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Risikolebensversicherung: Essentielle Absicherung für Familien

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Die Risikolebensversicherung gehört zu den am häufigsten abgeschlossenen Versicherungen in Deutschland. Das liegt daran, dass sie den Versicherten oft sehr gute Konditionen bietet. Die wahren Vorteile einer Risikolebensversicherung lassen sich aber meist nur retrospektiv ermitteln. Dieser Artikel zeigt, was eine Risikolebensversicherung überhaupt ist und worauf man achten sollte, wenn man eine solche abschließen möchte.

Was ist eine Risikolebensversicherung?

Risikolebensversicherungen stammen aus einer Zeit, die es in dieser Form eigentlich nicht mehr gibt. Dennoch sind sie nach wie vor attraktiv. Der Sinn einer Risikolebensversicherung war einst, die Angehörigen für den Fall des eigenen Todes abzusichern. Das war besonders wichtig in einer Zeit, in der in einer Familie oft nur der Mann Arbeit und Ausbildung hatte. Starb dieser, waren Mutter und Kinder auf sich allein gestellt und hatten bei weitem nicht so große Verdienstaussichten. Heute gehört dieses Lebensmodell überwiegend der Vergangenheit an, Risikolebensversicherungen sind aber nach wie vor sehr attraktiv.

Insbesondere für Paare ohne Trauschein, junge Familien und Alleinerziehende kann es sehr sinnvoll sein, eine solche Versicherung abzuschließen. In jeder dieser Situationen sollte man jedoch etwas anders auf die zur Verfügung stehenden Konditionen achten. Gerade bei Risikolebensversicherungen ist es sehr sinnvoll, verschiedene Angebote ausgiebig zu vergleichen – schließlich schließt man hier eine Versicherung ab, die einen Einfluss auf das gesamte Leben und sogar mehrere Leben haben kann. Wer sich für eine Übersicht verschiedener Tarife interessiert, der findet einen aktuellen Risikolebensversicherung Vergleich auf CosmosDirekt.

Wie funktioniert eine Risikolebensversicherung?

Risikolebensversicherungen werden in der Regel vom Hauptverdiener in einer Familie abgeschlossen, um die Angehörigen im Falle seines Todes finanziell aufzufangen. Das ist besonders wichtig, wenn die Familie gemeinsame Kosten hat, etwa gemeinsam einen Hauskredit abbezahlt, der nicht mehr abbezahlt werden könnte, wenn ein Verdienst wegfällt. Wer eine Risikolebensversicherung abschließt, kann über die zu versichernde Summe meist recht flexibel bestimmen. Sie richtet sich nach dem aktuellen Verdienst und nach der Zusammensetzung des Haushalts. So verschieden die Leben der Menschen sind, so verschieden können die genauen Konditionen einer Risikolebensversicherung ausfallen.

Jedoch hat sich als Faustregel etabliert, dass die Versicherungssumme etwa bei dem Drei- bis Fünffachem des Jahreseinkommens liegen sollte. Ein Beispiel: Wenn der Hauptverdiener in der Familie etwa 35.000 Euro im Jahr verdient, sollte er zwischen 105.000 und 175.000 Euro versichern. Diese Summe wird im Falle eines Todes nicht auf einmal ausgezahlt, sondern meist exakt so, wie das Geld auch üblicherweise in den Familienhaushalt gelangt wäre: monatlich.

Die Familie ist in diesem Fall also drei bis fünf Jahre finanziell voll abgesichert und hat genügend Zeit, die Krisensituation zu bewältigen. Das hat vielen Familien in schlimmen Situationen schon weitergeholfen und ist auch in Zeiten, in denen Männer nicht mehr die alleinigen Verdiener in einer Familie sind, eine sinnvolle Angelegenheit.

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