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Kartons packen & Co.: So gelingt der Umzug möglichst stressfrei

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Der Umzug in ein neues Zuhause ist mit viel Vorfreude, Spannung, aber auch mit Stress und Arbeit verbunden. Wie man den Stress bei einem anstehenden Umzug so gering wie möglich hält und was im Vorfeld gut geplant werden kann, haben wir hier zusammengefasst.

Weniger Stress durch gründliche Planung

Mit einer sorgfältigen Planung des Wohnungswechsels lässt sich der eigentliche Umzugsstress deutlich reduzieren. Dazu gehört auch die finanzielle Umzugsplanung, denn hierbei fallen zum Beispiel durch ein Umzugsunternehmen Kosten an, die man vorab genau kalkulieren sollte. Auch Ausgaben für Umzugsmaterial, notwendige Renovierungen, erforderliche Anschaffungen, die Entsorgung von Sperrmüll und Vertragsänderungen gehören auf die Ausgabenplanung. Zusätzlich ist eine zeitliche Umzugsplanung sinnvoll. Hiermit kann man die anstehenden Arbeiten auf einen größeren Zeitraum verteilen und gerät dadurch nicht kurz vor dem Umzugstag in Stress.

Klassische Aufgaben im Vorfeld des Wohnungswechsels sind das Beauftragen eines Umzugsunternehmens oder die Organisation von Umzugsfahrzeug und Helfern. Zusätzlich sollten vor allem Keller, Garage und Dachboden entrümpelt und nicht mehr benötigte Dinge entsorgt, verkauft oder verschenkt werden.

Wichtige organisatorische Aufgaben rund um einen Umzug

Schon lange vor dem eigentlichen Umzugstag kann man eine Liste anlegen, auf der alle Unternehmen vermerkt sind, denen der Wohnortwechsel mitgeteilt werden muss. Dazu gehören vor allem Krankenkasse, Bank, Versicherungen, Arbeitgeber, Vertragspartner, Energielieferanten und der eigene Freundes- und Familienkreis. Sinnvoll ist hierbei auch ein Nachsendeauftrag bei der Post, damit keine wichtige Post nach dem Umzug verloren geht. Ebenso kann bereits im Vorfeld eine Postkarte mit der neuen Anschrift gestaltet werden, die danach an alle Freunde und Familienmitglieder verschickt wird.

Außerdem ist es nach dem Umzug erforderlich, sich innerhalb von 14 Tagen am neuen Wohnort anzumelden. Eine Überschreitung dieser Frist kann mit zusätzlichen Kosten verbunden sein. In den meisten Rathäusern und Bürgerämtern lässt sich schon im Vorfeld online ein Termin zur Ummeldung vereinbaren, was lästige Wartezeiten einspart.

Freunde und Familie um Unterstützung bitten

Um einen Umzug möglichst stressfrei über die Bühne zu bringen, ist die Hilfe von Familienmitgliedern oder Freunden Gold wert. Während Oma sich um die Kinderbetreuung kümmert, können Freunde beim Verpacken des Hausstandes helfen und Verwandte den Sperrmüll zum Wertstoffhof fahren. Mit vielen Helfern lassen sich die typischen Umzugsarbeiten deutlich schneller und leichter erledigen. Das gilt selbstverständlich auch für den Umzugstag, wenn kein Umzugsunternehmen beauftragt wurde. In diesem Fall sollte man möglichst viele Umzugshelfer organisieren, um die anstrengenden Arbeiten auf viele Hände zu verteilen.

Hierbei ist es wichtig, die Versorgung der Umzugshelfer mit Getränken und Speisen nicht zu vergessen. Diese Aufgabe lässt sich ebenfalls wunderbar auf ältere Familienmitglieder übertragen. Nachdem der Hausstand im neuen Heim aus dem Umzugsfahrzeug geladen wurde, wird es Zeit für ein erstes Anstoßen mit allen Helfern. Ein Dankeschön für die tatkräftige Unterstützung kann später in Form einer Einweihungsparty erfolgen.

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