Hobbys & Freizeit

Reis aufpeppen: 8 Tipps für leckere Reisgerichte

Reis aufpeppen
gkrphoto/shutterstock.com

Nicht erst seit dem kreativen Hit Helge Schneiders aus dem Jahr 1993 ist Reis in aller Munde. Verzehrte jeder Deutsche im Jahr 1990 durchschnittlich noch rund 2,5 Kilogramm Reis im Jahr, so isst er heute durchschnittlich über 5 Kilogramm. Jeder isst die Sorte, die er will: Basmatireis, Jasminreis, Milchreis, Wildreis, Langkornreis oder außergewöhnlicher Mochireis. Doch leider wird der Reis, trotz der Vielseitigkeit an Sorten, oft fade, einseitig oder wenig kreativ angerichtet. Mit den folgenden Tipps und Tricks kannst du die beliebte Sättigungsbeilage auf neue Art und Weise wieder in deinen Speiseplan integrieren. Wir stellen dir acht Varianten vor, wie Reis aufgepeppt werden kann.

Reis aufpeppen: Tausendundeine Nacht genießen

Wie wäre es mit einer Portion orientalischem Reis? Vielmehr als jeweils eine Handvoll köstlichen Datteln, süßen Rosinen, Pistazien und Mandelstiften werden hierzu nicht benötigt: diese morgenländischen Zutaten werden klein gehackt und anschließend zum Reis ins Wasser gegeben und aufgekocht. Alles wird gemeinsam unter zwischenzeitlich wiederholtem Rühren eine viertel Stunde stehen gelassen, bis das Wasser aufgebraucht ist. Dazu schmeckt ein mit Minze, Salz und Pfeffer abgeschmeckter Naturjoghurt.

Fernöstlicher Bratreis

Ist eventuell noch etwas Reis vom Vorabend übrig? Sodann Öl in einen vorgeheizten Wok geben, ein Paar Eier darin verquirlen, bis diese beinahe stocken und den Reis vom Vortag (oder auch mehrere Stunden abgekühlten Reis) dazugeben und mit etwas Sojasoße abschmecken. Am besten ein klein geschnittenes Bund Frühlingszwiebeln, eine Paprika und Gemüse, das du magst, hinzugeben und anbraten. Zusätzlich aufgepeppt wird der Bratreis mit Röstzwiebeln.

Hallo Hülsenfrüchte

Du kannst ganz einfach Reis mit deiner liebsten Hülsenfrucht kombinieren. Nimm Basmatireis und koche diesen mit reichlich Wasser ab. Brate ihn dann nach Geschmack mit Zwiebeln und Knoblauch an. Füge dann gefrorene Tiefkühl-Erbsen hinzu und rühre diese dem Reis unter. Gib noch etwas Dill sowie einer Prise Salz und Pfeffer hinzu: fertig ist deine aufgepeppte Beilage. Diese isst du idealerweise zu frühlingshaften oder sommerlich-leichten Gerichten wie zum Beispiel gebratenem Lachs. Um das Gericht dann abzurunden, kannst du auch etwas Ciabattabrot und Crème Frâiche dazu reichen.

Mexiko aus der Pfanne

Sollte dich die Lust nach einem mexikanischen Touch in der Küche packen, kannst du ganz einfach den Reis anpassen. Du kochst diesen wie gewohnt. Zwiebeln und Knoblauch hackst du fein und dünstest sie kurz in der Pfanne. Füge einen Löffel Tomatenmark hinzu und brate es kurz mit. Gib im Anschluss gut abgetropften Mais und Kidneybohnen hinzu und schmecke mit Gewürzen wie Kreuzkümmel oder edelsüßer Paprika ab. Nun kommt der Reis ins Spiel: Gib ihn mit in die Pfanne und brate ihn unter Schwenken an.

Sobald er erhitzt ist, löschst du mit mehreren Löffeln Tomatensoße ab. Zu guter Letzt schmeckst du den Reis mit Salz und Pfeffer ab. Wer es etwas pikant mag, kann außerdem Chiliflocken hinzugeben. Sollte der Reis zu scharf geraten sein, mildert ein Klecks Crème Frâiche die Schärfe wieder etwas ab.

