen sie ihn sogar im eigenen Garten an. Allerdings ist seine natürliche Zeit auf den Spätsommer und den Herbst beschränkt. Vor allem zu Halloween hat er Hochsaison. Es ist aber durchaus möglich, den Kürbis für längere Zeit zu genießen, indem man ihn zur Erntezeit haltbar macht und einfriert. Der Kürbis kann dann noch vier bis sechs Monate lang verzehrt werden. Das Einfrieren des Kürbis fällt nicht weiter schwer. So sind dabei nur ein paar Arbeitsschritte zu beachten.

So gelingt das Einfrieren von Kürbissen

Es gibt drei Möglichkeiten zum Einfrieren von Kürbissen. Dazu gehören roher Kürbis, Kürbis in Form von Mus oder geriebener Kürbis:

Roher Kürbis

Soll der Kürbis roh eingefroren werden, heißt es erst einmal, seine Art zu überprüfen. Bei den meisten Kürbissen ist es nämlich erforderlich, zunächst seine Schale zu entfernen. Eine Sorte, die sich mit Schale verzehren lässt, ist der Hokkaido. Bei ihm braucht die Außenhülle deshalb nicht entfernt werden. Für alle anderen Kürbissorten gilt das Beseitigen der Schale vor dem Einfrieren. Wichtig ist, den Kürbis vor dem Einfriervorgang in kleinere Stücke zu zerteilen. Auf diese Weise kann er bei Bedarf in verschiedenen Portionen wieder aufgetaut werden. Benötigt werden dazu nur ein scharfes Messer sowie ein Küchenbrett.

Erster Schritt ist das Halbieren des Kürbis, das der Länge nach erfolgen sollte. Anschließend wird mit einem Löffel das Innere der Frucht herausgeschabt. Auch der Stielansatz ist zu entfernen. Gleiches gilt für die Kerne, die jedoch nicht weggeworfen werden sollten. So eignen diese sich ausgezeichnet zum Rösten. Den nächsten Arbeitsschritt bildet das Zerteilen des Kürbis in kleine Teile oder Würfel. Die einzelnen Fragmente werden dann in einen Gefrierbeutel oder gefriertauglichen Behälter gefüllt. Vor dem Einfrieren ist es nicht ratsam, den Kürbis zu blanchieren, weil er sonst eine matschige Konsistenz bekommt.

Verkleben vermeiden

Beim direkten Einfrieren kann es passieren, dass die Kürbisstückchen miteinander verkleben. Dem lässt sich aber entgegenwirken, wenn die Kürbisteilchen auf einem Backblech verteilt werden, das man anschließend ein paar Stunden im Gefrierfach unterbringt. Später lassen sich die angefrorenen Teilchen in einen Gefrierbehälter umbetten. Der Behälter kann danach eingefroren werden.

Den Kürbis in Form von Mus einfrieren

Besteht der Wunsch, den Kürbis später als Suppe zu verzehren, ist es praktisch, ihn in Musform einzufrieren. Genau wie bei der Variante mit den rohen Kürbissen wird der Kürbis ebenfalls ausgehöhlt und geschält, sofern es sich nicht um einen Hokkaido handelt. Nach dem Entkernen findet das Zerkleinern der Kürbisteilchen statt. Zusammen mit etwas Wasser kommt der Kürbis in einen Kochtopf und wird rund 20 Minuten lang gedämpft. Auf diese Weise erlangt er angenehme Weichheit. Die Flüssigkeit wird entsorgt und der Kürbis mithilfe eines Pürierstabes bearbeitet, sodass Mus entsteht. Hat sich das Mus abgekühlt, kommt es in einen Behälter und wird eingefroren. Dadurch hält sich das Mus ungefähr vier Monate.

Geriebener Kürbis

Auch geriebener Kürbis eignet sich wunderbar zum Einfrieren. Zum Feinraspeln wird nur eine Küchenreibe benötigt. Auch hier muss der Kürbis im Vorfeld geschält und entkernt werden. Praktisch ist es, wenn der Kürbis in Streifen geschnitten wird. So lässt er sich gut in die Hand nehmen und mit der Reibe kleinraspeln. Nach dem Raspeln können die Kürbisteilchen eingefroren werden. Bei Bedarf taut man sie wieder auf. Besonders zu empfehlen ist geraspelter Kürbis für Kürbisbrot, Kürbiskuchen oder Waffeln.

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