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Kurven statt Diäten: Plus-Size gekonnt in Szene setzen

Beauty Stock/shutterstock.com

Die Modewelt hat es endlich verstanden! Kurvige Frauen möchten sich nicht mehr hinter weiten, kastenförmigen Klamotten verstecken. Immer mehr Modehäuser bieten Plus-Size Kleidung an und auch online gibt es Kollektionen in großen Größen. Curvy-Models sind gefragter den je. Die Kurven ins richtige Licht rücken und auf die Aktins-Diät, Low-Carb-Ernährung und Intervall-Fasten verzichten, ist daher die Devise.

Unauffällig und zurückhaltend war gestern: Muster und Farben sind angesagt

Erfolgreiche Curvy-Models wie Angelina Kirsch und Ashley Graham zeigen, wie kurvige Körperstellen betont werden. Ein gekonntes Ablenkmanöver von der breiteren Hüfte auf das hübsche Dekolleté gelingt mit auffälligen Oberteilen in angesagten Prints. Blusen und Shirts mit einem vorteilhaften V-Ausschnitt schmeicheln besonders Frauen mit einer birnenförmige Figur. Grafische Muster und Streifen sind beliebte Prints, die als Eyecatcher fungieren, aber dennoch zurückhaltend wirken. Wer sich noch nicht an kräftige Töne wie Rot oder Grün traut, kann sich mit gedeckteren Pastell-Farben wie Rosa und Mintgrün heranrantasten.

Die Hose: Der richtige Schnitt machts

Soll das Augenmerk auf lange Beine und schmale Fesseln gelenkt werden, ist die Culotte eine gute Wahl. Diese gerade geschnitte Hose erlebt aktuell ihr Comeback aus den siebziger Jahren. Sie schmeichelt der Figur ungemein durch ihren lockeren Sitz. Das Augenmerk wird nach unten gelenkt, was vor allem bei einer V–Figur von Vorteil ist. Die breiteren Schultern werden durch die auffällige Hose gut kaschiert. Eine Marlene–Hose umspielt Rundungen mindestens genauso gut. Im Gegensatz zur Culotte endet sie unterhalb des Knöchels und verdeckt somit einen Teil des Schuhs.

Dennoch spielt das richtige Schuhwerk eine wichtige Rolle. Pumps und High–Heels strecken das Bein ebenso wie Längsstreifen. Sie schummeln die Beine ebenso etwas schmaler. Besonders kleine Frauen sollten auf diesen Trick zurückgreifen. Die Kombination mit Sneaker oder Loafer garantieren hingegen einen absolut lässigen Look.

Schmale Hüften müssen betont werden!

Ein sommerliches Blusenkleid mit Bindegürtel ist vor allem für Frauen mit einer schmalen Körpermitte ein Muss. Angesagte Wickelkleider und fließende Midiröcke, die in der Hüfte sitzen, betonen diese besonders gut. Eine geschickte Kombination aus gedeckten und farbenfrohen Tönen ist vor allem in der warmen Jahreszeit perfekt um die Blicke auf die richtigen Stellen zu lenken. Wer sich in schmalen Kleidern unwohl fühlt, kann auf Shape-Ware zurückgreifen. Starts wie Jennifer Lopez und Beyonce verwenden die figurformende Unterwäsche um ihre Kurven perfekt zu proportionieren. Mit bis zu einer Kleidergröße weniger, hilft die Formwäsche an Bauch und Beinen etwas nach.

Mit Schmuck und Accessoires überzeugen

Viele Frauen nehmen an, dass Schmuck Problemzonen betont und verzichten somit auf die geliebten Stücke. Das Gegenteil ist allerdings der Fall. Durch extravagante Accessoires wird die Schokoladenseite betont und das Outfit abgerundet. Lange Ketten mit großen Elementen ziehen die Blicke auf sich und strecken den Oberkörper. Kürzere Statement-Ketten betonen hingegen das Dekolleté. Passende Ohrringe erzeugen ein stimmiges Bild und sind vor allem für elegante Outfits geeignet.

Wer auf Ketten und Ohrringe verzichtet, kann auf Uhren und Ringe zurückgreifen. Um nicht zu überladen zu wirken, ist eine Mischung aus zwei bis drei Schmückstücken zu empfehlen. Ein auffälliges Make-up in Kombination mit einer aufregenden Frisur gehören ebenso zum Look, wie eine hübsche Handtasche.

3 Tipps für mollige Frauen

Alle Tipps und Tricks helfen nur, wenn man sich im eigenen Körper wohlfühlt. Um dies zu unterstützen sind drei wichtige Ratschläge:

  • Die Kleidung sollte nicht zu eng sitzen. Nur wenn es nirgends zwickt, strahlt man auch ein gewisses Selbstbewusstsein aus und fühlt sich wohler.
  • Klamotten tragen, die einem selbst gefallen. Egal was aktuell im Trend ist – man sollte auf sein Bauchgefühl hören und sich nur Kleidungsstücke zulegen, die einem persönlich auch wirklich gefallen.
  • In Kurven wohlfühlen macht glücklicher als ständige Diäten. Hungern oder immer wechselnde Diäten machen weder Spaß, noch machen sie jemanden glücklich. Im Sinne der Body-Positive-Bewegung sollte man sich lieben und akzeptieren wie man ist. Auch wenn hier und da vielleicht ein Kilo zu viel ist.

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