Djuvec Reis wie beim Lieblingsgriechen

Wer ein Fan von griechischen Restaurants ist, wird ihn kennen: Tomatenreis, der auch Djuvec-Reis genannt wird und seinen Ursprung im Balkan hat. Mit folgenden Schritten kannst du ihn ganz einfach zu Hause selbst zubereiten: Zuerst brätst du eine klein gehackte Zwiebel in einem Topf an. Je nach Geschmack kannst du auch eine rote Paprika in kleine Stücke schneiden und andünsten. Gib eine Portion ungekochten Reis hinzu und dünste diesen mit an. Knoblauch kannst du für das griechische Feeling ebenfalls mit in die Pfanne geben.

rezepte für reisgerichte
ziashusha/shutterstock.com

Im Anschluss fügst du passierte Tomaten hinzu und löschst das Ganze mit Brühe ab. Nach Geschmack würzt du mit Pfeffer und Salz nach. Rühre regelmäßig um und gib weitere Brühe nach, damit der Reis aufquellen kann. In einer viertel Stunde ist das Gericht dann verzehrfertig.

Vegetarisches Pfannengemüse und Reis

Wenn die Zubereitung einer Mahlzeit mal schnell gehen muss, ist Reis auch eine leckere, gesunde und komplett vegetarische Alternative zu Fastfood. Auf Grund der kurzen Kochzeit von maximal einer viertel Stunde gelingen leckere Reisgerichte auch in Kürze. Je nach Vorliebe können, während der Reis vor sich hin köchelt, Möhren, Mais und Tomaten mit ein wenig Öl in einer Pfanne kurz angebraten werden. Sodann den vorgekochten Reis dazugeben und anschließend servieren. Auch dieses Gericht kann nochmals aufgepeppt werden, indem neben dem Gemüse etwas Lachs in der Pfanne zubereitet wird. Fazit: auch in der Pfanne ist Reis nicht nur als Sättigungsbeilage zu gebrauchen.

Reis mal süß und anders

Erinnerst du dich auch an deine Kindheitstage, an denen du bei Oma leckeren Milchreis bekommen hast? Vielleicht kochst du Milchreis nun für deine Kinder? Folgende Schritte zeigen dir, wie du diesen all-time classic aus der Vergangenheit ins hier und heute holst. Koche dazu eine Portion Basmatireis im gleichen Verhältnis mit Wasser. Sobald das Wasser verkocht ist, gib Soja- oder Mandelmilch hinzu und süße ihn mit einem Klecks Agavendicksaft und Kokosblütenzucker. Für ein bisschen mehr Exotik, kannst du ebenfalls eine Prise Ingwer und Kardamom hinzugeben.

Solltest du etwas Crunch benötigen, füge außerdem noch gehackte Nüsse deiner Wahl hinzu. Besonders gut passen bei diesem Gericht Beerenfrüchte, wie Himbeeren oder Blaubeeren als Garnitur dazu. So schmeckt es gleich wie damals.

Reis aufpeppen: Quick and dirty

Auch mit wenig Aufwand oder Zeit in der Küche kann Reis zum Volltreffer auf dem Teller werden. Ist der Reis bereits gekocht, kannst du diesen schlicht mit Kräuterbutter, zerkleinerten Tomaten oder auch Paprikastückchen verfeinern. Während des Kochens kannst du auch bereits Gemüsebrühe dem Kochwasser hinzufügen, so dass der Reis etwas Geschmack annimmt. Mit diesen Tipps und Tricks sollte die Beilage groß rauskommen und so auch Helge Schneider und deinem Baby schmecken. Wie du hoffentlich nun siehst: Reis ist nicht gleich Reis. Lass dir deine aufgepeppte Beilage schmecken! Wir wünschen guten Appetit.

Dir gefällt unser Content?

Interessantes aus dem Web