Gesundheit & Medizin

Labortiefkühltruhen: Professionelle Kühlmöglichkeiten für Labore und Praxen

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Spezielle Medikamente, Blutkonserven und einige Impfstoffe können nur bei besonders niedrigen Temperaturen sicher gelagert werden. Eine herkömmliche Tiefkühltruhe kann diesen Temperaturbereich nicht erreichen, weshalb für Labore, Praxen und Forschungseinrichtungen spezielle Labortiefkühltruhen erhältlich sind. Ihre Besonderheiten haben wir uns genauer angesehen und geben Tipps für eine Kaufentscheidung.

Die Unterschiede zwischen gewöhnlicher Kühltruhe und Ultra-Tiefkühltruhe

Die wichtigste Besonderheit bei Labortiefkühltruhen ist die einstellbare Kühltemperatur. Während ein klassischer Gefrierschrank für den Privathaushalt meistens auf maximal -20 Grad Celsius kühlen kann, bieten einige Gastro-Tiefkühltruhen schon einen Kühlbereich bis -25 oder -30 Grad Celsius an. Das reicht in Laboren und Arztpraxen für die Lagerung sensibler Medikamente oder Blutkonserven jedoch nicht aus. Hier sind teilweise Temperaturen von -45, -60 oder sogar -80 Grad Celsius erforderlich. Kälte-Berlin ist ein Anbieter für Ultra-Tiefkühltruhen, die vorwiegend in Laboren und Praxen verwendet werden. Diese Modelle bieten exakte Einstellmöglichkeiten der Kühltemperatur bis zu einem sehr niedrigen Wert und die ständige Überwachung der tatsächlichen Temperatur im Inneren der Truhe.

Die richtige Größe der Labortiefkühltruhe

Je nach konkretem Einsatzbereich müssen Ultra-Tiefkühltruhen für Labore ein unterschiedliches Fassungsvermögen bieten. Kleinere Modelle mit 100 bis 200 Litern Volumen eignen sich besonders für kleine Arztpraxen oder Labore. Größere Modelle mit mehreren hundert Litern Fassungsvermögen kommen hingegen eher in großen Praxisgemeinschaften, Laboren und Forschungseinrichtungen zum Einsatz. Beim Kauf einer Labortiefkühltruhe ist es sinnvoll, ein etwas größeres Modell als tatsächlich benötigt zu erwerben, um eine Platzreserve zu haben. Fällt diese jedoch zu groß aus, muss man mit unnötig höheren Betriebskosten rechnen. Mit Blick auf die Betriebskosten ist zudem die Energieeffizienzklasse der in Frage kommenden Modelle nicht zu vernachlässigen.

Besondere Ausstattung von Labortiefkühltruhen

Anders als eine herkömmliche Tiefkühltruhe für den Privatgebrauch oder den Einsatz in der Gastronomie verfügen Labortiefkühltruhen über weitere Ausstattungsmerkmale. Über individuell einsetzbare Gitter und Körbe lässt sich das Innere der Truhe beispielsweise übersichtlich strukturieren und zur Lagerung verschiedener Präparate nutzen. Auf diese Weise können hier zum Beispiel temperaturempfindliche Medikamente, Impfstoff und Blutkonserven getrennt voneinander gelagert werden. Durch entnehmbare Körbe ist zudem jederzeit ein schneller Zugriff auf den benötigten Inhalt möglich. Ebenfalls zu den besonderen Ausstattungsmerkmalen von Labortiefkühltruhen gehören integrierte Schließvorrichtungen. Mit ihnen ist es möglich, den Inhalt der Truhe zuverlässig vor unbefugtem Zugriff zu schützen.

Maximale Sicherheit der Kühlfunktion

Da in Laboren und Arztpraxen verwendete Kühlvorrichtungen präzise arbeiten müssen, sind diese mit besonderen Sicherheitsstandards ausgestattet. Ultra-Tiefkühltruhen verfügen beispielsweise häufig über ein Alarmsystem, welches Abweichungen von der eingestellten Kühltemperatur sofort mitteilt. Ein solcher Alarm kann akustisch abgegeben werden oder durch ein Lichtsignal erfolgen. Stört beispielsweise ein Stromausfall den regulären Betrieb der Ultra-Tiefkühltruhe, teilt diese die Störung per Geräusch oder Lichtsignal mit. Daraufhin können entsprechende Maßnahmen zur Sicherung der enthaltenen Proben oder Medikamente eingeleitet werden. Sinnvollerweise steht hierzu ein System zur Notstromversorgung bereit.

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