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Wie das Heimkino zum Erlebnis wird: 4 Tipps für heimisches Kinofeeling

Maxx-Studio/shutterstock.com

Wer schon einmal eine Heimkino-Anlage aufbauen wollte, der weiß: Das ist eine Wissenschaft für sich. Kaum fängt man an, tun sich überall Stellschrauben auf, mit denen man die Qualität von Ton und Video noch ein kleines bisschen besser machen könnte. Dieser Artikel gibt vier Tipps, wie das gelingt.

1. Lautsprecherkabel richtig anschließen

Selbst das Anschließen von Lautsprecherkabeln kann regelrecht kompliziert werden. Denn wirklich hochwertige HiFi-Technik wird selten mit fertigen Steckverbindungen geliefert. Lautsprecherkabel sind in der Regel verdrehte Kupferdrähte, einfach isoliert. Diese müssen irgendwie ihren Weg in den Receiver oder die HiFi-Anlage finden. Dafür gibt es mehrere Möglichkeiten. Löten kommt nicht infrage, denn der Lötzinn beeinflusst die Übertragungsqualität empfindlich und könnte für unangenehmes Rauschen sorgen. Die Kupferenden pur in den Anschluss zu schieben und die Schraubklemme zuzudrehen, ist zwar eine Möglichkeit, jedoch nicht besonders elegant.

Einige Kupferenden erwischt es dabei nicht vollständig, der Klang kann sich auch hier verschlechtern. Das Mittel der Wahl für den Lautsprecheranschluss sind die sogenannten Bananenstecker, wie es sie etwa bei RS Components gibt. Der Anbieter verkauft eine Vielzahl an HiFi-Zubehör, von einfach bis qualitativ sehr hochwertig. Bananenstecker ermöglichen einen Lautsprecheranschluss, der nicht nur einfach ist, sondern auch gut aussieht. Für einen guten Klang führt kein Weg an ihnen vorbei.

2. Lautsprecher richtig positionieren

Auch hier kann man eine regelrechte Wissenschaft betreiben. Wer es ganz genau nimmt, besorgt sich einen Schalldruckmesser und achtet darauf, dass jeder Lautsprecher (bei einem regulären 5.1-System dürften es insgesamt fünf Satelliten plus Subwoofer sein) etwa gleich laut ist – im Hinblick auf die Position des Zuhörers. Viele Systeme bieten eine Möglichkeit an, nach der die Lautsprecher unterschiedlich laut eingestellt werden können. Wichtig ist, dass dieses Setting auch gespeichert bleibt. Es kann also sinnvoll sein, die HiFi-Anlage nie komplett vom Strom zu nehmen.

3. Bildschirm richtig positionieren

Dies gestaltet sich nicht allzu schwierig, denn eine sehr alte Faustregel gilt hier immer noch: Die doppelte Länge der Bildschirmdiagonale sollte der Minimalabstand zum Zuschauer sein. Ein Beispiel: Bei einem 55-Zoll-Bildschirm sollte man sich nicht näher als mit 1,10 Meter Abstand vor die Mattscheibe setzen. Etwas weiter weg geht natürlich immer. Überschreitet man jedoch die dreifache Länge, könnte einem der Bildschirm relativ klein vorkommen. Übrigens: Groß ist wahrlich nicht alles. Wer sich einen sehr großen Bildschirm kauft und dann sehr nah davor sitzt, wird kein Vergnügen haben. Abstand und Auflösung beeinflussen das Seherlebnis maßgeblich.

4. Beamer oder lieber nicht?

Natürlich kann man sich auch gegen einen Bildschirm und für einen Projektor entscheiden. Das ist aber nicht immer die beste Variante. Einen Beamer sollte man nur wählen, wenn man die nötige Projektionsfläche dauerhaft zur Verfügung hat und den Raum auch genügend abdunkeln kann. Zwar erreichen moderne Beamer mittlerweile beachtliche Helligkeiten, richtig Spaß macht es aber nach wie vor nur, wenn der übrige Raum recht dunkel ist.

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