Gesundheit & Medizin

Kinesio Taping & Co.: So findet man die passende Physiotherapie

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Egal ob Bürojob oder Knochenarbeit: Die 40-Stunden-Woche macht sich früher oder später bei jedem bemerkbar. Meistens zuerst im Rücken und in den Gelenken. Schulter-, Knie-, und Hüft-OPs gehören zu den häufigsten Operationen im Alter. Hier hilft nur Prophylaxe, beispielsweise mit einer Physiotherapie.

Wann ist eine Physiotherapie sinnvoll?

Viele Hausärzte und Orthopäden sind dazu angehalten, die Verschleißerscheinungen der modernen Gesellschaft im Zaum zu halten, bevor sie aufwändig repariert werden müssen. Deshalb verschreiben sie meist schon bei leichten Schmerzen und Bewegungsschwierigkeiten physiotherapeutische Maßnahmen. Diese können unterschiedlich ausfallen. So ist zurzeit etwa das Kinesio Taping bei vielen Physiotherapeuten wie der Physiotherapie Bornheim schwer angesagt. Bei dem Kinesio Taping handelt es sich um eine Methode aus der Alternativmedizin, die leichte Schmerzen, Zerrungen und diverse Sportverletzungen lindern kann. Bei diesem Taping wird ein elastisches Band auf der Haut angebracht, dem gesundheitsfördernde Wirkungen nachgesagt werden.

Taping kann eingesetzt werden, wenn der Patient zwar über Schmerzen klagt, aber dennoch seine volle Bewegungsfreiheit braucht – etwa beim Job oder im Sport. Deswegen wird die Methode gern verwendet, wenn eine physiologische Erkrankung noch nicht allzu weit fortgeschritten ist. Bei leichten Rückenschmerzen, wie sie etwa durch viele Büroarbeit im Sitzen entstehen können, kann das Band Wunder wirken. In jedem Fall sollte der Gang zum Physiotherapeuten (oder zum Hausarzt) lieber ein bisschen zu früh als zu spät getätigt werden. Es muss nämlich noch nicht einmal immer zu Schmerzen kommen, damit der Physiotherapeut Handlungsbedarf sieht.

Viele Menschen haben etwa durch jahrelanges (schräges) Sitzen oder andere unnatürliche Haltungen eine generell verschobene Körperhaltung angenommen. Ein Physiotherapeut erkennt das meist an einer unnatürlichen Fußstellung oder einem verschobenen Gang. Hier kann man dann handeln, bevor es zu spät wird. Haben sich Fehlstellungen einmal verhärtet, ist es – insbesondere im höheren Alter – sehr schwer, sie wieder loszuwerden. In manchen Fällen hilft nur die Operation.

Wie findet man ein gutes Angebot?

In Deutschland ist es leider noch immer nicht möglich, einen Direktzugang zu Physiotherapie zu bekommen. Der Weg führt also immer über einen Arzt. Viele Ärzte verschreiben Physiotherapien – Allgemeinärzte, Orthopäden, Kieferorthopäden und sogar Psychiater. Das liegt daran, dass die Körperhaltung vielfältige Einflüsse auf andere Körperprozesse haben kann. Physiotherapien werden gern verschrieben, weil sie für die Kassen vergleichsweise günstig und sehr effektiv sind. In jedem Fall sind sie günstiger als eine Operation oder eine jahrelange Behandlung mit Schmerzmedikamenten.

Daher braucht man keine Scheu haben, selbst bei leichten Nackenverspannungen, Schulter- oder Rückenschmerzen beim Hausarzt vorstellig zu werden. Er kennt diese Probleme der modernen Welt mit hoher Wahrscheinlichkeit gut und wird eine wohltuende Physiotherapie bereitwillig verschreiben.

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