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Seiten auf Null mit Übergang: Die markante Männerfrisur

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Die Männerfrisur, bei der die Seiten auf Null Millimeter mit Übergang geschnitten werden, nennt man auch Fade Cut. Hierbei handelt es sich um einen ganz klassischen Haarschnitt, der bei Männern jeder Altersklasse sehr beliebt ist.

Bei dem Grundschnitt bleibt das Deckhaar am Oberkopf länger. Nach unten hin werden die Haare immer dünner bis dann der Schnitt tatsächlich ganz blass aussieht und im letzten Schritt auf Null Millimeter heruntergeschnitten ist. Der Name Fade Cut hat seinen Ursprung aus dem Englischen. Das Wort „to fade“ bedeutet daher nichts Anderes als verblassen bzw. ausblenden. Aber niemand, wirklich niemand würde zum Frisör gehen und sich einen „verblassenden Schnitt“ schneiden lassen. In der Umgangssprache nennt man den Fade-Haarschnitt übrigens auch „Seiten auf Null“.

Beliebter Männerhaarschnitt: Seiten auf Null mit Übergang

Der Fade-Cut gehört zu den beliebtesten Haarschnitten und ist bei den Männern nach wie vor angesagt. Grund dafür ist, dass die Frisur absolut wandelbar ist und viele Möglichkeiten bietet, um trotz gleichem Haarschnitt individuelle Frisuren zu stylen. Dabei kann man beispielsweise bei der Länge des Deckhaars genauso variieren wie beim Übergang, der an verschiedenen Stellen beginnen kann. Bei diesem Haarschnitt gibt es keine Kanten und Linien. Er sieht ohne Übergang blendend aus. Für den Schnitt selbst verwendet der Barbier oder Frisör in der Regel eine Haarschneidemaschine und gegebenfalls einen Trimmer, um einen nahtlosen Übergang zu bekommen.

Regelmäßiges Nachrasieren notwendig

Wer eine solche Frisur trägt, sollte wissen, dass ein regelmäßiges Nachschneiden bzw. Nachrasieren in einem Zeitraum von zwei bis vier Wochen notwendig ist, damit der Haarschnitt auch weiterhin wirkt. Wenn man(n) es sich zutraut, kann er natürlich auch selbst Hand anlegen. Dafür bedarf es lediglich einer guten Haarschneidemaschine und etwas Geschick. Mit ein bisschen Übung schafft man den Schnitt auch bald im Handumdrehen. Übrigens, kann man mit dem Selfmade-Haarschnitt jede Menge Geld sparen. Denn wenn Kinder im Haus sind, dann gibt es oftmals mehr als nur eine männliche Person im Haus.

fade cut nachrasieren
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Und dem Sohn steht ein solch stylischer Haarschnitt wahrscheinlich ebenso gut wie dem Vater. Wichtig ist, dass das richtige Werkzeug verwendet wird und man sich langsam an das Schneiden bzw. Rasieren herantastet. Bei der Haarschneidemaschine sollte man aber defintiv nicht sparen, weil niemand braucht eine Maschine, die ziept oder nicht ordentlich schneidet. Sollte man kein Talent für die Selfmade-Frisur besitzen, ist es ratsam die Finger davon zu lassen und den Profi aufzusuchen.

Warum ist dieser Haarschnitt so beliebt?

Der Fade-Haarschnitt ist sehr individuell und steht fast jedem. Die Frisur passt sich sowohl der Gesichtsform als auch dem Haartyp an. Zudem ist man für jeden Anlass bestens frisiert. Ganz egal, ob man nun ins Büro, auf die Baustelle, in ein schickes Restaurant, zum Schnellimbiss oder aber in die Oper will, dieser Haarschnitt sieht immer gut aus und passt sich dem Anlass an. Neben dem guten Aussehen, liegt ein weiterer Vorteil darin, dass der Haarschnitt gut zu stylen ist. Wenn die Haare auf dem Oberkopf perfekt geschnitten sind, dann benötigt man einfach nur ein wenig Haargel und schon kann die Frisur nach oben oder zur Seite gestylt werden.

Bei längerem Deckhaar kann man sich eine Rundbürste und ein wenig Schaumfestiger zur Hand nehmen, um die nassen Haare zu fönen und richtig zu legen. Jeder muss selbst schauen, mit welcher Art Styling er am besten zurechtkommt, um seinen ganz persönlichen Look zu erreichen. Wenn man keine Lust mehr auf den einen Fade hat, dann spricht man einfach mit dem Frisör oder dem Barbier seines Vertrauens, ob man den Haarschnitt noch ein wenig abwandeln oder mal etwas ganz nkann. Selbstverständlich kann man neben einer kleinen Schnittveränderung sowohl mit Farbe als auch mit Mustern arbeiten, um einen neuen Look zu bekommen.

Bei dem Fade-Haarschnitt gibt es viele verschiedene Übergänge und genau diese Übergänge setzen den Trend in dieser Frisur. Langsam kann man sich mit diesem Style an ein neues Aussehen heranwagen, weil die klassische, langweilige Frisur war gestern. Ein eher gediegener Fade-Cut könnte ein erster Schritt sein, um sich vom alten Ich zu trennen. Der Fachmann bzw. die Fachfrau hat hier einen Blick für und weiß am besten, welche Form am besten zum Kopf passt.

fade cut vorher nachher
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Seiten auf Null mit Übergang: Welche Fade Cuts gibt es eigentlich?

Es gibt viele verschiedene Fade Cuts, die sich in ihrer Grundform zwar nicht unterscheiden, aber im Detail am Ende doch komplett anders aussehen bzw. wirken. Der Low Fade zum Beispiel passt zu allen Frisuren und jeglichen Haartypen. Dieser Schnitt setzt ganz unten am Haar an. Die Form wirkt eher sanft und passt perfekt zu Bartträgern. Bei dem Medium Fade startet die Verblendung der Haare ab der Mitte des Kopfes und entspricht seiner eigentlichen Form am besten. Diese Frisur wird sehr kurz gehalten und wirkt dadurch sehr männlich. Ab den Ohren aufwärts setzt der Übergang zum Deckhaar an und gibt dem Schnitt sein eigentliches Aussehen.

Ein weiteres Highlight ist der High Fade, bei dem die Haare ganz oben am Kopf verblendet werden. Der Kontrast zwischen Deck- und Seitenhaar kommt hierdurch deutlich zur Geltung. Dadurch fällt dieser Schnitt im Vergleich zu allen anderen am meisten auf. Der Schnitt mit dem allermeisten Kontrast ist sicherlich der Skin Fade, bei dem das Haar an der Seite komplett auf Null rasiert wird. Mit dem richtigen Deckhaar kann man hier ganz besondere Akzente setzen beispielsweise durch einrasierten Seitenscheitel oder in Kombination mit dem Buzz Cut oder einem Boxerschnitt.

Gut frisiert ist man mit dem Fade Cut aber auch, wenn man durch einen Undercut Highlights in den Schnitt bringt. Der Übergang beginnt unter den langen Deckhaaren und setzt einen harten Cut zwischen Deck- und Seitenhaar. Damit sticht diese Frisur besonders hervor.

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