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Ergänzungsfutter für Katzen: Das sind die Vorteile

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Das Angebot an Katzenfutter ist breit gefächert, neben Alleinfutter werden spezielle Ergänzungsfuttermittel für Katzen angeboten, um das Basisfutter durch gewisse Nährstoffe zu bereichern und etwaigen Mängeln vorzubeugen oder diese zu beseitigen. Wann Ergänzungsfuttermittel sinnvoll sind, beleuchtet dieser Beitrag.

Was sind Ergänzungsfuttermittel für Katzen?

Ergänzungsfutter für Katzen wird zusätzlich zum gewohnten Alleinfutter serviert, was vor allem dann Sinn macht, wenn aufgrund gewisser Umstände ein höherer Bedarf an Nährstoffen gegeben ist. Es handelt sich dabei um Snacks, Leckerlis, Pasten und liquide, pulver- oder gelförmige Präparate, die dem Futter beigemengt werden und deren speziell abgestimmte Bestandteile eine optimale Nährstoffversorgung gewährleisten bzw. Mangelerscheinungen beseitigen können. Dadurch kann Krankheiten vorgebeugt oder können bereits vorhanden Beschwerden gelindert werden. Beispiele für die Inhaltstoffe von Ergänzungsfuttermitteln für Katzen sind:

  • Vitamine zur Unterstützung der Abwehrkräfte sowie zur Sicherstellung der Versorgung mit wichtigen Vitaminen wie A (für Augen und Fell) oder D (für Nieren, Knochen, Darm und Milchdrüsen), die bei der Rohfütterung oft zu kurz kommen.
  • Mineralstoffe und Spurenelemente wie Eisen, Calcium, Zink oder Magnesium, die eine wichtige Rolle für die Immunabwehr, Nervenfunktion und Muskeltätigkeit spielen.
  • Omega-3-Fettsäuren, Biotin oder Hefe für ein schönes, gesundes Fell und zur Vermeidung von Hautproblemen.
  • Aminosäuren als elementare Bausteile für die Katzengesundheit.
  • Grünlippmuschel-Extrakt, das für gesunde Knochen und Gelenke sorgt.

Im Regelfall enthält das Ergänzungsfutter eine Kombination aus mehreren Nährstoffen. Wirkungsvolle Präparate zur Unterstützung der Nieren enthalten beispielsweise pflanzliche Bestandteile wie Katzenbart und Bärentraube, das urämische Toxine bindende Aminosaccharid Chitosan und Calciumcarbonat, das Phosphor bindet. Ergänzungs-Katzenfutter für die Gelenke enthält neben Grünlippmuschel-Extrakt sinnvoller Weise auch die Vitamine des B-Komplexes, Teufelskralle und organische Schwefelverbindungen, die zur Gesunderhaltung und Regeneration der Gelenke beitragen.

Mangelerscheinungen bei der Katze erkennen

Trübe Augen, struppiges oder stumpfes Fell sowie Verdauungsprobleme können ein Hinweis auf einen Nährstoffmangel sein. Auch wenn die Katze müde, lustlos und abgeschlagen wirkt, ist das ein Alarmsignal. In diesen Fällen sollte man den Tierarzt aufsuchen, um abzuklären, ob eine Erkrankung vorliegt. Ist dies nicht der Fall, können entsprechende Ergänzungsfuttermittel helfen, das Wohlbefinden des Tieres wieder herzustellen.  Die Verabreichung von Ergänzungsfutter ist vor allem sinnvoll:

  • während der Winterzeit, wo Kälte und Tageslichtmangel das Immunsystem strapazieren,
  • wenn die Katze gerade eine Krankheit überstanden hat und der Organismus daher geschwächt ist,
  • wenn die Katze an einer Allergie leidet, wodurch es leicht zu einem Nährstoffmangel kommt,
  • in der Zeit des Fellwechsels, da diese Periode für den Katzenorganismus anstrengend ist,
  • in Zeiten von Stress oder während einer Schwangerschaft, wenn die Katze zusätzliche Energie und Unterstützung benötigt.

Im Normalfall sollte allerdings mit der Verabreichung des Alleinfuttermittels eine ausreichende Nährstoffversorgung sichergestellt sein. Ergänzungsfuttermittel sind nur unter Umständen nötig, die ein Mehr an Nähr- und Vitalstoffen für die Katzengesundheit erfordern.

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