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Natürliche Gesichtspflege: Hat Naturkosmetik wirklich Vorteile?

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Jahrzehntelang wurden natürliche Rohstoffe aus der Kosmetik stückweise verdrängt. Günstigere, synthetisch hergestellte Produkte eroberten den Markt. Erst langsam finden viele Hersteller wieder buchstäblich zu den Wurzeln zurück. Wieso das eine gute Idee ist, zeigt dieser Artikel.

Naturkosmetik damals und heute

Vor Jahrzehnten bis Jahrhunderten verwendeten Menschen ausschließlich natürliche Rohstoffe für ihre Schönheit. Das änderte sich, als die Kosmetik eine Symbiose mit der synthetischen Chemie einging. Zunächst ging es dabei vor allem um Haltbarkeit: Naturprodukte sollten so aufbereitet werden, dass sie quasi nie schlecht werden. Das gelang mittels synthetischer Zusatzstoffe wie etwa Paraffine. Dabei wurde vernachlässigt, wie der Körper auf diese Zusatzstoffe reagiert – zugunsten einer langen Haltbarkeit und eines günstigeren Preises. Erst seit den 60er-Jahren hat eine kleine Konsumentengruppe Widerstand gegen dieses System geleistet.

Heute ist Naturkosmetik auf dem besten Weg, den Markt wieder zu dominieren – wie hochwertige Anbieter für natürliche Gesichtspflegeprodukte wie Blanda Beauty beweisen. Blanda Beauty bietet ausschließlich Produkte aus natürlichen Rohstoffen an. Dabei kommen vielseitige Ingredienzen wie Hanf- und Tamanuöl zum Einsatz. Die Gewinnung von natürlichen Rohstoffen ist nach wie vor eher aufwendig und nicht mit der konventionellen Herstellung synthetischer Kosmetikprodukte zu vergleichen. Außerdem sind viele Rohstoffe nicht das ganze Jahr über verfügbar. Daher ist Naturkosmetik oftmals noch ein wenig teurer als ein Vergleichsprodukt aus der Drogerie.

Immer mehr Menschen schätzen allerdings die nachhaltige Verarbeitung der Produkte oder greifen zu Naturkosmetik, weil die vielen Zusatzstoffe in klassischen Kosmetikprodukten Unverträglichkeiten auslösen. Derzeit erleben wir einen regelrechten Naturkosmetik-Boom, der sicher noch eine ganze Weile anhalten wird.

Ist Naturkosmetik wirklich besser als synthetische Kosmetik?

Es gibt einen anhaltenden Streit darüber, ob Naturkosmetik wirklich besser für Haut, Haare etc. ist als klassische synthetische Produkte. Zunächst: Die bessere Verträglichkeit ist für viele Konsumenten nicht das Hauptargument für den Kauf von Naturkosmetik. Vielen geht es auch darum, dass ihre Kosmetikprodukte ohne tierische Bestandteile (oder ohne Zuhilfenahme von Tierversuchen) und aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt wurden. Immer wieder gibt es aber auch Anzeichen dafür, dass Naturkosmetik tatsächlich besser verträglich ist. Paraffine und andere Zusatzstoffe, die in konventioneller Kosmetik vorkommen, können Allergien und Hautreizungen auslösen.

Daher raten auch viele Hautärzte selbst bei kleinsten Empfindlichkeiten der Haut sofort zu natürlicher Kosmetik, um jegliche negative Reaktion der Haut ausschließen zu können.

Ein Aspekt, der oft vernachlässigt wird, ist darüber hinaus der des Geruchs: Viele synthetische Produkte sind mit im Labor hergestellten Parfümen versetzt. Wir haben uns teilweise so sehr an diese künstlichen Gerüche gewohnt, dass wir kaum noch merken, wie weit sie von den natürlichen Gerüchen der (meist nur aufgedruckten) Rohstoffe entfernt sind. Naturkosmetik erlaubt einen Rückgriff auf das Ursprüngliche. Auch das ist sicher ausschlaggebend für die derzeit zu beobachtende Trendwende.

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