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Äpfel einfrieren: Diese Möglichkeiten stehen zur Auswahl

Äpfel einfrieren
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Die nachfolgende Methode eignet sich wegen des hohen Wassergehalts der Äpfel aber nur dann, wenn Sie die Äpfel später weiterverarbeiten möchten, wie zum Beispiel für Kuchen, Marmelade oder Kompott.

Äpfel einfrieren: So gelingt es ohne Beschädigung

Dazu müssen die Äpfel geschält, entkernt und je nach Wunsch geschnitten werden. Danach sollten Sie in einem Topf mit kochendem Wasser und etwas Zitronensaft gegeben werden. Nach ca. fünf Minuten sind sie fertig zum Herausnehmen. Danach werden die Äpfel mit kaltem Wasser abgespült werden. Der Zitronensaft bewirkt, dass sie frischer bleiben und die Farbe behalten. Das kurze Kochen bewirkt, dass der Geschmack größtenteils erhalten bleibt. Als Behälter eignen sich Einmachgläser, Marmeladengläser oder Edelstahl-Dosen. Plastik ist dafür nicht geeignet, da sonst zu viel Geschmack verloren geht. Dann können die vorbereiteten Äpfel eingefroren werden. Somit halten sie sich ca. acht Monate.

Möchten Sie die eingefrorenen Äpfel später roh essen, sollten Sie diese in einer Zuckerlösung einfrieren. Diese Lösung wird aus 300 Gramm Zucker mit einem Liter Wasser aufgekocht. Danach wird diese abgekühlt über die Apfelstücke gegossen und luftdicht eingefroren. Wichtig ist, dass die Äpfel schnell eingefroren werden, um die Vitamine so gut wie möglich konservieren zu können. Eine andere Methode ist, die geschälten und geschnittenen Apfelstücke werden dazu auf einem Backblech, das mit Backpapier ausgelegt ist, ausgebreitet. Danach werden sie mit Zitronensaft bestrichen, um nicht braun zu werden. Das Backblech kommt dann zwei bis drei Stunden in die Gefriertruhe. Somit werden die Früchte vorgefroren. Danach können Sie auch in den Behälter und für sechs bis neun Monate eingefroren werden.

Wie können Äpfel ohne Geschmacksverlust aufgetaut werden?

Der Kühlschrank ist die beste Methode. Zunächst sollten die gefrorenen Äpfel ca. vier Stunden im Kühlschranken auftauen, danach bei normaler Zimmertemperatur noch zwei weitere Stunden. Bei 16 Grad Celsius entwickeln sie ihr volles Aroma. Die Äpfel müssen langsam auftauen, um das Aroma und die Vitamine zu behalten. Matschig gewordene Früchte müssen rasch gegessen werden. Sie verderben sonst leicht. Zur Weiterverarbeitung müssen Äpfel aber nicht aufgetaut werden, sondern können gleich verkocht werden. Auf diese Art und Weise können Sie im Winter leckeren Apfelkuchen oder Apfelkompott sehr leicht machen.

Äpfel einfrieren: Was ist zu beachten?

Die Früchte dürfen nicht zu schnell eingefroren und nicht zu schnell aufgetaut werden. Es sollten nur einwandfreie Äpfel verwendet werden. Für Marmeladen wird meistens Fallobst verwendet. Dazu müssen die Früchte aber vorher ausgeschnitten, geschält, etc. werden. Zu heiß dürfen sie auch nicht vorgekocht werden. Zucker oder Aromastoffe sollten zum Kochwasser für das Vorbereiten nicht hinzugefügt werden. Wenn Sie Äpfel bevorraten möchten, sollten Sie generell darauf achten, dass das Obst immer frisch und unbeschädigt ist. Am besten kaufen Sie dazu zur Erntezeit ab Hof oder bei Ihrem bevorzugten Händler ein.

Zur besseren Übersichtlichkeit in der Gefriertruhe oder dem Gefrierschrank ist es wichtig, dass die Dosen, Gläser oder Beutel beschriftet sind. Dazu eignet sich ein dicker Filzstift oder größere Klebeetiketten. Je frischer und makelloser die Äpfel, desto länger halten sie sich. Dies kann sogar bis zu neun Monaten sein. Plastik eignet sich als Bevorratungsmaterial nur bedingt. Da das Gut leicht den Geschmack und den Geruch von Plastik annimmt. Wenn Sie trotzdem Plastikbeutel verwenden möchten, dann sollten es Gefrierbeutel sein. Diese lassen sich leicht verschließen, wieder öffnen, sind verstärkt und können wiederverwendet werden. Somit haben Sie auch gleichzeitig etwas für die Umwelt und die Nachhaltigkeit geleistet.

Strudel, Kuchen & Co.

Für Strudel und Kuchen werden Äpfel meistens mit Zimt, Zucker und Co verfeinert. Wenn Sie angetaute Äpfel verwenden, dringen die Gewürze beim anschließenden Backen besser in die Obststücke ein. Darüber hinaus können auch eigene „Backmischungen“ eingefroren werden. Die Apfelstücke gleich als Fülle für den nächsten Apfelstrudel vorbereiten und so einfrieren. Erstens funktioniert das Backen nach dem Auftauen schneller und zweitens wird der Geschmack intensiver. Auch Apfelstreusel lässt sich leicht einfrieren.

apfelkuchen einfrieren
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Wenn Sie Beläge für Kuchen oder Äpfel für Kompott schneiden, bereiten Sie gleich mehr zu und frieren den Rest, den Sie nicht gleich benötigen, ein. So sammelt sich mit der Zeit ein schöner Vorrat an. Das spart Zeit und Geld. Zur Erntezeit oder wenn Äpfel in größeren Mengen abgegeben wird, sollten Sie „zuschlagen“. Äpfel halten sich relativ lang, lassen sich aber auch sehr gut bevorraten. Kaum eine andere Obstsorte lässt sich so vielseitig verwenden wie Äpfel. Wenn trotz Zitronensaft die Äpfel braun werden, liegt das daran, dass der Saft entweder zu spät darüber gegossen wurde oder die Äpfel zu wenig Apfelsäure enthalten. Leicht säuerliche Äpfel eignen sich auch besser zum Verkochen.

Süßere Äpfel sind besser zum Rohessen, aber das ist Geschmackssache. Verwenden Sie letztere für Marmeladen oder Kompott, müssen Sie weniger Zucker hinzufügen.

Äpfel ganz einfach einfrieren: Unser Fazit

Äpfel lassen sich sehr gut einfrieren. Sie sind lange haltbar und lassen sich sehr gut verarbeiten. Somit halten sich auch die wertvollen Vitamine lange frisch. Darüber hinaus ist dies eine Möglichkeit, ohne künstliche Konservierungsstoffe zu arbeiten. Die Äpfel können somit auch keinen Schimmel ansetzen oder verderben. Sie verlieren auch nicht an Farbe oder Konsistenz. Diese Methode eignet sich auch hervorragend für schnelle Kuchen, wenn „Überraschungsgäste“ kommen. Das spart wertvolle Zeit und Geld. Darüber hinaus lassen sich somit auch rasch größere Vorräte anlegen. Bringen die Kinder Freunde mit, steht innerhalb kürzester Zeit ein leckerer, ofenwarmer Apfelkuchen auf dem Tisch.

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